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Archiv für die Kategorie ‘Ahr’

Gleich zu Beginn ein Geständnis: Der Verkoster war lange kein Freund von weißen Rotweinen und vermochte nicht wirklich einen Zugang zu diesen Weinen zu bekommen. Bis vor zwei Wochen, wo er das erste Mal deutsche Spitzensekte verkosten durfte. Über das Auge, das ihm in Sachen Schaumwein geöffnet wurde, wird in diesem Blog noch zu lesen [...]

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Was trinkt man eigentlich Passendes zu Sauerbraten, wenn er nach rheinischer Art zubereitet werden soll? Wenn man ein wenig unter den Stichworten „Wein zu Sauerbraten“ durch die Weiten des Internets surft, stößt man diesbezüglich auf — im Wesentlichen — drei Fraktionen: Die einen beschwören feinherben Riesling, am besten mit erdigen Tönen und nicht allzu viel [...]

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Helles Kirschrot, recht blass in der Farbtiefe, leicht durchsichtig. In der ansprechend würzigen Nase Kirschen und etwas Erdbeere, ergänzt durch weihnachtliche Gewürze und einen Hauch von Lorbeerblatt. Im Mund jung, hier macht sich der Alkohol etwas bemerkbar, zeigt sich aber ebenfalls mit würzigen Kirschnoten. Der Wein hat eine schlanke Struktur, ist sauber vinifiziert, aber von eher einfacher [...]

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Im Glas ein mittleres Rubinrot mit leichter Randaufhellung. Sehr würziger Duft, Aromen nach roten Johannisbeeren, Pflaumen und leichten Bittermandeln, eingerahmt in sanfte Holzaromen. Im Mund ausgesprochen feingliedrig, vielleicht noch etwas schlank, mit nachhaltigen Fruchtaromen, straffer Mineralik und angenehm präsenter Säure. Die Tannine sind deutlich wahrzunehmen, geben dem Wein dadurch aber Kraft und Vitalität. Das [...]

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Ein Weingut, eine Rebsorte, ein Jahrgang. Dies war die gemeinsame Ausgangsposition für die drei nachfolgenden Verkostungsnotizen. Die Weine kamen halbblind ins Glas, ich wusste, was kommt, nur nicht die Reihenfolge, aufgedeckt wurde erst zum Schluss. Die Flaschen waren alle ca. 48 Stunden geöffnet, alle noch gut zur Hälfte gefüllt, also ordentlich belüftet, ohne dass sich [...]

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Wein Nummer zwei in der Sonnenberg-Verkostung hat ein anderes, größeres Kaliber. Dichtes Rubinrot, kein Wasserrand. Dichte Nase nach Schwarzkirschen, wieder etwas Erdbeere, deutet Komplexität an. Vermittelt dazu würzige Tiefe. Eine etwas urwüchsige Gesamtstilistik. Mittlerer Körper, ansprechend dicht. Wirkt trotz seiner Würze schon elegant. Am Gaumen tanninstark, mineralisch, hat leider aber auch ein ziemlich deutliches Bitterl, [...]

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Wein Nr. 3 ist von der Nase her ähnlich voll und ansprechend, vielleicht jedoch noch einen Tick eleganter und tiefer als der Schieferlay „S“. Eine mit gewisser Komplexität ausgestattete Nase nach Schwarzkirschen und Kräutern, zudem feine Holznoten. Im Mund extraktreich, ohne auch nur im geringsten Maße fett zu wirken,. Er hat weniger Würzigkeit als der [...]

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Im Glas ein helles Rubinrot mit orangenen Reflexen und zartem Wasserrand. Kurz nach dem Öffnen intensiver Duft nach Suppengemüse, Blumenkohl und kräutriger Mineralität. Nach einiger Zeit auch rotbeerige Noten und leichte Röstaromen, es dominieren aber das Gemüse und die Kräuter. Der Wein wirkt ein wenig müde. Im Mund dann viel reife rote Beerenfrüchte, intensive Kräuterwürze, [...]

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Manchmal ist es nicht der Wein allein, der eine Erinnerung wert ist — manchmal ist es die Erinnerung an den Moment, in dem man diesen Wein trinkt, damit dieser nicht so schnell in Vergessenheit gerät … sei es, weil man mit guten Freunden zusammensitzt, sei es, weil der Zeitpunkt speziell ist. Gestern war es der [...]

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In der sehr harmonisch, etwas alkoholischen Nase ein angenehmer Dreiklang aus Fruchtaromen nach Himbeeren und Brombeeren, dazu zarte Röstaromen und kräuterwürzige Aromen nach Nelken. Auch im Mund zeigt sich das neue Barrique, in dem der Wein 12 Monate lang lag, nie übertrieben, sondern stützt und rundet den Wein gelungen ab. Erneut stehen die Beerenaromen im [...]

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Ein klares, leuchtendes, samtiges Rubinrot im Glas. In der üppigen Nase rote Himbeeren und noch mehr Erdbeeren, dazu Zitrusaromen von der Blutorange. Schon das Bukett macht Spaß. Im Mund eine frische, balancierte Säure und trockene rotfruchtige Aromen, auch hier wieder die Frische der Orange. Eine schön pulsierende, delikate, leichte Frucht, gepaart mit sehr feinen, animierenden, [...]

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Klar und glänzend im Glas mit einem intensiven Rubinrot und dunklen Reflexen. Eine intensive Nase mit einer Mischung aus Frucht- und Holzaromen: Himbeere, Vollmilchschokolade, dazu eine Frische wie von Tannennadeln. Ein erfreulich üppiges, noch ungestümes, harziges, insgesamt junges Bukett, das schon hoch punktet. Im Mund wird die Zunge zuerst in eine Wolke von weichen Tanninen [...]

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Granatrote Farbe, recht klar, dabei farbintensiv, orangene Reflexe. In der Nase zuerst etwas verschlossen, dann allmählich wachsend — weniger mit Frucht, höchstens etwas Hagebutte, dafür mehr mit Sekundäraromen wie dunkle Würzlakritze, Süßholz, etwas Tanne und Harz, dabei mineralisch-würzig, terroirhaft. Ein ungewöhnlicher, komplexer Duft. Im Mund mit einer ausgewogenen, Frische verleihenden Säure und feurigen Anklängen. Im [...]

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Im Glas ein schönes Burgunderrot, orange Reflexe, insgesamt hell und klar. Ein intensives, rauchiges, vielschichtiges Bukett aus Himbeeren, roter Beete und feuchter Erde, dazu eine leichte Trüffelnote, etwas Schokolade. Im Mund zurückhaltende Erd- und Himbeeren auf einem geschmeidigen, sehnigen Säurebett. Der Körper kommt voll zur Geltung. Von den sparsamen Tanninen bleibt der Gaumen zunächst unbeeindruckt, [...]

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