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Archiv für die Kategorie ‘Nahe’

Strohgelbe Farbe. Am ersten Abend deutlich schwefelige, fast schon böckserartige Spontanwürze, dahinter Zitrone, ein deutlicher Botrytistouch, dazu ein Geruch, den ich mit dunklem, nassem Gestein assoziiere. Die Nase ist kühl, ja, sie hat fast ätherische Anklänge. Im Mund nur verhalten limonig-schwefelig, leider schiebt sich schnell ein Säureüberhang über den Geschmack und dominiert den Eindruck. Der [...]

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Auf Tonschiefer gewachsen ist dieser Riesling im Alsenzer Elkersberg. Es braucht nicht viel Fantasie, um zu ergründen, wie die Namensfindung im Hause Hahnmühle von Statten gegangen sein wird, zumal, da die Lage nach eigenen Angaben die Spitzenlage des Weinguts für Rieslinge darstellt.
Goldgelbe Farbe. In der Ansätze von Tiefe zeigenden Nase finden sich verhalten hefige [...]

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Im Glas erkennbar jung, ein funkelndes helles Strohgelb mit weißen Reflexen. In der Nase eine feine, mit mineralischen Zitrustönen durchwobene Steinfrucht. Dazu eine duftige süß, herb und salzig wirkende Tabakigkeit, die mild-kräuterige Typizität des Frühlingsplätzchens ist in der Nase voll da. Im Mund fällt zuerst eine leichte Zuckerspitze auf, dann die schon sehr fein gegliederte [...]

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Revoco! Hatte ich bei Verkostung dieses Weines noch verkündet, mir sei diese Spätlese „locker 90 Punkte“ wert, muss ich mir nun mit ein wenig Abstand eingestehen, dass dies dann doch ein ganz klein wenig zu wohlwollend war. Denn, bei etwas objektiver Betrachtungsweise (nur mir selbst gegenüber) muss ich zugestehen, dass er ein „ausgezeichnet“ nicht erreicht, [...]

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Hexamer ist vornehmlich für seine restsüßen Weine bekannt, auch der Frühburgunder kann sehr gut sein. Vor kurzem konnte das Weingut einige Schlossböckelheimer Lagen erwerben und aus diesen Weingärten kommt auch der hier verkostete Grauburgunder. Zunächst merkt man dem Wein die 14% Alkohol weder in der Nase noch im Mund an. Die Nase ist präsent, fast [...]

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Dieser Wein war mein persönlicher Favorit in der Nahe-Probe meiner Mitschreiber Rainer und Thorsten im April 2009 — er begeisterte mich bereits im Frühling mit seiner kompromisslosen Mineralität. Grund genug, diesen Wein mit mehr Muße nachzuprobieren. Das Weingut Emrich-Schönleber muss man inzwischen wohl nicht mehr vorstellen — eine Probierempfehlung sind gerade die höherwertigen Weine, wenn [...]

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Kräftiges, strahlendes Strohgelb. Eher zurückhaltende Nase, die aber zeigt, wo die Reise hingehen wird. Packende Mineralität nach feuchten Kieselsteinen eingebunden in klare Zitrus- und Pfirsicharomen, nach zwei Tagen im Kühlschrank duftet der Wein zusätzlich nach getrockneten Kräutern, und die Zitrusaromen haben einen Touch Cremigkeit. Sehr schön. Im Mund wirkt er kompakt, von mittlerem Körper und [...]

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Nach dem irgendwie wie ein Dinosaurier anmutenden Riesling Steingrubler in meiner letzten Verkostung wurde es Zeit für einen blitzsauberen trockenen Riesling. Und da ich diesmal absolut kein Risiko eingehen wollte, griff ich zu dieser Flasche. Und wurde belohnt. Schon in der Nase ein Wein wie eine Visitenkarte, die pikante Dönnhoffsche Mineralität, die im Glas liegt [...]

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Helles Goldgelb. In der Nase finden sich verhaltene Reifetöne, etwas Rauch, dann deutlich ein frisch aufgeschnittener rotwangiger Apfel. Im Antrunk leicht kräutrig und apfelig, aber sehr süß. Dieser Eindruck mildert sich mit viel Luftzufuhr (fünf Stunden in der Karaffe) jedoch überraschend deutlich ab, der Wein präsentiert nun einen eher saftigen Stil, die Süße wirkt weniger [...]

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Blassgelb mit grünlichen Reflexen. In der verhaltenen Nase klassische Steinobstaromen, Zitrus und eine feine kräutrige Mineralik. Am ersten Abend im Mund recht schlank, elegant aber ohne rechte Tiefe. Einen Tag später zeigt der Wein deutlich mehr Finesse. Die Frucht ist präziser, die Mineralik ist jetzt straff und gibt dem Wein eine gewisse Dichte. Nicht ganz [...]

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Nach getaner Arbeit hatte ich so richtig Lust auf einen frischen, möglichst trockenen, aber unkomplizierten Rieslingspaß auf meinem Balkon, und endlich lockte die Sonne, diesen auch zu nutzen. Also spontan die Flasche von der Gutsverwaltung aufgedreht (dank Schrauber) und ab ins Glas. Ein blassgelber Wein mit hefiger Nase mit grüner Paprika ohne Ende. Keine Frucht. [...]

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Klare strohgelbe Farbe. In der zurückhaltenden Nase deutlich hefig-stoffige Noten, ein wenig Steinfrucht, leichte kräutrige Aromen und mineralische Anklänge. Deutliche Restsüße im Antrunk, der Körper entspricht den Erwartungen an einen Kabinett. Gelbe Steinfrucht, erfrischende Gerbstoffe, etwas Mineralik und eine gute Säurestruktur zeichnen den Wein aus. Der Wein wirkt gefällig ohne besondere Raffinesse oder Tiefe. Endet [...]

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Am Wochenende gab es bei einer interessanten Probe meiner beiden „Mitblogger“ schöne Rieslinge von der Nahe zu verkosten. Mit verdeckten Flaschen, wie das hier so Usus ist. Und was haben wir wieder herrlich diskutiert … über nicht vorhandene Korker (oder vielleicht doch), über nicht vorhandene Botrytis im Großen Gewächs (oder vielleicht doch) und und und. [...]

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Ein prächtiger Riesling für jeden Tag, säurebetont, mit glasklarer Steinfruchtaromatik und einer feinen, stoffigen Mineralik! Spontan muss ich diesen Wein von der Nahe kurz beschreiben. Die Nase stoffig, intensiv, mit gewisser Tiefe und einer betörenden Steinfrucht, mit für den Jahrgang typischen Zitrusnoten, nach einer Weile auch reife Ananas. Der Wein ist noch in seiner Entwicklung, [...]

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Im Glas ein sehr helles Weißgelb, noch leicht perlend, jung. In der Nase vielschichtig mit frischen Zitrusnoten, duftiger Steinfrucht, einem Bund an Trockenkräutern und deutlichen mineralisch-würzigen Anklängen. Im Mund kommt der Weinbergspfirsich noch stärker und mischt sich mit Zitrusaromen, vor allem Limette. Hinzu kommt eine ebenso kühle wie druckvolle, sogar leicht herbe Mineralität und eine [...]

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