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Archiv für die Kategorie ‘Nahe’

Rhyolith ist eine alternative Bezeichnung für Quarzitporphyr – Hobbygeologen wissen spätestens jetzt, es handelt sich um rotes Vulkangestein, das diesem Riesling aus dem Hause Dr. Crusius seinen Namen gegeben hat. Das familiengeführte Traisener Weingut Dr. Crusius bewirtschaftet 17ha Weinbergsflächen, der Riesling dominiert den Anteil mit ca. zwei Dritteln – dieser Wein entstammt aus der Lage [...]

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  Ganz absichtlich hatte ich bisher einen großen Bogen um irgendwelche Kommentare und Berichte des Jahrgangs 2011 gemacht. Nur einige bekannte Winzer oder Freunde, die sich als Hobby-Winzer versuchen, klangen schon recht euphorisch ob der Qualitäten. Eben das gleiche Spiel wie jedes Jahr dachte ich insgeheim. Sei´s drum, ich konnte auf alle Fälle ohne große [...]

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Zu Gast bei der Kölner Seilschaft, die ihre Weinproben nunmehr schon seit 1999 im Probenraum des Hausherrn, gelegen im Keller des Edeka Ihres Vertrauens, ausrichtet: Die Probenteilnehmer erwarteten diesmal Jahrgangsflights der Jahre 2004 bis 2007, ergänzt um drei Lagenpiraten aus dem Hause Emrich-Schönleber. Alle Weine wurden erst kurz vor der Probe doppelt dekantiert, die Weine [...]

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Am 28. Januar 2012 luden Herr Frackenpohl und ich ins Kameha Grand Hotel zu einer umfangreichen Probe trockener Rieslinge aus den 90er-Jahren ein. Bei einer solchen Probe besteht die große Gefahr, dass man nach 50 Weinen zwar alle Nuancen der Firne und sonstigen Alters- bzw. Tertiäraromen kennt, aber man ja eigentlich Riesling im Glas haben [...]

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Es war mal wieder soweit. Die Jahrgangs-Riesling-Probe stand an. In der Regel sechs Jahre nach der Lese blicken wir zurück und unterziehen einer Auswahl von großen Rieslingen einer ersten Zwischenbewertung. Dieses Jahr haben wir uns darauf verständigt das Jahr 2006 vorzuziehen. Dafür gab es im Wesentlichen zwei Gründe. Weiter lesen…

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Kürzlich ergab sich die Gelegenheit eine große Bandbreite trockener Spitzenrieslinge von 2001 bis 2003 binnen weniger Stunden im Glas zu haben. Alle Weine wurden blind serviert, nach jedem Flight wurde aufgedeckt. Zehn erfahrene Rieslingfreaks trafen sich in Engelskirchen und steckten ihre Nase in insgesamt knapp 40 große Gewächse, getrieben von der Neugier wie sich die [...]

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Anlässlich der Verkostung der Schönleber´chen Halenberg Spätlese 2010 in der vergangenen Woche fiel mir ein, dass dessen Jahrgangspendant 2006 seit geraumer Zeit Gast in meinem Keller ist und nur noch auf eine Gelegenheit zur Verkostung gewartet hat… Während nun der 2010er noch mit merklichen jugendlichen Noten nach roter Johannisbeere, Apfel und Rauch in der Nase [...]

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Am ersten Tag noch eine leicht hefige Nase, wirkt sehr jugendlich und wild. Grapefruit, angetrocknete Zitronen und ein kräutriger Duft prägen die Nase. Erst im Hintergrund zeigen sich feine Steinobstaromen; mineralische Anklänge. Sehr klar und sauber, so wie man sich eine QbA-Qualität vorstellt. Auch im Mund noch von erstaunlicher Jugendlichkeit. Wieder hefige Noten, die am [...]

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Nach sieben Jahren zeigte sich uns der Halenberg derart kühl, frisch und ja verschlossen, dass die Blindverkostung uns mal wieder Demut lernte. Ohje, wir haben doch alle keine Ahnung inkl. der ganzen “professionellen Verkoster”. So vermutete z.B. Wein-Plus, dass der Wein bis 2007 getrunken werden sollte. Sehr witzig, heute meinten manche (absolut verständlich) einen 2008er [...]

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Im Rahmen der Bonner Weinrunde präsentierte ich im März 2010 trockene Rieslinge aus den Jahren 1992 bis 2004.  Bis auf wenige Ausnahmen stellen sie die trockene Spitze des jeweiligen Weingutes dar. Mit Ausnahme von drei Piraten kamen alle Weine aus Deutschland. Der Artikel beinhaltet eine kleine Einführung in ältere trockene Rieslinge und die Notizen der [...]

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Direkt nach dem Aufziehen eine ungemein präsente, zupackende Nase nach reifen Pfirsichfrüchten, südländischen wilden Kräutern, einiges an Botrytis und tiefer, leicht rauchiger Mineralik. Hier deutet sich bereits Großes an mit viel Kraft und Opulenz, eben den typischen Merkmalen des Jahrgangs. Der Antrunk wie ein Rausch, extrem saftig, mit deutlicher Süße, erneut sehr zupackend und von [...]

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Blassgold. Quicklebendige mineralische Nase mit verspielten, jungen Küchenkräutern, im Wechselspiel mit feingezeichneten gelben Früchten, im wesentlichen weiße Pfirsiche. Alle Protagonisten schwingen in wunderbarer Eleganz und Harmonie, fordern aber auch die Sinne. Genau die Richtige Spielwiese für Rieslingfreaks. Anspruchsvoll bleibt es auch im Mund. Als erstes notiere ich mir saftig, reintönig und wieder diese spannende Mineralik. [...]

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Kräftiges Goldgelb. Unheimlich packende und abgrundtiefe, tabakige Mineralität, gleich einem Schnupftabak zieht sie die gesamte Nase hoch, bleibt dabei stets in genialer Balance mit den ebenso präsenten Fruchtaromen: mürbe Äpfel, angetrocknete Schalen von tropische Früchten wie Orange, Zitrus und Limette, dahinter ticken südländische, kräftige Kräuter auf. Ein Duft zum Süchtig werden, jedoch sehr klar und [...]

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Den Wein habe ich die letzten drei Tage in aller Ruhe getrunken. Die Verkostungsnotiz bezieht sich auf die Eindrück am dritten Tag. Ungemein reintönige Nase nach reifen Äpfeln und Steinfrüchten im eleganten Spiel mit einer warmen Mineralik nach Schiefer, Malz und Brotkruste. Dahinter wilde Kräuter und ein Touch Cassis. Ausgezeichneter und betörender Duft, der das [...]

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Wie schon im ersten Beitrag zu diesem Thema angekündigt, sollten meinen Eindrücke von den diversen Händlerproben nicht die einzigen bleiben… Auch Thorsten hat seine Notizen inzwischen online gestellt! Bei einigen Weinen sind wir uns ziemlich einig – bei anderen gilt: Zwei Verkoster, drei Meinungen… Aktuell sind damit nun rund 50 GG/EG erfasst… 

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