Feeds:
Artikel
Kommentare

Archiv für die Kategorie ‘Rheingau’

Dass jede Verkostungsnotiz, gleich mit wieviel Ruhe, sensorischer Erfahrung und Gewissenhaftigkeit des Verkosters erstellt, eigentlich doch nur eine Momentaufnahme darstellen kann, soll (mir) dieser Eintrag ein wenig in Erinnerung rufen. Der Wein wurde Mittwochs zunächst fünf Stunden in der Karaffe belüftet, danach in die Flasche zurück gefüllt und am Freitag Abend, also nach 48 Stunden, [...]

Ganzen Post lesen »

Ich will ja gerne zugeben, dass ich mit den trockenen Basisrieslingen von Weil bislang wenig gedächtniswürdige Erfahrungen gemacht habe. Die Literrieslinge und einfachen QbA, die ich bislang probiert habe, waren allesamt sauber, aber abgesehen davon, dass sie recht austauschbar erschienen, schlicht zu teuer für ihre Wein-Gegenleistung. Insofern habe ich zunächst gezögert, als ich diesen Wein [...]

Ganzen Post lesen »

Im Glas ein gleichmäßiges, leuchtendes Kirschrot, hellbraune Reflexe. Klar, aber konzentriert wirkend, leichter Wasserrand. In der Nase etwas Rauch, rote Beeren, würzige Kräuter, dunkle Vanilleschote, auch etwas Schieferwürze und ein kühler ätherischer Nachhall. Die Aromen fügen sich in einem eher schlanken Kern gut ineinander. Eine ganz typisches Höllenberg-Bukett mit transparenter Frucht und würziger Mineralität, eher [...]

Ganzen Post lesen »

Wer im Weingut Johannishof Weine probieren möchte, muss hierfür in den Weintempel gehen – denn so heißt die hierfür extra errichtete Lokalität in direkter Nachbarschaft zum Weingut. Aber, liebe männliche Mitleser, man sollte sich keiner falschen Hoffnung hingeben: Die Anzahl an Vestalinnen ist übersichtlich und beschränkt sich auf das freundliche Personal, das einem die Weine [...]

Ganzen Post lesen »

Unbedarfte Weinfreunde könnten die Nase rümpfen, wenn sie diesen Wein öffnen – denn die Querbachs verschliessen ihre Weine konsequent nur mit Kronkorken. Auch wenn mir persönlich Schraubverschlüsse besser gefallen, mag ich hieran aber nichts unangehmes finden, besser als ein Plastikstopfen oder ein minderwertiger Vertreter aus Kork ist diese Verschlussart doch allemal.
Helles strohgelb. In der verhaltenen, recht offenen [...]

Ganzen Post lesen »

Strohgelb mit grünlichen Reflexen. Die Nase wird gepägt durch limonige Zitrustöne, Anklänge an kräutrige Steinfrucht und einen hefig-würzigen Mineralton, Reifetöne hat der Wein hingegen nicht. Im Antrunkt präsentiert der Wein ein schönes Wechselspiel zwischen Zitronenfrucht und würzig-steiniger Mineralität, auch hier finden sich neben der leicht saftigen Zitrusfrucht Kräuternoten und etwas Steinfrucht, dazu eine erdige, fast [...]

Ganzen Post lesen »

Terra Montosa — „steiler Hang“. So nennt man im Weingut Breuer eine Riesling-Cuvée aus Trauben, die aus Rüdesheimer und Rauenthaler Lagen entstammen und nicht für geeignet genug befunden wurden, in die großen Lagenweine des Hauses einzugehen. Hier finden nun Trauben aus Schieferlagen und solche aus lehmigen Kies-Schieferböden zusammen. Und genau diese Mischung aus Mineralität und Fruchtintensität [...]

Ganzen Post lesen »

Nicht nur mich, auch manchen Freund aus mancher Weinrunde haben die Weine von Peter Jakob Kühn im letzten Jahr schwer beschäftigt. Anlass waren die 2006er, die sich nicht nur derartig verschlossen (siehe etwa die Verkostung des Graziosa), sondern auch noch mit fäkalen Aromen präsentierten, dass nur noch Wenige den Glauben an diese Weine aufrecht erhielten. [...]

Ganzen Post lesen »

Während ich diese Verkostung schreibe, hallt noch immer der Wein im Geiste und am Gaumen nach. Was für ein großartiges Weinerlebnis. Ich verneige mich vor diesem Werk und versuche nun trotzdem einigermaßen neutral das Erlebte in Worte zu fassen. Strahlendes Goldgelb, hohe Viskosität im Glas. In der Nase zunächst eine extrem zupackende Mineralik, glockenklare Aromen nach getrockneten Wiesenkräutern, [...]

Ganzen Post lesen »

Helles Goldgelb. In der Nase mineralisch kühl, mit Orangen und Zitruszesten, auch gezuckerter Grapefruit. Mit mehr Luft baut der Wein gehörig im Glas aus, gibt weitere Schichten mit Orangenblüten und auch Waldmeistertöne preis. Es ist einfach nur eine Freude, mit der Nase durch das Glas zu tauchen. Im Mund ätherisch, kompakter Körper, saftig und dennoch [...]

Ganzen Post lesen »

Die Nase wird geprägt von einer umheimlich cremigen Mineralik, sehr vielschichtig und konzentriert. Erst nach vielen Stunden in der Karaffe dringt ein deutlicher Pfirsichduft durch, daneben tropische Früchte, ein Hauch Graphit, Bienenwachs und überreife Zitronen. Im Mund erfüllt der Wein die Erwartungen an einen Spitzenriesling aus dem Rheingau im besten Sinne: packende, tiefgründige Mineralität, reintönige [...]

Ganzen Post lesen »

Helles Strohgelb. Feine, filigrane, aber ausdruckvolle Nase. Wirkt für einen 2003er überraschend frisch und feingliedrig, keinerlei Anzeichen von Altersnoten. Junger Pfirsich, gelber Apfel und eine kräutrige Mineraliltät, dahinter Anklänge von Cassis und tropische Früchte, zeichnen den Duft dieses Ersten Gewächses aus. Im Antrunk dominiert zunächst die deutliche Restsüße, für meinen Geschmack etwas zu viel. Langsam dringt dann jedoch eine überraschend [...]

Ganzen Post lesen »

Die Weine von Peter Jakob Kühn sind in letzter Zeit immer wieder Thema in unseren Weinrunden. Besonders der 2006er Jahrgang, der teils großen Unmut bereitet hat mit Tönen, die eher ins Klärbecken als ins Weinglas gehören. Und doch bieten die Weine den tiefmineralischen Genuss, den man sich davon erwartet — wenn man sie dekantiert, und [...]

Ganzen Post lesen »

Im Glas klar, ein sehr helles Gelb, weiße Reflexe. Schon in der Nase viel Spiel mit einem Duft von Aprikosen, gelben Birnen, hellem Tabak, vereint in einer schönen Schmelzigkeit mit einer pikanten und zugleich kühle nMineralik. Im Antrunk überraschend trocken, wieder diese Schmelzigkeit mit getrockneten Aprikosen und gelbem Kernobst, jetzt jedoch tabakiger und mit mehr [...]

Ganzen Post lesen »

Im Glas ein funkelndes Goldgelb, Extrakt in der Glasmitte, breiter Wasserrand. Die intensive, aber auch oxidative Nase ist voll von reifen Zitrus- und Apfelnoten. Dazu kommt eine herbe mineralische Note mit jodsalzigen, kräuterigen Aromen, auch reife, nicht unangenehme Firnisnoten. Das gesamte Bukett ist schon sehr reif, fügt sich aber noch gut ineinander. Im Mund legt [...]

Ganzen Post lesen »

Ältere Artikel »