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Archiv für die Kategorie ‘Saar’

Wein und Essen zu kombinieren kann manchmal schwierig und spannend zugleich sein. Eine gute Freundin hatte meinem significant other zwei geräucherte Makrelen aus der Nordsee mitgebracht, die deren Großvater kurz zuvor dort eigenhändig gefangen und geräuchert hatte. Ich gebe zu, die Idee, eine alte Auslese dazu zu öffnen, war vielleicht ein wenig gewagt, aber die [...]

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Ich muss zugeben, in meinem Unterbewusstsein als Konsument ist es bei weitem noch nicht voll verankert, dass das Anbaugebiet „Mosel-Saar-Ruwer“ künftig auf Weinetiketten nur noch als „Mosel“ erscheinen wird. Nun kann man ja — nicht zuletzt aus Gründen des Exports — hieran etwas Gutes finden. Aber irgendwie war ich dann doch irritiert, auf einem Saarwein-Etikett [...]

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Wer diesen Blog verfolgt, hat sicher schon bemerkt, dass hier in letzter Zeit der eine oder andere Wein aus dem Weingut Van Volxem aufgezogen wurde. Heute ist wieder einer dran. Direkt neben dem Scharzhofberg liegt der Braunfels, und wie dieser wächst der Riesling hier vor allem auf verwittertem Grauschiefer. Von der Berühmtheit strahlt wenig ab [...]

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Im Glas ein helles Zitronengelb mit hellgrünen Reflexen. In der Nase sehr aromatisch mit gelben, reifen Fruchtaromen von Zitrone und Pfirsich, dazu getrockenetes Gras und eine schieferige Mineralnote — eine vielschichtige, mineralisch durchwobene, süß und zugleich frisch wirkende Primärfrucht. Im Antrunk zuerst eine Zuckerspitze, dann folgt eine saftige Frucht, die aromatisch mehr und mehr nachhallt, [...]

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Goldgelbe Farbe. In der zunächst nur verhaltenen Nase finden sich schon erste Reifetöne, Anklänge an Pfirsich-Orangencreme, etwas gezuckerte Grapefruit, auch dunkle Beeren, dazu eine würzige Mineralik. Im Mund etwas stoffig, leicht cremig, saftige Bitterorange, herbe, leicht schärfende Mineralik, hat einen deutlich süßlichen Kern, feinherber Stil, wirkt zwar dicht, aber dank seiner eher ruhigen Säurestruktur auch [...]

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Notschlachtung! Eigentlich wollte ich diese Flasche noch ein bis zwei weitere Jahren im Keller vergessen halten, aber hier hat mir die Korkindustrie ein wenig einen Strich durch die Rechnung gemacht und mich zur vorzeitigen Öffnung der Flasche bewogen. Denn durch den leidlichen Baumrindenverschluss war im Laufe der Zeit etwas Flüssigkeit ausgetreten, der Füllstand war zwar kaum [...]

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Im Glas ein dichtes junges Gelb mit deutlichen grünen Reflexen, noch fein perlend. In der Nase mittlere Intensität. Zuerst ein leichte Schwefelnote, die schnell verfliegt. Dann gelbe Steinfrüchte, weiße Blumen, grüne Küchenkräuter, auch eine pikante mineralische Schiefernote. Noch etwas Schärfe. Im Mund eine Mischung aus Cremigkeit und starker Mineralität. Aromen von Pfirsich und Zitrusschale, auch [...]

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Was habe ich nicht schon den Kopf geschüttelt über die Kaktusrieslinge des Hitzejahres 2003 – überreif, breit und säurearm. Riesling für Gastritispatienten. Nur wenige, richtig gelungene Vertreter der trockenen / quasi-trockenen Machart hatte ich in den letzten Jahren im Glas. Dönnhoffs Hermannshöhle GG war sehr schön, auch das Freundstück GG von Mosbacher oder Kühns Doosberg [...]

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Im Glas ein helles klares Gelb, erkennbar extraktreich zur Glasmitte hin dunkler werdend. Das Bukett verströmt Düfte von gelben reifen Pfirsichen, frischen Zitronen, auch etwas Kokos, dazu kommen würzige Wiesenkräuter. Eine wunderbare Nase mit duftender Opulenz und kühler Frische zugleich, sehr gut ausbalanciert. Im Mund wieder Pfirsich, auch Ananas, Zitrone, süße Kräuteraromen wie von Veilchenpastillen, [...]

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Im Glas ein dichtes, reifes Zitronengelb. In der Nase eine charakteristische schöne Melange aus reifen, sahnig-cremigen Zitrusnoten, Akazie, auch Erdbeeren. Die Schiefermineralik liegt schon im Bukett. Im Mund ungeheuer dicht, fast ölig. An Aromen Zitronen, aber auch herbe Quitten und weiter hinten ganz ausgeprägt speckige, salzige Noten mit Gruyere und Feuerstein. Die Mineralik begleitet die [...]

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