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Archiv für die Kategorie ‘Midi’

Einmal im Jahr, da werfe ich alle Vorurteile und früher gemachten Erfahrungen einfach über Bord, dann schlage ich bei den „sensationellen Weinangeboten“ der Discounter zu. Die Vorzeichen standen diesmal vergleichsweise auch gar nicht mal so schlecht: der Winzer Jean-Luc Thunevin geniesst dank seiner Arbeit (z.B. bei Chateau Valandraud, um nur ein Beispiel zu nennen) weltweite [...]

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Die Domaine L’Aigueliere aus Montpeyroux, hoch im Nordwesten kurz vor dem Massiv der Grand Casse gelegen, hat sich ihren guten Namen erworben als eine der ersten, die sich im Languedoc auf Qualität besannen und damit den Wandel der ganzen Region mit ins Rollen brachten. Aimé Commeyras arbeitete zuvor lange als Kellermeister der örtlichen Winzergenossenschaft, legte [...]

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Ein Reisemitbringsel eines Freundes bescherte mir meine erste Begegnung mit einem Wein aus der Appellation Cabardès, die — dort ganz im Westen – zur Region Languedoc gehört. Eine Besonderheit bietet übrigens in der AOC Cabardès die Liste der in der Appellation zulässigen Traubensorten: Aufgrund des hier vorhandenen Mischklimas dürfen Weine dort nämlich aus den bordeauxtypischen Rebsorten Caberbet  Sauvignon [...]

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Purpurrot. Drückende, aber differenzierten Nase, die durch dunkle Früchte, einen leichten Portweinton und insbesondere reife, pralle Pflaumen und Schwarzkirschen zu gefallen weiß. Im Mund schlanker als erwartet, mittlere Dichte, kühl, mit Noten von frischen Zwetschgen und gut eingebundenem Holz, geschmacklich insgesamt strukturiert. Auch im Abgang bleibt der Wein frisch, mittellang bis schon lang, sehr geschliffenes [...]

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Trüb im Glas liegend in einem dunklen Rubinrot mit orangen Reflexen. Ein erstaunlich dichtes Extrakt. Die vielschichtige Nase bietet neben einem würzigen Stallgeruch und Früchten wie Kirschen und Brombeeren vor allem tertiäre Noten von Süßholz, Leder und Lakritz. Ganz hinten auch eine Trüffelnote. Im Mund sorgen die 90 Prozent Mourvedre für ein kühles, dunkles, kraftvolles [...]

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Etwas überraschend strömt bei diesem roten Syrah-Grenache-Cuvee mit schwarzen Reflexen als erstes eine stark an Cabernet erinnernde Johannisbeere mit einem Bordeaux-typischen Toastgeruch in die Nase. Erst nach etwas Atmen kommen würzige Kräuter und rot-schwarze Beeren zum Vorschein, auch etwas eingekochte Aprikosen. Beim Verkosten bleibt er bei der aromatischen Cote-du-Rhone-Note, nimmt aber nicht dessen Süße und [...]

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