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Archiv für die Kategorie ‘Rhone’

Ich habe hier vor gut eineinhalb Jahren mal eine CdR-Trilogie mit Weinen von Edeka und leider mäßigem Erfolg veranstaltet (Teil 3 hier, die Links zu Teil 2 und 1 gibt’s dann dort im Artikel). Ich möchte nicht ausschließen, dass die eher schlechten Bewertungen auch damit zusammenhingen, dass ich mit CdR an sich nicht richtig warm [...]

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Wenn im Rheinland der erste Schnee vom Himmel fällt, wird es Zeit für Chateauneuf. Die Wahl fiel bei erster Flockensichtung in diesem Winter auf die “Traditionscuvée” des Hauses, die nächsthöhere Qualitätsstufe, der Boisrenard, hat noch Winterschlafpause. 2004 gilt im Chateauneuf als guter, vom Jahresvorgänger hell überstrahlter Jahrgang. Nach meiner bescheidenen Erfahrung behaupte ich aber, dass [...]

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Leichte Trübung, Kirschrot mit durchscheinendem Kern und feinem braunen Rand. Zu Beginn recht verhaltene Nase, primär nach Kräutern und rotbeerigen Waldfrüchten. Dahinter eine leichte Acetonnote und ein Touch von kreidiger Mineralität. Nach drei Tage hat sich die Nase deutlich entwickelt. Sehr elegant strömen mir nun Kirsch- und Sanddornlikör-Aromen entgegen, daneben eingelegte Pflaumen und erste Altersnoten. [...]

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Diesmal kann ich es mir einmal leicht machen, denn ich habe diesen Wein schon einmal als Jahrgang 2005 verkostet. Insofern habe ich meine Verkostungsnotiz von damals ausnahmsweise – zeitsparend – als Vorlage genommen… aktuelle Änderungen also in Kursivdruck, was nicht mehr auf diesen Jahrgang passt: wurde gestrichen. Transparentes Rubinrot – passt! Die Nase ist fruchtbetont, [...]

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Wein und Essen passend zu kombinieren ist immer eine spannende Herausforderung. Wenn es gelingt, hier eine Symbiose zu erzielen, ist es mitunter unglaublich, wie sich die einzelnen Aromen aus Wein und Essen aneinander aufschwingen können, sprich, die einzelnen Komponenten voneinander profitieren können. Wenn das gelingt, können selbst einfachere Weine (was dieser Syrah von der nördlichen [...]

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Mittwochswein, der fünfte. Diesmal aus wohlbekanntem Hause. Wie, Perrin, diese Familie kennen Sie nicht? Dann gehören Sie sicher zu den Weintrinkern, die sich die Etiketten nicht genau genug ansehen — denn ansonsten wäre Ihnen der Name auf einem Etikett von Chateau Beaucastel aus Chateauneuf du Pâpe sicher schon einmal aufgefallen. Denn beide Weine kommen aus [...]

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Undurchsichtiges Schwarzrot. In der Nase fällt sofort ein kräftiger Thymiangeruch auf, dazu Schwarzkirschen, Brombeere und mit weiterer Luft gehacktes Basilikum. Dazu viel röstiges Holz,  ein merklicher Schwarzpfefferton und wieder: röstiges Holz, diesmal in der Bitterschokoladenvariante. Etwas rustikal? Ja, aber nicht unangenehm, zumal sich das am Anfang etwas zu präsente Holz nach zwei bis drei Stunden [...]

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Dies ist Teil 3 der Côtes-du-Rhône-Supermarkt-Challenge. Teil 1 war ein ordentlicher Trinkspaß, Teil 2 würde ich nicht zur Nachahmung empfehlen, und damals schwante mir schon Schlimmes beim Anblick der Prämierung, mit der Flasche No. 3 droht. Wer scharfe Augen hat und noch dazu Französisch kann, weiß jedoch nun, dass das Omen unzuverlässig ist, die Medaille [...]

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Dies ist der zweite Teil des Supermarkt-Selbstversuchs zu den Côtes du Rhône Villages unter € 7.-. Der erste war ja bereits ganz ordentlich – ich bin gespannt, wie es weitergeht. Dieser hier hat jedenfalls eine Medaille gewonnen, Silber beim Concours des Grands Vins de France in Mâcon. Aha. Und ein schmuckes, goldgeprägtes Etikett. Habe ich [...]

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Der Hintergrund dieser Verkostungsnotiz ist eine kleine Auseinandersetzung mit Rainer. Wir kaufen im gleichen Supermarkt ein. Dieser verfügt über eine Weinabteilung, die – rein flächenmäßig – anderswo als mittelgroßer Weinladen durchginge. Das Problem: Im gehobenen Segment findet man hier kaum etwas, es scheint dieses Segment einfach nicht zu geben; von ein paar Meyer-Fonnés, Weils und [...]

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Erstverkostung am 31. Januar 2009: Benötigt wurde spontan ein Begleiter zum Paprika-Gulasch. Mein durch den Keller schweifender Blick blieb an diesem Etikett hängen und weckte eine Erinnerung — zum ersten Mal war mir Chateau Pesquié auf der Prowein überaus positiv aufgefallen, da standen auf einer freien Verkostungsfläche von Cotes-du-Rhone-Weinen unter anderem der Terrasses und der [...]

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Der Winter neigt sich dem Ende zu. Höchste Zeit also, um nochmal einige gehaltvolle Rotweine zu verkosten. Auf dem Programm standen sieben Chateauneuf du Pape, die man sich leisten kann. Wir erwarteten viele eingekochte Früchte und Alkoholbomben. Und waren am Ende doch überrascht, wie viel Eleganz wir in den Gläsern hatten. Weiterlesen …

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Diesen Wein müssen wir wohl mitten aus dem Winterschlaf gerissen haben. Denn am ersten Abend zeigte er sich unnahbar und verschlossen, weshalb der bereits einige Stunden dekantierte Wein, begleitet von enttäuschten Blicken, wieder zurück in die Flasche musste. Geduld war nun angesagt, ob er noch einmal aufmachen oder sich gänzlich ins Nirvana verabschieden würde. Er [...]

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Klar, dunkelrot und mit schwarzen Reflexen schwenkt er im Glas, mit deutlichen Kirchenfenstern an der Glaswand. Das Extrakt ist erstaunlich dicht, der Wasserrand immer noch dünn. In der eher dezenten Nase süße Kirschen, Rauch, eine leichte Garriguenote und etwas Pfeffer inmitten einer deutlichen Wolke von Alkohol. Im Mund ein stark konzentriertes Fruchtextrakt, das von weichen [...]

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Sehr dunkel im Glas, ein tiefes, undurchdringliches Schwarz- bis Purpurrot. Schwenkt schwer und viskos im Glas. In der Nase ein dichtes, sauberes, reifes Traubenaroma, süß und würzig mit schwarzer Kirsche und Johannisbeere, dazu etwas Pfeffer, Kräuternoten von Lavendel. Sehr dunkel, süß und würzig in der Nase, mit einer schönen Frische. Nach längerem Atmen animalische Töne. [...]

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