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Archiv für die Kategorie ‘Burgenland’

Heute stand uns der Sinn nach einem fruchtbetonten, kräftigen Trinkspaß. Bloß kein intellektueller Firlefanz, bei dem wir uns mit irgendwelchen Sekundär- oder gar Terziäraromen beschäftigen müssen. Spontan viel mir Kerschbaum ein und zufälligerweise befand sich sein „einfacher“ Blaufränkischer aus dem Barrique im Klimaschrank. Nach drei Stunden in der Karaffe, hielt er genau was wir uns [...]

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Kirschrot. Schöne Burgundernase von mittlerer Intensität mit viel Kirschen und Pflaumen und einer leichten Holzwürze vom Barrique. Im Mund öffnet sich der Wein erst am zweiten Tag, ohne dabei sich ganz zu entblättern. Er ist halt immer noch ein wenig jung, erst ganz langsam nähert er sich seinem Höhepunkt. Die Komponenten passen gut zusammen, nur das [...]

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Kompaktes Granatrot mit zarten rostbraunen Reflexen, dunkler Kern. Intensives Bukett nach frisch gepflückter Minze, frischen Küchenkräutern, ganz leichter Holzwürze und etwas Kokos. Dunkle Waldbeeren, ein Hauch Orangenschalen und feine ätherische Noten komplettieren die ausgezeichnete Nase. Wirkt noch sehr jung und etwas wild, leichter Lackton. Im Mund ein ebenfalls grandioses Feuerwerk unterschiedlichster Aromen. Trotz seiner 14,5% [...]

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Ein Wein, der mich seit vielen Jahren begleitet ist der Veratina von Weninger. Das Cuvée aus Blaufränkischen, Zweigelt, Merlot und einen Schuß Cabernet Sauvignon hat es mir damals sofort angetan. Der Jahrgang war sicherlich kein Jahrtausendjahr im Burgenland, sondern ähnlich schwierig wie im sonstigen Österreich. Kaminrote Farbe mit dunklem, kirschrotem Kern. In der Nase keinerlei [...]

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Anfang Mai und es regnet. Den Grill packe ich erst gar nicht aus, und der Riesling bleibt in der Kühlung. Stattdessen wird das Steak in der Pfanne landen, und ich spekuliere bei den geladenen Gästen auf eine wetterbedingte Sehnsucht nach einem wärmenden Rotwein. Einige von Ihnen sind Liebhaber des österreichischen Rotweines, also flugs mittags zwei [...]

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Zu meiner Überraschung ist die Idee zur Bezeichnung „Bela Rex“ nicht unserem Zeitgeist entsprungen, meist belanglosen Markenweinen mit Hilfe besonders kunstvoller Namen, um mangelnde Qualität zu überdecken. Hier ist es schlicht der Name des ungarischen Königs, der im 12. Jahrhundert zum ersten Mal den Herkunftsort des Weines, Deutschkreutz, urkundlich nannte. Seit Mitte des 18. Jahrhunderts [...]

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Der Wein war direkt nach dem Öffnen gänzlich verschlossen. Während der sechs Stunden in der Karaffe durchlebte er dann eine unglaubliche Metamorphose. Im Glas ein sattes Rubinrot mit braunen Reflexen. Die Nase komplex und opulent zu gleich, intensive kräuterwürzige Aromen, sanfte Holzaromen nach getoastetem Weißbrot, dunkle Waldbeeren, insbesonders Brombeere, Weichsel, dahinter leichte Anklänge nach Muskat [...]

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Dieses Cuvée aus Blaufränkisch (80%)- und Merlot-Trauben wird 20 Monate in Barriques gelagert und wächst auf dem Hügelland nahe dem Neusiedler See. Die Farbe ein sattes Rubinrot, leicht durchscheinend, mit schönem Glanz und zarter Randaufhellung, die 20% Merlot zeigen sich bereits im Glas. In der Nase intensive, sehr saftig wirkende Fruchtaromen nach frischer Kirschkonfitüre, dunklen [...]

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Die Farbe ein Granatrot mit braunen Reflexen. In der Nase florale Noten von Flieder, leicht süße Beerenfrüchte und Zwetschge, etwas Suppengemüse und einladende mineralische Nuancen. Am Gaumen eine jugendliche, frische Kirschfrucht, saftig, jedoch nicht wuchtig, eher elegant mit sanften Tanninen, merklicher Säure und noch etwas verschlossenem Aromakern. Die hohe Mineralität des Weines kommt wohl von [...]

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Ein klares, dichtes, samtiges Kirschrot im Glas, dunkle Reflexe. In der eher einfachen Nase schwarze Beeren und eine leichte Holzwürznote wie von Nelken, insgesamt ein eher kühles Bukett. Im Mund dann sehr schön, eine herrlich saftige Beerenfrucht. Animierend ist die Säure wie auch das leicht trocknende, noch etwas junge und leicht bittere Tannin. Besonders schön [...]

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Purpurrot mit violetten und blauen Reflexen, klar und mit dunklem Extrakt in der Glasmitte. Die Nase ist sortentypisch kirschig mit roter Beete, etwas Schlangengurke, dabei harmonisch, intensiv und verführerisch weich und duftig. Beim Verkosten zunächst viel Säure, ein dunkler Tanninton, gerade so reifen, nicht süßen Him- und Brombeeren und einem dunklen Schokoladenton. Das Holz kommt [...]

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Im Glas sehr klar, bietet er ein Farbenspiel aus einem tiefen Dunkelrot mit violetten Reflexen. In der Nase eher verhalten mit einer etwas eigenartigen, aber nicht unharmonischen Mischung aus schwarzen Holunderbeeren, Feuerwerkskörpern, roter Beete, im Hintergrund etwas Pflaume. Beim Verkosten vegetabil wie von Gurke, dazu Lakritz, am Ende ein Hauch Cassislikör. Schön an dem Wein [...]

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