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Archiv für die Kategorie ‘Spanien’

Inselwein, die zweite: Eine weitere Flasche im Kühlschrank auf der Finca, die mein Interesse weckte, war der weiße, frische Vina Peraza. Er stammt von der Bodega Cumbres de Abona und trägt keine Jahrgangsbezeichnung. Die Korken verrät jedoch, der Wein stammt aus 2010. Der Vina Peraza wird zu 100 % aus Listan Blanco gewonnen, die traditionell [...]

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Anfang Januar verschlug es mich nach Teneriffa, um eine Pause vom dem Winter zu nehmen. Dort kam ich auch in Berührung mit den lokalen Weinen. Ich muss zugeben, Teneriffas Weine waren mir bisher kein Begriff. Sich damit zu beschäftigen, ist aber durchaus interessant. Aufgeteilt in fünf D.O. wachsen hier Reben auf der ganzen Insel, zum [...]

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Im Glas ein dunkles Purpurrot, zum Rand braunrote Reflexe. Eine charmant ansprechende, sehr ausgeglichene Nase erwartet mich im Glas, Schwarzkirsche und rote Johannisbeere, ergänzt durch mokkalastige Holztöne. Feine Balsamik. Der Alkohol ist völlig eingebunden. Das gefällt. Im Mund mit mittlerer Dichte, ohne jedes Fett, eine süffige Art hat diese Wein, ohne dass es anspruchslos wird. [...]

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89 % Tempranillo, 7 % Grenache und vier Prozent Mazuleo. 22 Monate Fasslager in amerikanischer Eiche, mit dem Jahrgang 2001 ein exzellentes Jahr – Eckdaten, die darauf hindeuten, dass diese Cuvée Zeit brauchen würde, um auszureifen – und ich kann festhalten: sie hat die Geduld mit einem überzeugenden Auftritt gedankt! Dunkler rubinroter Kern und leichte [...]

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Kürzlich hatte ich eher zufällig die Gelegenheit einige große, gereifte Spanier zu verkosten. Wir pilgerten mal wieder nach Oberhausen und Norbert und Wera sorgten wieder souverän für einen unterhaltsamen und überaus genussreichen Abend. Aber nicht zuletzt waren hierfür auch die L`Ermitas, Culmen, Curium und Gran Valtravieso mitverantwortlich. Aber lest selbst… 

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Ich fange diesmal von hinten an. Mit dem Fazit. Dies ist ein prima Wein für kalte Tage, einer, den man ohne intellektuellen Diskurs einfach mal gut trinken kann. Nicht allzu fordernd in seinem Auftritt, sondern in seiner fruchtbetonten Art einfach nur (sehr) gut. Spricht den Weinfreund an, er findet genug Substanz zum Verweilen, der Wein [...]

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Strohgelbe Farbe, leicht grünliche Reflexe. Eine sehr frische Nase erwartet mich im Glas, bei zunächst kühler Temperatur denke ich an Limetten als dominierende Fruchtnote, doch mit mehr Verweildauer im Glas entwickelt sich doch mehr und mehr ein frischer grüner Apfel, der in der Nase den Ton angibt. Die Zitrusnoten ergänzen seinen Auftritt, ebenso würzige Töne. [...]

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Dunkles Purpurrot, zum Rand hin transparent werdend. Die Nase ist noch jugendlich, ein deutlicher Pfefferton lässt mich aufmerken, dann schlägt die fruchtige Seite des Weines zu – und sie lässt den Wein auch fast nicht mehr los:  liköriges Blaubeergelee und ein süßliches Vanille-Parfum vom Holzeinsatz, dazu etwas Rauch und eine Nuance, die mich an blutiges [...]

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Durchscheinendes Purpurrot. Die 30 Monate im Holzfass drücken dem Bukett seinen Stempel auf. Durchaus ein ansprechendes Spiel von Zedernholz, Tabak und ein klein wenig Minze. Als Frucht dahinter dunkle, reife Waldfrüchte, ein wenig Schwarzkirsche gepaart mit einer dunklen Kräuterwürzigkeit. Durchaus stimmig komponiert, ohne ganz große Tiefe. Im Mund setzen sich die Eindrücke der Nase fort. [...]

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Dichtes und dunkles Purpurrot. In der komplexen Nase Sauerkirsche, Eukalyptus, feine Orangentöne, frisch geschlagenes Zedernholz und andere ätherische Noten, leicht ledrig. Etwas Bitterschokolade. Sehr ansprechend, wenngleich auch fordernd. Dahinter deutet der Wein seine Alkoholkräftigkeit an, bleibt aber noch harmonisch. Im Antrunk fällt zunächst eine sehr frische Säure auf, der Wein ist fruchtbetont und bietet einen [...]

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Dichtes und undurchsichtiges Purpurrot. In der Nase Schwarzkirsche, rote Johannisbeere, ein Touch Orange, die Nase ist insgesamt sehr frisch, ergänzt durch würzige Toast-Noten. Im Mund dichter, als es die Nase erwarten lässt; wieder Schwarzkirsche, Nougat, ein Küchenkräuterton, etwas Menthol. Der Wein hat viel Zug im Mund, fast schon eine Spur schärfend ist hingegen der Alkohol, [...]

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Dichte, etwas trübe Farbe mit deutlichem Violetteinschlag. Saftige Nase nach dunklen Beeren und Pflaumen, etwas Marzipan und ein schön eingebundenes, zurückhaltendes Holz. Neben diesen wärmenden Elementen hat der Wein aber auch eine kühle Seite mit Kräutern, einem minimalen Eisenton und leichter Mineralik. Insgesamt sehr duftig, mit Spiel und – als Strukturelement ganz gelungenem – Alkoholmanagement. [...]

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Mittwochswein, der III: Trübes, helles Purpurrot. Frisch geöffnet weht ein Duft von Vanille und Amarenakirsch aus der Karaffe, ein wenig überzogen kitschig. Dies gibt sich aber mit einer knappen Stunde Belüftungszeit, jedenfalls was das Kitschige angeht. Seine fruchtbetonte Struktur verliert der Wein natürlich nicht, die eher verhaltene Nase bleibt gänzlich rotfruchtig und wirkt sehr frisch, [...]

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100 % Garnacha-Trauben aus 70 bis 100 Jahre alten Reben, Ertragsreduktion, Handlese, elf Monate Ausbau in französischer Eiche. 93 Punkte, vergeben von Jay Miller, dem für Spanien zuständigen Adlatus vom Maryland-Bob. Für überschaubare 12 Euro. Das klingt, als sei der Wein einen Versuch wert. Dachte sich jedenfalls auch mein significant other und erwarb die Flasche [...]

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Manchmal treibt mich der Blick in meinen Weinkeller fast in den Wahnsinn. Riesling galore, jede Qualität; weiterer deutscher Weißwein zur Genüge; Bordeaux, dessen Öffnung gut überlegt und geplant sein will, ebenfalls; “Mittwochsweine”, wie Guido sie nennen würde, kaufe ich um die Ecke nach Bedarf; aber einfach mal ein schöner Rotwein bis 15 Euro, trinkreif? Nix. [...]

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