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	<title>Nur ein paar Verkostungen ...</title>
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	<description>... die uns besonders Freude gemacht haben.</description>
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		<title>Weingut Knipser Riesling Spätlese trocken Laumersheimer Mandelberg Steinbuckel, 2005</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 23:05:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Guido</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eigentlich kann man sich über so viel Ehrlichkeit doch ernsthaft nicht beschweren. Es stand deutlich lesbar in großen Lettern auf dem Rückenetikett, was uns da erwartete. Und doch,  die Performance dieses Weines wußte uns nicht zu überzeugen. Löblich, der Winzer hat hier keine Spätlese zum Großen Gewächs hochetikettiert, nein, der Steinbuckel des Jahrgangs 2005 ist [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=toaster.wordpress.com&blog=91545&post=5799&subd=toaster&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p style="text-align:justify;"><a href="http://toaster.files.wordpress.com/2009/12/2005-ks1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-5802" title="2005-KS" src="http://toaster.files.wordpress.com/2009/12/2005-ks1.jpg?w=248&#038;h=329" alt="" width="248" height="329" /></a>Eigentlich kann man sich über so viel Ehrlichkeit doch ernsthaft nicht beschweren. Es stand deutlich lesbar in großen Lettern auf dem Rückenetikett, was uns da erwartete. Und doch,  die Performance dieses Weines wußte uns nicht zu überzeugen. Löblich, der Winzer hat hier keine Spätlese zum Großen Gewächs hochetikettiert, nein, der Steinbuckel des Jahrgangs 2005 ist schlicht und (heute leider nur wenig) ergreifend: eine ﻿﻿Spätlese trocken. Warum wir dennoch enttäuscht sind? Nun, es könnte vielleicht mit den knapp 20 Euro und dem meine Erwartungen nicht deckenden Gegenwert liegen:</p>
<p style="text-align:justify;">Helles strohgelb. In der unaufdringlichen Nase Sponti-Noten, rauchig-speckige Nuancen ziehen durch das Glas; wenig Frucht, allenfalls etwas gelber Apfel und ein feiner Cassiston. Im Mund ungemein rauchig und würzig, erst dahinter schält sich etwas Frucht heraus, uns erinnert sie am ehesten an gelbe Äpfel und grüne Birnen, die Säure ist resch, ja fast eine Spur zu spitz. Der Wein gewinnt mit Luft und vorallem Wärme, hier kann er sich im Laufe der Flaschenleerung von einem (wirklich erschreckend) harmlosen Riesling auf erweitertem QbA-Niveau dann doch noch auf das Niveau einer halbwegs strukturierten Spätlese heranarbeiten, wobei auch am Ende des Abends Vielfältigkeit nicht das bestimmende Attribut dieses Weines war. Am Gaumen bricht der Wein ziemlich schnell und geschmacklich unauffällig ab, knapp mittellanger, apfelig-rauchiger Abgang.</p>
<p style="text-align:justify;">Wahrlich, keine Ähnlichkeit mit der Struktur eines &#8222;Großen Gewächses Pfalz&#8220;.  Was mag hier noch kommen, außer vielleicht noch ein Schwung Reifetöne? Vielleicht ja die erneute Überzeugung, die sich auch schon bei der ersten Begegnung ins Bewusstsein geschoben hat: der Winzer tat gut daran, diesen Wein nicht als GG zu vermarkten, hierfür ist der Wein wohl auch zu schwach; als trockene Spätlese passt es deutlich besser, nur über das Preis-Genussverhältnis schweige ich jetzt lieber. Ich würde mich auch nur wiederholen. Stattdessen frage ich mich inzwischen: was steht eigentlich auf den aktuellen Etiketten dieses Weines? Ich muss mal in den Keller gehen&#8230; Knapp 2 Stunden in der Karaffe belüftet, über weitere 2 Stunden offen getrunken.</p>
<p style="text-align:left;"><em><strong>Im Fachhandel, 18,50 Euro, 86 Punkte (sehr gut), bis 2012</strong></em></p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/toaster.wordpress.com/5799/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/toaster.wordpress.com/5799/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/toaster.wordpress.com/5799/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/toaster.wordpress.com/5799/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/toaster.wordpress.com/5799/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/toaster.wordpress.com/5799/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/toaster.wordpress.com/5799/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/toaster.wordpress.com/5799/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/toaster.wordpress.com/5799/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/toaster.wordpress.com/5799/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=toaster.wordpress.com&blog=91545&post=5799&subd=toaster&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Ökonomierat Rebholz Muskateller Godramsteiner Münzberg Auslese, 2005</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Dec 2009 06:49:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Verkostungen]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Pfalz]]></category>

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		<description><![CDATA[Wann hatten Sie das letzte Mal einen restsüßen Muskateller im Glas? Bei mir ist es eine Ewigkeit her und ich hatte nicht gerechnet von dem Wein eine Verkostungsnotiz zu schreiben. Aber dafür war er einfach ein zu perfekte Begleiter zu unserer abschliessenden (wirklich) kleinen Käseplatte.
Blasgelb, nicht wirklich aufregend. Um so mehr in der Nase. Intensiv, [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=toaster.wordpress.com&blog=91545&post=5760&subd=toaster&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><a href="http://toaster.files.wordpress.com/2009/12/rebholz-muskateller-auslese-2005-1-von-1.jpg"><img class="alignright size-medium wp-image-5761" title="Rebholz Muskateller Auslese 2005 (1 von 1)" src="http://toaster.files.wordpress.com/2009/12/rebholz-muskateller-auslese-2005-1-von-1.jpg?w=300&#038;h=184" alt="" width="300" height="184" /></a>Wann hatten Sie das letzte Mal einen restsüßen Muskateller im Glas? Bei mir ist es eine Ewigkeit her und ich hatte nicht gerechnet von dem Wein eine Verkostungsnotiz zu schreiben. Aber dafür war er einfach ein zu perfekte Begleiter zu unserer abschliessenden (wirklich) kleinen Käseplatte.</p>
<p>Blasgelb, nicht wirklich aufregend. Um so mehr in der Nase. Intensiv, aber nicht parfümiert. Ein Duft nach süßen, reifen weißen Trauben, weißem Pfeffer, mürben Äpfeln und wirklich ein Hauch Muskat. Sehr klar und anregend und dies setzt sich auch im Mund fort. Eine glockenklare Auslese ohne wahrnehmbare Botrytisnoten. Im Mund erneut süße Trauben und gelbe Äpfel, die Pfeffernote ist ebenso vorhanden. Dank der 120 Öchsle hat der Wein genug Kraft um ein wunderbarer Begleiter unseres reifen Brie von der Kuh und dem Ziegenkäse zu sein. Feine Gerbstoffe verleihen dem Wein Kraft und Charakter, er hat Dichte und erzeugt einen schönen Druck auf den Gaumen. Der Abgang ist lang und endet auf zart tropischen Noten. Die Säure ist kräftig, aber noch gut eingebunden. Offen verkostet, von der kleinen Flasche direkt ins Glas.</p>
<p><strong><em>Vom Weingut, 20 Euro, 90 Punkte (ausgezeichnet), jetzt bis 2015</em></strong></p>
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			<media:title type="html">Rebholz Muskateller Auslese 2005 (1 von 1)</media:title>
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		<title>Ascheri Barolo Podere di Sorano, 2003</title>
		<link>http://toaster.wordpress.com/2009/12/13/ascheri-barolo-podere-di-sorano-2003/</link>
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		<pubDate>Sat, 12 Dec 2009 23:08:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Verkostungen]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Piemont]]></category>

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		<description><![CDATA[Irgendwann vor ein, zwei Jahren haben Rainer und ich unabhängig voneinander den 2001er Jahrgang dieses Weines entdeckt, und aufgrund seines tollen Preis-Leistungs-Verhältnisses hat sich dieser klassisch gemachte Piemontese seitdem zu einer Art Haus-Barolo bei ihm und bei mir entwickelt. Vor etwa einem halben Jahr hat ihn Rainer auch schon hier im Blog gewürdigt. Aktuell gibt [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=toaster.wordpress.com&blog=91545&post=5660&subd=toaster&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><a href="http://toaster.files.wordpress.com/2009/12/ascheri.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-5661" title="ascheri" src="http://toaster.files.wordpress.com/2009/12/ascheri.jpg?w=340&#038;h=255" alt="" width="340" height="255" /></a>Irgendwann vor ein, zwei Jahren haben Rainer und ich unabhängig voneinander den 2001er Jahrgang dieses Weines entdeckt, und aufgrund seines tollen Preis-Leistungs-Verhältnisses hat sich dieser klassisch gemachte Piemontese seitdem zu einer Art Haus-Barolo bei ihm und bei mir entwickelt. Vor etwa einem halben Jahr hat ihn Rainer auch schon hier im Blog <a href="http://toaster.wordpress.com/2009/06/08/ascheri-barolo-podere-di-sorano-2001/">gewürdigt</a>. Aktuell gibt es beim Italien-Großhandel noch den 2003er, bei dem sich im Vergleich zum Vorgänger zwei Parameter äußerlich erkennbar zum Unguten verändert haben: Der Preis liegt um gute 3 EUR höher, und der Alkoholwert beträgt laut Etikett nun bedenkliche 14,5 %. Schaun mer mal.</p>
<p>Ein fast blickdichtes, kräftiges Rot mit einem Wasserrand und ganz leicht bräunlichen Einschlägen. In der Nase zeigt sich dieser Wein hoch-, ja fast überreif, mit Piemontkirsche, Pflaumenkompott und einem Touch Zimt. Es wetteifern eine ätherische Mineralik und der unverkennbare Alkoholeinschlag miteinander. Der Wein ist noch jung, aber dennoch deutet sich ganz zart schon eine Reifenote wie feuchtes Laub an. Am Gaumen zeigt sich das gleiche Spiel wie in der Nase: einerseits eine gewisse Frische, andererseits die durchaus heftig alkoholische Seite. Zunächst wirkt er frisch und fast ein wenig minzig, bevor sich dann die hochreifen Noten und die Fruchtsüße durchsetzen. Wieder die Kirsche und das leicht Kompottige, fast ein wenig likörig sogar fließt er schwer durch den Mundraum, die gut strukturierte Säure federt das jedoch ab. Er hinterlässt einen warmen Eindruck, bevor dann im Abgang eine ganz leicht bittere Note stehen bleibt. Die Tannine sind noch körnig und leicht trocknend, man gewinnt insgesamt den Eindruck, dass der Wein derzeit ein wenig neben sich steht.</p>
<p>Ob das aber noch wirklich schön wird? Ich vermag es nicht sicher zu sagen, habe aber meine Zweifel, dass die überreife Frucht und der Alkohol mit dem Alter angenehmer werden. Meines Erachtens nicht ganz so gelungen wie der 2001er. 24 Stunden dekantiert und offen verkostet.</p>
<p><strong><em>Vom Lebensmittel-Großhandel, 23,50 Euro, 85 Punkte (sehr gut), 2011 bis 2020 (?)</em></strong></p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/toaster.wordpress.com/5660/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/toaster.wordpress.com/5660/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/toaster.wordpress.com/5660/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/toaster.wordpress.com/5660/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/toaster.wordpress.com/5660/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/toaster.wordpress.com/5660/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/toaster.wordpress.com/5660/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/toaster.wordpress.com/5660/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/toaster.wordpress.com/5660/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/toaster.wordpress.com/5660/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=toaster.wordpress.com&blog=91545&post=5660&subd=toaster&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Emrich-Schönleber Riesling Spätlese trocken Monzinger Frühlingsplätzchen, 2006</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 23:03:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Guido</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Verkostungen]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Nahe]]></category>

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		<description><![CDATA[Strohgelbe Farbe. Am ersten Abend deutlich schwefelige, fast schon böckserartige Spontanwürze, dahinter Zitrone, ein deutlicher Botrytistouch, dazu ein Geruch, den ich mit dunklem, nassem Gestein assoziiere. Die Nase ist kühl, ja, sie hat fast ätherische Anklänge. Im Mund nur verhalten limonig-schwefelig, leider schiebt sich schnell ein Säureüberhang über den Geschmack und dominiert den Eindruck. Der [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=toaster.wordpress.com&blog=91545&post=5721&subd=toaster&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p>Strohgelbe Farbe. Am ersten <a href="http://toaster.files.wordpress.com/2009/12/2006-esmf.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-5722" title="2006-ESMF" src="http://toaster.files.wordpress.com/2009/12/2006-esmf.jpg?w=275&#038;h=328" alt="" width="275" height="328" /></a>Abend deutlich schwefelige, fast schon böckserartige Spontanwürze, dahinter Zitrone, ein deutlicher Botrytistouch, dazu ein Geruch, den ich mit dunklem, nassem Gestein assoziiere. Die Nase ist kühl, ja, sie hat fast ätherische Anklänge. Im Mund nur verhalten limonig-schwefelig, leider schiebt sich schnell ein Säureüberhang über den Geschmack und dominiert den Eindruck. Der Wein ist eher schlank und mit sehr viel dunkler Mineralik versehen, die einen deutlichen Biss am Gaumen hinterlässt. Der Wein hat in diesem Zeitpunkt eine fast abweisende Stilistik, Fruchttrinker werden hier wohl unzufrieden auf die Suche nach einem Ersatzgetränk gehen. Im Abgang zeigt der Wein eine etwas zu säurelastig Melange aus Gestein, Schwefel und Zitrustönen, die mittellang nachhallt. Nein, irgendwie ist der Wein wirklich nicht in der Balance. Es dauert weitere drei Tage, bis der Wein sein Säurekorsett ein wenig verloren hat und etwas zugänglicher wird. Gleichwohl, harmonisch oder in sich schlüssig wird auch dieser Auftritt nicht. Insbesondere die zu deutlichen Schwefeltöne, die sich wie ein roter Faden durch den Wein ziehen, gefallen mir nicht.</p>
<p>Nur eine schwierige Phase oder doch schon die Tendenz zum letzten Atemzug? Die Frage dürfen andere klären, bei mir war es nur eine Einzelflasche &#8211; aus dem Gefühl heraus würde ich aber nicht mehr lange warten, wenn ich hiervon noch mehrere Flaschen im Keller hätte. Richtig traurig bin ich deswegen aber nicht, zugegeben. Am ersten Abend zwei Stunden belüftet und offen probiert und dann über weitere vier Tage nachprobiert.</p>
<p><em><strong>Im Fachhandel, 14 Euro, 83 Punkte (gut), bis 2010?</strong></em></p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/toaster.wordpress.com/5721/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/toaster.wordpress.com/5721/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/toaster.wordpress.com/5721/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/toaster.wordpress.com/5721/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/toaster.wordpress.com/5721/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/toaster.wordpress.com/5721/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/toaster.wordpress.com/5721/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/toaster.wordpress.com/5721/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/toaster.wordpress.com/5721/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/toaster.wordpress.com/5721/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=toaster.wordpress.com&blog=91545&post=5721&subd=toaster&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Domaine de la Mayanne Côtes du Rhône Villages, 2006</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 06:28:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Verkostungen]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Rhone]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Hintergrund dieser Verkostungsnotiz ist eine kleine Auseinandersetzung mit Rainer. Wir kaufen im gleichen Supermarkt ein. Dieser verfügt über eine Weinabteilung, die &#8211; rein flächenmäßig &#8211; anderswo als mittelgroßer Weinladen durchginge. Das Problem: Im gehobenen Segment findet man hier kaum etwas, es scheint dieses Segment einfach nicht zu geben; von ein paar Meyer-Fonnés, Weils und [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=toaster.wordpress.com&blog=91545&post=5710&subd=toaster&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><a href="http://toaster.files.wordpress.com/2009/12/mayanne.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-5711" title="mayanne" src="http://toaster.files.wordpress.com/2009/12/mayanne.jpg?w=255&#038;h=338" alt="" width="255" height="338" /></a>Der Hintergrund dieser Verkostungsnotiz ist eine kleine Auseinandersetzung mit Rainer. Wir kaufen im gleichen <a href="http://toaster.wordpress.com/2009/11/19/meyer-fonne-riesling-vignoble-de-katzenthal-2007/">Supermarkt</a> ein. Dieser verfügt über eine Weinabteilung, die &#8211; rein flächenmäßig &#8211; anderswo als mittelgroßer Weinladen durchginge. Das Problem: Im gehobenen Segment findet man hier kaum etwas, es scheint dieses Segment einfach nicht zu geben; von ein paar Meyer-Fonnés, Weils und Bürgerspitalen abgesehen. Stattdessen regalmeterweise Chianti, Bordeaux Supérieur und Côtes du Rhône, alles im Preisbereich bis € 7.-. Nun vertreten ja sowohl Rainer als auch ich gerne mal steile Thesen, und so ließ sich Rainer mir gegenüber zu einem Generalverriss des Angebots hinreißen (mit Ausnahme Meyer-Fonné, natürlich). Ich wiederum vertrat die Ansicht, wenn sich ein Einkäufer die Mühe macht, z.B. acht verschiedene Côtes du Rhône auszusuchen, dann müsse da wohl auch wenigstens einer dabei sein, den man noch einmal kaufen würde. Um das zu belegen, erbot ich mich, auf eigene Faust (und eigenes Risiko) drei zufällige Flaschen CdR aus dem Regal zu ziehen und zu verkosten. Sollte dieser methodisch nicht ganz einwandfreie Versuch Erfolg haben, würde ich das Ganze mit Chianti wiederholen. Hier nun also der erste Wurf.</p>
<p>Schon in der Nase leicht alkoholgeschwängert. Eine klare Brombeerfrucht, brotige Noten, Kräuter, das war&#8217;s. Alles in allem ist das einfach, aber sauber und gebietstypisch. Im Mund zeigt sich ebenfalls schnell der Alkoholtouch, daneben wieder die Brombeere und eine schöne Kirsche, Pfeffer und Lebkuchengewürz. Auch hier hat man zunächst den Eindruck, das alles sei ein wenig dünn, es fehlt die Struktur; die </a><a>festigt </a>sich dann aber doch noch mit etwas mehr Luft. Gibt man ihm die, so kann man ihm ein &#8222;Ordentlich&#8220; bescheinigen. Überraschenderweise verbleibt der Gesamteindruck sogar recht nachhaltig im Mund.</p>
<p>Dies ist kein Wein, den man in Erinnerung behalten wird, ganz klar. Aber man kann sich bei diesem Preis nicht beschweren, und als ein unkomplizierter Essensbegleiter für unkomplizierte Gäste geht das durchaus. Übrigens, Rainer, ich habe die Flasche ausgetrunken (wenngleich über drei Tage).</p>
<p><strong><em>Aus dem Supermarkt, 4,99 Euro, 78 Punkte (ordentlich), jetzt bis Ende 2010</em></strong></p>
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			<media:title type="html">mayanne</media:title>
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	</item>
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		<title>F.X. Pichler Riesling Smaragd Loibner Berg, 2002</title>
		<link>http://toaster.wordpress.com/2009/12/10/f-x-pichler-riesling-smaragd-loibner-berg-2002/</link>
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		<pubDate>Thu, 10 Dec 2009 06:57:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Verkostungen]]></category>
		<category><![CDATA[Oesterreich]]></category>
		<category><![CDATA[Wachau]]></category>

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		<description><![CDATA[
Während der Wachau-Reise in diesem Sommer hatten wir das große Glück, fast kistenweise reifere Gewächse aus einem Keller zu ergattern, dessen Besitzer sein Restaurant und damit auch den Weinbestand aufgab. Darunter auch dieser 2002er Wein. Ein schwieriges, oft geschmähtes Jahr. Trotz allem hatte ich zu meiner Freude schon so manchen 2002er im Glas, der sich [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=toaster.wordpress.com&blog=91545&post=5697&subd=toaster&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><a href="http://toaster.files.wordpress.com/2009/12/pichler-loibner-berg-2002-1-von-11.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-5700" title="Pichler Loibner Berg 2002 (1 von 1)" src="http://toaster.files.wordpress.com/2009/12/pichler-loibner-berg-2002-1-von-11.jpg?w=500&#038;h=258" alt="" width="500" height="258" /></a></p>
<p>Während der Wachau-Reise in diesem Sommer hatten wir das große Glück, fast kistenweise reifere Gewächse aus einem Keller zu ergattern, dessen Besitzer sein Restaurant und damit auch den Weinbestand aufgab. Darunter auch dieser 2002er Wein. Ein schwieriges, oft geschmähtes Jahr. Trotz allem hatte ich zu meiner Freude schon so manchen 2002er im Glas, der sich in bester Verfassung präsentierte. So auch heute der 2002er Riesling vom Loibner Berg, auch wenn er sich gänzlich anders präsentiert als der hier schon verkostete Nachfolgejahrgang.</p>
<p>Erst nach drei Stunden in der Karaffe und bei nicht zu kalter Temperatur (gerne 13 Grad) entlässt er seine Aromen. Rauchige, fast animalische Noten steigen zunächst in die Nase, ebenso deutliche medizinale Düfte, eine fein gezeichnete Kräuternote und die typisch dunkle Loibner-Mineralik nach Wachs und einem Hauch Feuerstein. Dahinter eine prägnante Extraktsüße nach sehr reifen Pfirsichen. Nicht ganz so tief und dicht wie 2003. Im Mund ein Touch trockener im Vergleich zu 2003, keinerlei Petrolnoten, die Frucht schiebt sich ein wenig in den Vordergrund. Pfirsich, herbe Orangenschalen und ein Hauch kandierte Zitrusfrüchte notiere ich mir. Neben der vitalen, feinperligen Säure fallen leider auch die 13,5% Alkohol auf, die der Wein nicht ganz verpackt. Der Abgang hat eine gute Länge und ich erfreue mich an der Loibenberg-typischen Mineralik und den fein-herben Küchenkräutern. Ohne Frage ein sehr guter Wein, der über die gesamte Flasche mit großem Genuss getrunken werden kann. Trotzdem steht der dem 2003er nach, er erreicht nicht ganz die faszinierende Tiefe und Harmonie, zumal der Alkohol gelegentlich ein wenig hervorblickt. Aus diesem Grund knapp nicht mehr ausgezeichnet. Zu Hause verkostet, drei Stunden in der Karaffe belüftet.</p>
<p><strong><em>Aus einem Keller der Wachau, 21 Euro, 89 Punkte (sehr gut), jetzt bis 2012+</em></strong></p>
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			<media:title type="html">lebensart</media:title>
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			<media:title type="html">Pichler Loibner Berg 2002 (1 von 1)</media:title>
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	</item>
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		<title>Zwölf Bordeaux von 1966</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Dec 2009 07:04:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Verkostungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bordeaux]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>

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		<description><![CDATA[Manche haben das Glück, Menschen zu kennen, die genügend Enthusiasmus auf- und Verbindungen mitbringen, um Proben mit Bordeaux-Weinen aus längst vergangenen Tagen zu organisieren. Wenn man nett zu diesen Leuten ist, wird man auch mal zu einer solchen Probe eingeladen. Rainer und ich kennen so jemanden, und wir waren nett zu ihm. Angekündigt waren diesmal [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=toaster.wordpress.com&blog=91545&post=5684&subd=toaster&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><a href="http://toaster.files.wordpress.com/2009/11/66_1.jpg"><img src="http://toaster.files.wordpress.com/2009/11/66_1.jpg?w=340&#038;h=255" alt="" title="66_1" width="340" height="255" class="alignleft size-full wp-image-5551" /></a>Manche haben das Glück, Menschen zu kennen, die genügend Enthusiasmus auf- und Verbindungen mitbringen, um Proben mit Bordeaux-Weinen aus längst vergangenen Tagen zu organisieren. Wenn man nett zu diesen Leuten ist, wird man auch mal zu einer solchen Probe eingeladen. Rainer und ich kennen so jemanden, und wir waren nett zu ihm. Angekündigt waren diesmal zwölf Flaschen aus dem Jahr 1966, vom linken und vom rechten Ufer, unter optimalen Lagerbedingungen gehegt und gepflegt, vor vier Monaten an den Probenort verbracht und seitdem nicht wieder bewegt. Drei davon als Magnum, die Füllstände bei allen einwandfrei. [<a href="http://toaster.wordpress.com/12-bordeaux-von-1966/">Weiterlesen...</a>] </p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/toaster.wordpress.com/5684/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/toaster.wordpress.com/5684/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/toaster.wordpress.com/5684/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/toaster.wordpress.com/5684/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/toaster.wordpress.com/5684/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/toaster.wordpress.com/5684/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/toaster.wordpress.com/5684/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/toaster.wordpress.com/5684/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/toaster.wordpress.com/5684/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/toaster.wordpress.com/5684/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=toaster.wordpress.com&blog=91545&post=5684&subd=toaster&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Florian</media:title>
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			<media:title type="html">66_1</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Weingut Kiefer Grauburgunder Eichstetter Herrenbuck Kabinett trocken, 2008</title>
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		<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 15:29:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Guido</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Verkostungen]]></category>
		<category><![CDATA[Baden]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einigen Wochen rief mich ein alter Freund aufgeregt an, Donnerstags abends, kurz vor halb sechs. Seine Familie habe für Samstag Mittag eine größere private Familienfeier organisiert und die Bezugsquelle für den ursprünglich geplante Weisswein sei ihnen nun kurzfristig ausgefallen. Nun bräuchte er schnell eine Empfehlung. Da er selbst zwar ausführliche Bierkenntnisse gesammelt habe, aber [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=toaster.wordpress.com&blog=91545&post=5640&subd=toaster&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><a href="http://toaster.files.wordpress.com/2009/12/2008-kgbeh.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-5641" title="2008-KGbEH" src="http://toaster.files.wordpress.com/2009/12/2008-kgbeh.jpg?w=252&#038;h=332" alt="" width="252" height="332" /></a>Vor einigen Wochen rief mich ein alter Freund aufgeregt an, Donnerstags abends, kurz vor halb sechs. Seine Familie habe für Samstag Mittag eine größere private Familienfeier organisiert und die Bezugsquelle für den ursprünglich geplante Weisswein sei ihnen nun kurzfristig ausgefallen. Nun bräuchte er schnell eine Empfehlung. Da er selbst zwar ausführliche Bierkenntnisse gesammelt habe, aber von Wein nicht den Hauch eines Schimmers hätte, sollte ich ihm nun in aller Kürze Beiseite springen und den Wein für die zwei Tage später stattfindende Feier aussuchen. Er nannte mir das geplante Essen, danach passte eigentlich nur ein Grauburgunder.</p>
<p>Riesling, nein, das käme eher nicht in Betracht. Chardonnay sei aber eine Alternative. Auf meine Frage, was er denn bereit wäre auszugeben, ein Zögern. &#8222;Naja, was man denn müßte&#8230; aber zu teuer sollte es nicht werden, da größere Mengen&#8230;&#8220; Ich verstand. Ob ich ihm nicht ein, zwei Weinhändler in seiner näheren Umgebung nennen könnte, er würde dann umgehend Flaschen kaufen gehen und zu mir kommen, dann könne man gemeinsam probieren und den Wein bestimmen. Ich googelte und konnte ihm zwei kleinere Quellen nennen &#8211; gekauft hatte ich dort aber noch nicht&#8230;  Kurz nach 21h klingelte es, mit einem Neuner-Karton Weisswein unter dem Arm stand der gestresste Mann vor meiner Tür &#8212; und eine knappe Stunde später hatte sich die Spreu vom Weizen selektiert&#8230; Wir probierten drei schon schlimme und vier eher belanglose Weine (die Auswahl war für &#8222;Fachhändler&#8220; in der Summe erstaunlich bescheiden, auch wenn es um &#8222;nur&#8220; das 4-8 Euro-Segment ging). Am Ende gingen noch zwei Weine in die Endausscheidung. Mit dieser Vorauswahl bewaffnet, trat der gute Mann den Heimweg an, denn die endgültige Entscheidung aus diesen beiden Weinen sollte seiner Angetrauten obliegen&#8230; fragt hier noch jemand nach dem Geheimnis einer erfolgreichen Ehe?</p>
<p>In der Woche nach der Feier stand dann ein Karton mit zwei Flaschen des letztlich ausgesuchten Weines vor meiner Haustür &#8212; als kleines Dankeschön für meine (wirklich nicht vorhandene) Mühe&#8230;</p>
<p>Blasses Strohgelb. Sortentypische und hefig-frische Nase, birnig, ein feiner Zitrus- und Kräuterton; die Nase lässt einen sehr saftigen Wein erwarten.  Im Antrunk ist der Wein noch jugendlich, etwas Kohlensäure perlt im Glas (das hatte die zuvor probierte Flasche nicht), der Wein ist entgegen den Erwartungen in der Nase aber schlank, sensorisch eher trocken (3,7 g Restzucker), sauber und frisch, mit Limetten und würzigen Birnentönen; etwas resche Säure (6,6 g/Liter), die sich mit etwas Reife in 2010 noch besser einbinden kann; moderate, eher süffige Tiefe. Am Gaumen würzig, aber auch einen kleinen Hauch alkoholisch-herb, knapp mittellanger, leicht schmelziger Abgang. Ein unkomplizierter Fischbegleiter, den wir offen und undekantiert nachprobiert haben. Den Feiernden hat er durchweg gut gefallen&#8230; insofern: Auftrag erfüllt.</p>
<p><em><strong>Ab Hof zu 6,50 Euro, 81+ Punkte (gut), in 2010 trinken.</strong></em></p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/toaster.wordpress.com/5640/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/toaster.wordpress.com/5640/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/toaster.wordpress.com/5640/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/toaster.wordpress.com/5640/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/toaster.wordpress.com/5640/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/toaster.wordpress.com/5640/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/toaster.wordpress.com/5640/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/toaster.wordpress.com/5640/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/toaster.wordpress.com/5640/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/toaster.wordpress.com/5640/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=toaster.wordpress.com&blog=91545&post=5640&subd=toaster&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Paul Kerschbaum Blaufränkisch Dürrau Barrique, 2006</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Dec 2009 23:45:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Verkostungen]]></category>
		<category><![CDATA[Burgenland]]></category>
		<category><![CDATA[Oesterreich]]></category>

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		<description><![CDATA[Heute stand uns der Sinn nach einem fruchtbetonten, kräftigen Trinkspaß. Bloß kein intellektueller Firlefanz, bei dem wir uns mit irgendwelchen Sekundär- oder gar Terziäraromen beschäftigen müssen. Spontan viel mir Kerschbaum ein und zufälligerweise befand sich sein &#8222;einfacher&#8220; Blaufränkischer aus dem Barrique im Klimaschrank. Nach drei Stunden in der Karaffe, hielt er genau was wir uns [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=toaster.wordpress.com&blog=91545&post=5624&subd=toaster&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><a href="http://toaster.files.wordpress.com/2009/12/kerschbaum-blaufrankisch-durrau-2006-1-von-1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-5625" title="Kerschbaum Blaufränkisch Dürrau 2006 (1 von 1)" src="http://toaster.files.wordpress.com/2009/12/kerschbaum-blaufrankisch-durrau-2006-1-von-1.jpg?w=300&#038;h=225" alt="" width="300" height="225" /></a>Heute stand uns der Sinn nach einem fruchtbetonten, kräftigen Trinkspaß. Bloß kein intellektueller Firlefanz, bei dem wir uns mit irgendwelchen Sekundär- oder gar Terziäraromen beschäftigen müssen. Spontan viel mir Kerschbaum ein und zufälligerweise befand sich sein &#8222;einfacher&#8220; Blaufränkischer aus dem Barrique im Klimaschrank. Nach drei Stunden in der Karaffe, hielt er genau was wir uns von ihm versprachen: geballte Frucht, Schmelz, hohes Trinkvergnügen ohne ins Triviale abzurutschen. Zwischen Fußball, Kaminfeuer und Pastagericht brachte uns der Wein ordentlich in Stimmung und wir stimmten uns auch mächtig auf den Wein ein &#8211; knapp 90 Punkte erschienen am Horizont. Die Party ist vorbei, kommt nun der Katzenjammer?</p>
<p>Dunkles Kirschrot. Präsente, sehr fruchtbetonte Nase nach roten Johannisbeeren, Pflaumenkompott aber hauptsächlich reife Schwarzkirschen. Das Holz sehr gut eingebunden, nur eine zart-schmelzige Nougatnote erinnert an den Einsatz der Barriques. Der Antrunk sehr saftig und trinkanimierend. Erneut intensiver Geschmack nach roten Beerenfrüchten, Kirschsaft und reife Brombeeren, dahinter Weihnachtsgewürze wie Nelken oder Anissterne . Doch erst im weiteren Verlauf zeigt der Wein seine Güte. Die Frucht weicht ein wenig zurück und geht eine ausgezeichnete Hommage mit den Holzaromen ein. Nougat und Milchschokolade verleihen dem Wein Schmelz und machen ihn zu einem Saufwein aller erste Güte für Kenner. Seine feine Säure, die zarten, sehr feinporigen Tannine sorgen für die nötige Spannung und Tiefe. Jetzt auf seinem Höhepunkt. Im Abgang werden die Tannine etwas rauer, ohne störend zu wirken. Der Abgang ist knapp lang und die über den gesamten Verlauf vorhandene Extraktsüße hält er bis zum Ende durch. Wird sich noch einige Jahre auf diesem Niveau halten. Zu Hause offen verkostet, drei Stunden in der Karaffe.</p>
<p><strong><em>Vom Weingut, 19,50 Euro, 88 Punkte (sehr gut), jetzt bis 2012</em></strong></p>
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			<media:title type="html">Kerschbaum Blaufränkisch Dürrau 2006 (1 von 1)</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Weingut Michel Achkarrer Schlossberg Spätburgunder ***, 2005</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 07:09:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Verkostungen]]></category>
		<category><![CDATA[Baden]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>

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		<description><![CDATA[Strahlendes, helles Rot. Eine animierende Frische ist der erste Eindruck in der Nase, eine ganz klare Spätburgunder-Frucht, mit Erdbeere und Kirsche, einem Hauch Fleisch und schön eingebundenem Holz. Tief und mit einer anregenden Komplexität. Leider jedoch auch, nicht zu ignorieren: der Alkohol. Am Gaumen wird dieses Problem noch offensichtlicher: Eine schärfende Pfeffernote zieht sich von [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=toaster.wordpress.com&blog=91545&post=5542&subd=toaster&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><a href="http://toaster.files.wordpress.com/2009/11/michel_sb_05.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-5543" title="michel_sb_05" src="http://toaster.files.wordpress.com/2009/11/michel_sb_05.jpg?w=255&#038;h=340" alt="" width="255" height="340" /></a>Strahlendes, helles Rot. Eine animierende Frische ist der erste Eindruck in der Nase, eine ganz klare Spätburgunder-Frucht, mit Erdbeere und Kirsche, einem Hauch Fleisch und schön eingebundenem Holz. Tief und mit einer anregenden Komplexität. Leider jedoch auch, nicht zu ignorieren: der Alkohol. Am Gaumen wird dieses Problem noch offensichtlicher: Eine schärfende Pfeffernote zieht sich von der Zungenspitze bis in den Abgang. Blendet man sie weg, zeigt sich jedoch auch hier die ganz klar gezeichnete Kirsch-Erdbeer-Frucht, die diesen Wein schnell als süddeutsches Gewächs entlarvt, ohne jedoch zu sehr zu sättigen. Eine anregende Säure, rauchige Anklänge, reife Tannine und eine gelungene Toastnote ergeben eine tolle Struktur. Im Abgang bleibt dann eben leider der Alkohol zu dominant stehen.</p>
<p>Ich bin ein wenig irritiert. Vor ca. eineinhalb Jahren trank ich die erste Flasche dieses Schlossbergs und war sehr angetan. Das Holz war damals noch viel zu jung, und etwas Alkohol attestierte ich ihm seinerzeit schon. Dass die 14 % aber mal dermaßen die Oberhand gewinnen würden, hätte ich nicht gedacht. Immer noch ein sehr guter Spätburgunder, allerdings mit deutlichen Abzügen in der B-Note.</p>
<p><strong><em>Vom Weingut, 17 Euro, sehr gut (86 Punkte), jetzt trinken</em></strong></p>
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			<media:title type="html">michel_sb_05</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Weingut Stern &#8211; sechs Burgunder aus der Südpfalz</title>
		<link>http://toaster.wordpress.com/2009/12/03/weingut-stern-sechs-burgunder-aus-der-sudpfalz/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Dec 2009 19:51:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Guido</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Verkostungen]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Pfalz]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor einigen Wochen erhielten wir ein Paket des Weinguts Stern aus Hochstadt an der Südlichen Weinstraße (Pfalz) mit sechs verschiedenen Burgundern zur kostenfreien Verkostung. Nachdem wir den spontanvergorenen Weinen einige Wochen Ruhe nach dem Transport gegönnt hatten, trafen sich die Blog-Verkoster in der letzten Novemberwoche, um die Weine gemeinschaftlich zu verkosten. Und wir wurden ob [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=toaster.wordpress.com&blog=91545&post=5584&subd=toaster&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><a href="http://toaster.files.wordpress.com/2009/11/2008-stern2.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-5596" title="2008-Stern2" src="http://toaster.files.wordpress.com/2009/11/2008-stern2.jpg?w=498&#038;h=247" alt="" width="498" height="247" /></a>Vor einigen Wochen erhielten wir ein Paket des <a href="http://www.weingut-stern.de/">Weinguts Stern</a> aus Hochstadt an der Südlichen Weinstraße (Pfalz) mit sechs verschiedenen Burgundern zur kostenfreien Verkostung. Nachdem wir den spontanvergorenen Weinen einige Wochen Ruhe nach dem Transport gegönnt hatten, trafen sich die Blog-Verkoster in der letzten Novemberwoche, um die Weine gemeinschaftlich zu verkosten. Und wir wurden ob der Homogenität der Qualität der vorgestellten Weine wirklich positiv überrascht&#8230; [<a href="http://toaster.wordpress.com/weingut-stern-sechs-burgunder-aus-der-sudpfalz/">Weiterlesen...</a>]</p>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/toaster.wordpress.com/5584/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/toaster.wordpress.com/5584/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/toaster.wordpress.com/5584/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/toaster.wordpress.com/5584/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/toaster.wordpress.com/5584/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/toaster.wordpress.com/5584/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/toaster.wordpress.com/5584/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/toaster.wordpress.com/5584/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/toaster.wordpress.com/5584/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/toaster.wordpress.com/5584/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=toaster.wordpress.com&blog=91545&post=5584&subd=toaster&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">2008-Stern2</media:title>
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		<title>Georg Breuer Riesling Nonnenberg, 2005</title>
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		<pubDate>Tue, 01 Dec 2009 06:37:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Verkostungen]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Rheingau]]></category>

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		<description><![CDATA[Kaum ein Wein hat mich so regelmäßig begleitet und sich so unterschiedlich präsentiert, wie der 2005er Nonnenberg. Erst kürzlich brachte mein Mitblogger Florian eine Flasche auf den Tisch, die mich nicht gänzlich überzeugen konnte; ohne Frage ein sehr guter Riesling, jedoch ziemlich schlank, mit zu wenig Spiel notierte ich mir in mein Buch (87 Punkte). [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=toaster.wordpress.com&blog=91545&post=5529&subd=toaster&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><a href="http://toaster.files.wordpress.com/2009/11/breuer-nonnenberg-2005-1-von-1.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-5530" title="Breuer Nonnenberg 2005 (1 von 1)" src="http://toaster.files.wordpress.com/2009/11/breuer-nonnenberg-2005-1-von-1.jpg?w=300&#038;h=183" alt="" width="300" height="183" /></a>Kaum ein Wein hat mich so regelmäßig begleitet und sich so unterschiedlich präsentiert, wie der 2005er Nonnenberg. Erst kürzlich brachte mein Mitblogger Florian eine Flasche auf den Tisch, die mich nicht gänzlich überzeugen konnte; ohne Frage ein sehr guter Riesling, jedoch ziemlich schlank, mit zu wenig Spiel notierte ich mir in mein Buch (87 Punkte). Davor gab es große Flaschen, die mit ihrer ganz eigenen Raffinesse und Eleganz begeisterten. Der Zufall will es, dass wir heute erneut den Wein zu gebratenem Fisch blind verkosten durften.</p>
<p>Strahlendes, helles Gelbgold, hohe Viskosität. Die Nase zeigt sich zunächst sehr verhalten, wird aber mit zunehmender Verweildauer in der Karaffe immer präsenter und komplexer. Elegante Stilistik, mit viel Frucht von jungem Pfirsich und Aprikose, ein wenig frische und kandierte Zitrusfrüchte und auch ein Touch Limette. Gleichberechtigt verwoben die für den Rheingau typische kreidige, mit leichten Tabaknoten versetzte Mineralität, dazu ein feine Jodnote. Wirkt sehr frisch, ja fast jugendlich, keinerlei Altersnoten. Im Mund im allerersten Moment fast wie ein Jungwein, so herrlich prickelnd und spannungsgeladen kommt er daher. Im Vergleich zum 2004er nicht so trocken. Ungemein animierendes Früchtebukett nach konzentriertem Extrakt vom Pfirsich und von Zitrusfürchten, sehr vielschichtig und fein gezeichnet, mit ausreichend Kraft und Tiefe. Die Frucht perfekt balanciert mit der kräftigen, tabakigen Mineralität und dem vibrierenden Säurespiel. Der zarte Schmelz und die zart-herben Gerbstoffe geben dem Wein das nötige Volumen und Rückgrat. Bei jedem neuen Schluck gibt der Wein neue Nuancen preis, insbesondere im langen Abgang. Über seine gesamte bemerkenswerte Länge spielt er mit all seinen Bestandteilen und lange hallen diese im Mund nach. Zum Schluss überraschen Aromen von frisch geschnittenen Gräsern und einer sich wandelnden Mineralik zu deutlicheren Jodnoten. Ausgezeichneter Riesling, der jetzt schon schön zu trinken ist, aber noch am Anfang seiner Entwicklung steht. Blind verkostet, vier Stunden in der Karaffe, doppelt dekantiert.</p>
<p><strong><em>Bei Freunden, 18 Euro, 92 Punkte (ausgezeichnet), jetzt bis 2015</em></strong></p>
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			<media:title type="html">lebensart</media:title>
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			<media:title type="html">Breuer Nonnenberg 2005 (1 von 1)</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Luc Massy Dézaley Grand Cru Chemin de Fer, 2006</title>
		<link>http://toaster.wordpress.com/2009/11/29/luc-massy-dezaley-grand-cru-chemin-de-fer-2006/</link>
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		<pubDate>Sun, 29 Nov 2009 13:29:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Guido</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Verkostungen]]></category>
		<category><![CDATA[Schweiz]]></category>

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		<description><![CDATA[Ein echter Kenner Schweizer Weine hat mir diese Flasche als Präsent zu einer Einladung mitgebracht &#8212; ein Geschenk, über das ich mich wirklich sehr gefreut habe, denn meine bisherigen Berührungspunkte mit Schweizer Weißweinen beschränkten sich bis dato auf eine Handvoll belangloser Touristenweine. Nichts, was in Erinnerung bleiben müsste. Insofern lauerte ich schon eine geraume Zeit [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=toaster.wordpress.com&blog=91545&post=5434&subd=toaster&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><a href="http://toaster.files.wordpress.com/2009/11/2006-mdgc.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-5437" title="2006-MDGC" src="http://toaster.files.wordpress.com/2009/11/2006-mdgc.jpg?w=275&#038;h=430" alt="" width="275" height="430" /></a>Ein echter Kenner Schweizer Weine hat mir diese Flasche als Präsent zu einer Einladung mitgebracht &#8212; ein Geschenk, über das ich mich wirklich sehr gefreut habe, denn meine bisherigen Berührungspunkte mit Schweizer Weißweinen beschränkten sich bis dato auf eine Handvoll belangloser Touristenweine. Nichts, was in Erinnerung bleiben müsste. Insofern lauerte ich schon eine geraume Zeit auf eine Gelegenheit, mich dieser Flasche zu nähern und meine Neugierde zu stillen. Die Gelegenheit, sie kam, ein kräftiges Fischgericht sollte begleitet werden. Also dann, betreten wir vinophiles Neuland: ernsthafter Schweizer Weißwein.</p>
<p>Das Weingut Massy bewirtschaftet acht Hektar im Kanton Waadt, das Stammhaus ist in Epesses beheimatet, unmittelbar am nördöstlichen Ufer des Genfer Sees gelegen. Die Grand Cru-Lage Dézaley ist eine steile Terassenlage, in der zu 90 % Chasselas-Trauben (a.k.a. Gutedel) kultiviert werden. Die Einzellage &#8222;Chemin de Fer&#8220; markiert in der hauseigenen Klassifikation die Lagenspitze.</p>
<p>Das Mikroklima der Lage Dézaley wird durch zwei Faktoren geprägt: Tagsüber profitieren die Trauben aufgrund der Steilheit der Lage von der direkten bzw. aufgrund der Seenähe indirekten Sonneneinstrahlung und den Terassenmauern, die die Wärme aufnehmen und speichern. Nachts wird die Lage durch die so genannte &#8222;Bise des Dézaley&#8220;, einem kühlen, teilweise bissigem Wind gekühlt, was einen verzögerten Reifeprozess bewirkt. Dass Dézaley für die Schweizer eine besondere Bedeutung hat, zeigt auch ein Blick auf die 200 Franken-Banknote, auf deren Rückseite sie abgebildet ist.</p>
<p>Strohgelbe Farbe. In der Nase ein feiner Limonenton, ein kleiner Strauß Blüten, dazu ein feiner Anklang an geschmolzene Butter, insgesamt schon sehr verheißungsvoll. Mit mehr Luft entwickeln sich deutlich Honigtöne, die Frucht verlagert sich etwas ins Orangenfruchtige. Im Antrunk ist der Wein extraktreich, dieser sortenreine Chasselas schmeckt nach Zitrus, Nüssen (Paranuss), Blüten und mürben gelben Äpfeln; ein feiner Honigton ergänzt die fein-minerlischen Eindrücke des ton- und kalkhaltigen Bodens. Strukturiert und dicht ist dieser Wein, jedoch auch alkoholstark (trotz nur 12,5 % auf dem Etikett) &#8212; er gefällt mir als Begleiter zum Essen deshalb etwas besser wie als Solist. Mit mehr Verweildauer im Glas verändert sich auch hier die Frucht, sie erinnert nun an Quitte und milde Orangen, der Honigton wird immer deutlicher und bietet viel Schmelz und Charme. Trotz seines Extraktes ist der Wein sensorisch trocken. Sehr feine Säure. Am Gaumen wird der Wein leider zunächst geschmacklich alkoholisch, die angenehmen Fruchttöne werden hier etwas überlagert, um dann aber im mittellangen und schmelzigen Abgang doch wieder durchzubrechen und mit den mineralischen Tönen die Oberhand zurück zu gewinnen.</p>
<p>Ein interessanter und charaktervoller Wein; er macht wirklich Lust auf weitere Experimente &#8212; leider sind Weine dieser Qualitätsstufe in Deutschland nur schlecht zu beziehen und wenn, dann nur teilweise mit so abenteuerlichen Preisaufschlägen, dass es der Händler fast schon verdient hat, auf seinen Flaschen sitzen zu bleiben. Offen und undekantiert über zwei Abende probiert.</p>
<p><em><strong>Als Geschenk probiert (ab Hof ca. 24 CHF), 88 Punkte (sehr gut), jetzt trinken</strong></em></p>
<div id="_mcePaste" style="overflow:hidden;position:absolute;left:-10000px;top:209px;width:1px;height:1px;"><span style="font-family:Arial;">Wegen der Steilheit des Hanges können                 die Rebstöcke bis zum Boden von der Sonne bestrahlt werden,                 ohne dass ein Schatten auf die benachbarten Reben fällt.                 Die zahlreichen Steinmauern reflektieren das Licht und sind gute                 Wärmespeicher. Zusammen mit den indirekten Sonnenstrahlen                 vom See ergibt dies ein ausgezeichnetes Mikroklima, das wie ein                 natürlicher Ofen die Trauben reifen lässt. Die Qualität                 dieser Grand Cru entsteht aber nicht nur dank der heissen Sonnenstrahlen.                 Während der Nacht arbeitet ein anderes Element des lokalen                 Klimas: Die Bise des Dézaley. Ein kühler, trockener,                 bissiger und zeitweise heftiger Wind kühlt die Pflanzen                 und verlangsamt den Reifeprozess. Die Trauben behalten ihr ganzes                 Aroma und profitieren von dieser verzögerten Reifung. Dieses                 gegensätzliche Klima bringt dem Wein seine Rasse und seinen                 an Mandeln, Honig und Caramel erinnernden Charakter, der von                 einem blumigen und fruchtigen Aroma umrahmt wird.</span></div>
  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/toaster.wordpress.com/5434/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/toaster.wordpress.com/5434/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godelicious/toaster.wordpress.com/5434/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/delicious/toaster.wordpress.com/5434/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gostumble/toaster.wordpress.com/5434/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/stumble/toaster.wordpress.com/5434/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/godigg/toaster.wordpress.com/5434/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/digg/toaster.wordpress.com/5434/" /></a> <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/goreddit/toaster.wordpress.com/5434/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/reddit/toaster.wordpress.com/5434/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=toaster.wordpress.com&blog=91545&post=5434&subd=toaster&ref=&feed=1" /></div>]]></content:encoded>
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		<title>Reinhold &amp; Cornelia Schneider Spätburgunder *** -C-, 2005</title>
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		<pubDate>Sat, 28 Nov 2009 17:25:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Florian</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Verkostungen]]></category>
		<category><![CDATA[Baden]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>

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		<description><![CDATA[
Zum Weingut Reinhold und Cornelia Schneider hat Rainer vor einem knappen Jahr anlässlich einer Notiz zur 2004er Magnum des Spätburgunder QbA -C- schon einmal das Wichtigste gesagt. Ich hatte nun den 2005er Jahrgang dieses Weines aus dem Normalformat im Glas. Die Schneiders haben sich aufgrund der Tatsache, dass Endingen, am Nordhang des Kaiserstuhls gelegen, über keine [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=toaster.wordpress.com&blog=91545&post=5513&subd=toaster&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><a href="http://toaster.files.wordpress.com/2009/11/schneider_c1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-5515" title="schneider_C" src="http://toaster.files.wordpress.com/2009/11/schneider_c1.jpg?w=285&#038;h=255" alt="" width="285" height="255" /></a></p>
<p>Zum Weingut Reinhold und Cornelia Schneider hat Rainer vor einem knappen Jahr anlässlich einer Notiz zur 2004er Magnum des Spätburgunder QbA -C- schon einmal das Wichtigste <a href="http://toaster.wordpress.com/2009/01/21/reinhold-cornelia-schneider-spatburgunder-c-2004/">gesagt</a>. Ich hatte nun den 2005er Jahrgang dieses Weines aus dem Normalformat im Glas. Die Schneiders haben sich aufgrund der Tatsache, dass Endingen, am Nordhang des Kaiserstuhls gelegen, über keine bekannten oder auch nur homogenen Einzellagen verfügt, dazu entschieden, ihre Weine mit den Buchstaben A, C und R auszuzeichnen. Jeder Buchstabe steht dabei für eine Bodenformation, C bedeutet Löss. Was mich in meiner unendlichen Schwärmerei für diese wunderbare Gegend aber nicht davon abhält, aus diesem Wein den schwarzen Vulkanboden des Kaiserstuhl herauszuriechen. Unter anderem.</p>
<p>Zunächst fällt jedoch der üppige Holzeinsatz auf, viel Vanille breitet sich im Glas aus. Verzieht sich dieser erste Eindruck, öffnet sich der Wein mit einer klaren, fruchtsüßen Kirsche, gefälliger Geschmeidigkeit und schön eingebundenem Alkohol. &#8222;Kirschkitsch&#8220; könnte man schon fast befürchten, doch schon kommt der zweite Charakter des Weines zur Geltung: Etwas Schwarzes meint man zu riechen, wie Graphit oder Vulkanboden, erdig. Diese zweite Komponente verleiht ihm eine wunderbare Tiefe, die ihn weit über das hinaushebt, was einen Spätburgunder so leicht so harmlos machen kann. Im Mund ist der erste Eindruck die Kühle, die er ausstrahlt, eine schöne, zupackende, lebendige Säurestruktur, eine interessante Rauchigkeit und bereits wunderbar sanfte, reife Tannine. Der gut mittellange Abgang endet auf einer leichten Kaffeenote, vielleicht einen Tick zu geziert.</p>
<p>In Blindproben mit roten Burgundern und deutschen Spätburgundern wird gerne die Frage gestellt, ob man hier nun einen Deutschen oder einen Franzosen im Glas habe. Dieser Wein ist für mich ein wunderbares Beispiel dafür, dass es ein &#8222;Dazwischen&#8220; gibt, eine faszinierende Grauzone zwischen burgundischer Strenge &amp; Struktur und deutscher Wucht &amp; Frucht. Eventuell baut sich das Holz noch etwas weiter ein, ansonsten jedoch kann ich diesen -C- jetzt schon uneingeschränkt zum Genuss empfehlen.</p>
<p><strong><em>Vom Weingut, 19 Euro, 89 Punkte (sehr gut), jetzt bis 2012</em></strong></p>
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			<media:title type="html">schneider_C</media:title>
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		<title>August Kesseler Spätburgunder trocken Cuvée Max, 2001</title>
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		<pubDate>Fri, 27 Nov 2009 02:55:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Thorsten</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Verkostungen]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Rheingau]]></category>

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		<description><![CDATA[Die sich zum Mittelrhein neigenden Weinberge in Assmannshausen sind für sich genommen einzigartig. Von hier stammen außerordentliche Spätburgunder, bei denen man förmlich zu schmecken glaubt, dass sie nicht auf fetten Böden von Kalk oder Lehm, sondern auf relativ kargen Schieferterrassen gewachsen sind. Feine Säure, ausgeprägte Mineralität und eine elegante, aber expressive Frucht findet man hier [...]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=toaster.wordpress.com&blog=91545&post=613&subd=toaster&ref=&feed=1" />]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div class='snap_preview'><br /><p><a href="http://toaster.files.wordpress.com/2008/10/cuveemax-4.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-5466" title="cuveemax-4" src="http://toaster.files.wordpress.com/2008/10/cuveemax-4.jpg?w=240&#038;h=404" alt="" width="240" height="404" /></a>Die sich zum Mittelrhein neigenden Weinberge in Assmannshausen sind für sich genommen einzigartig. Von hier stammen außerordentliche Spätburgunder, bei denen man förmlich zu schmecken glaubt, dass sie nicht auf fetten Böden von Kalk oder Lehm, sondern auf relativ kargen Schieferterrassen gewachsen sind. Feine Säure, ausgeprägte Mineralität und eine elegante, aber expressive Frucht findet man hier im Idealfall, eine Art Gegenentwurf zu den vielen dunklen, reifen Pinots, die sonstwo den Geschmack der Zeit zu treffen versuchen. Einer, der außerordentliche Spätburgunder im Programm hat, ist August Kesseler. Die haben leider auch ihren Preis. Ein deutlich günstigerer, aber auch schon längst nicht mehr geheimer Tipp ist da das Cuvée Max. Benannt nach Kellermeister Matthias Himstedt, wird dafür Lesegut aus den berühmten Assmannshäuser Ersten Lagen Höllenberg und Frankenthal verschnitten. Es handelt sich also um eine Art Zweitwein von Kesseler, der in der Weinkritik aber häufig auf eine Schwelle mit den Erstweinen gestellt wird.</p>
<p>Im Glas ein funkelndes, transparentes Samtrot mit orangenen Reflexen, ein deutlicher Wasserrand. Schon in der Nase wirkt der Wein elegant und balanciert, Aromen von frischen Himbeeren und Brombeeren, durchwoben mit feinen Reifenoten von Pilzen und dunkler Erde. In der Nase ein ätherischer Druck. Im Antrunk fällt zuerst eine deutliche Säure auf, markant, aber harmonisch, gereift, nach etwas Luft auch voller Saft. Dahinter kommt das überaus schöne Bukett zum Vorschein, eine von mineralischen und ätherischen Noten durchzogene rote Beerenfrucht, dazu schmackhaftes weiches Tannin mit Kaffeenoten und etwas dunkler Vanilleschote. Am Gaumen sammeln sich im gelungenen Abgang die kühle Mineralität und die fein gemahlenen, zartbitteren Tannine.</p>
<p>Insgesamt ein jetzt auf den Punkt gereifter, schön balancierter, eleganter, auf seine subtile Art immer noch frischer Spätburgunder mit einer unverkennbaren ätherischen, mineralischen Note, die zusammen mit dem dichten Extrakt einige Länge bietet. Mit seiner Art ein toller Vertreter der besonderen, etwas kargen, mineralischen Assmannshäuser Spätburgunder-Stilistik. Offen verkostet, wegen Problemen mit dem Korken dekantiert, relativ warm auf 18 Grad temperiert. Während der Verkostung zeigt sich, der Wein braucht auf jeden Fall Luft, damit die Komponenten zueinander finden. Eine kurze Zeit im Dekanter oder zumindest im Glas sollte man ihm gönnen.</p>
<p><em><strong>Vom Weingut, 16 Euro (eigentlich 32 Euro), 88 Punkte (sehr gut), jetzt trinken</strong></em></p>
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