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	<title>Nur ein paar Verkostungen ...</title>
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	<description>... die uns besonders Freude gemacht haben.</description>
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		<title>Nur ein paar Verkostungen ...</title>
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		<title>Eine Kurzreise an die nördliche Rhone &#8211; Gangloff, Ogier und Co.</title>
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		<pubDate>Thu, 23 May 2013 20:00:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Guido Mueller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Verkostungen]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Rhone]]></category>

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		<description><![CDATA[Wein von der nördlichen Rhone stand jüngst auf unserem Abendprogramm, zwei mal in weiss, zwei mal in rot &#8211; eine &#8220;Kurzreise&#8221; halt. Als ersten Wein, einen Condrieu, schickten wir von der Domaine Georges Vernay den &#8220;Les Chaillées&#8221; aus dem Jahre 2010 ins Rennen, ein wunderbarer Condrieu von besonderer Klasse:  eine Nase für stille Momente, da [&#8230;]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=toaster.wordpress.com&#038;blog=91545&#038;post=14694&#038;subd=toaster&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://toaster.files.wordpress.com/2013/05/2006-tlcc.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-14695" alt="2006-TLCC" src="http://toaster.files.wordpress.com/2013/05/2006-tlcc.jpg?w=500&#038;h=340" width="500" height="340" /></a>Wein von der nördlichen Rhone stand jüngst auf unserem Abendprogramm, zwei mal in weiss, zwei mal in rot &#8211; eine &#8220;Kurzreise&#8221; halt.</p>
<p>Als ersten Wein, einen <strong>Condrieu</strong>, schickten wir von der <strong>Domaine Georges Vernay</strong> den <strong>&#8220;Les Chaillées</strong>&#8221; aus dem Jahre <strong>2010</strong> ins Rennen, ein wunderbarer Condrieu von besonderer Klasse:  eine Nase für stille Momente, da sich hier Zeit und Muße zu nehmen lohnt, satt und verspielt zugleich die Aromenfülle von Vanille, weissen Blüten, frisch gehackten Nüssen und ätherischen Zitrusaromen. Zugegeben, der Wein ist noch sehr vom Holz geprägt, dies aber in einer so gelungenen Weise, dass man immer wieder schnuppern und sich verführen lassen möchte. Im Mund dann füllig, dicht gepacktes Holz, aber sofort von feingliedriger Frucht getragen, die zart tänzelnd dem Wein Schwung und Leichtigkeit vermittelt &#8211; was vor dem Hintergrund des kraftvollen Holzeinsatzes und der Alkoholgradienz umso prachtvoller ist. Aromatisch derzeit von Vanille sowie Birnen- und Melonen geprägt, dann eine tanzende, florale Schicht, auch etwas Marzipananklang. Dezente Süße, gepuffert von mineralischem Rückgrat. In Sachen Alkohol wohltuend ausbalanciert. Langes, betörendes, von wohlschmeckendem Holz getrages Finale. Blind verkostet. <strong>Ausgezeichnet, 94 Punkte</strong>.  Leider mit ca. 70 Euro Marktpreis in Deutschland kein Schnäppchen, aber dennoch jede Sünde wert.</p>
<p>Eine gelungene Antipode zu seinem Vorgänger dann der reifere <strong>Condrieu</strong> von <strong>Yves Gangloff</strong> aus dem Jahr <strong>2004: </strong>Mollige Nase, reife, sehr rauchige Holzaromen, Krokant und Vanillespuren. Wenig Frucht vernehmbar. Ein weicher, extraktdichter Antrunk, der Wein balsamiert den Gaumen und kleidet ihn mit reifer Holzaromatik aus, auch deren Holzsüße. Leider gelingt hier die Balance zum Alkohol nicht so spielerisch wie beim Vorgänger, aber es ist nur wärmend, nicht brandig. Fächert druckvoll ölig und mittelang im Finale aus. Dürfte derzeit seine beste Seite als Essensbegleiter haben, er bleibt aber noch <strong>ausgezeichnet (90 Punkte)</strong>. Blind verkostet.</p>
<p><strong>Nächster Halt: Rotwein.</strong></p>
<p>Mit Wein drei kam ein noch jugendlich wirkender <strong>Cornas Coteaux </strong>von<strong> Tardieu Laurent</strong> aus dem Jahr <strong>2006</strong> ins Glas. Pfeffer, Eisen, Teer und kirschkernige Bittermandel &#8211; wären da nicht die versöhnenden Aromen der Heidelbeere gewesen, die in dieser vielschichtigen Nase für Ausgleich sorgen, hätte dies ein Wein für harte Jungs werden können. So aber verbinden sich die Aromen angenehm zu einem animierenden Ganzen.</p>
<p>Im Mund auf der eher leichten Seite, was den Körper betrifft. Eine sehr klare Heidelbeer- und Kirschfrucht, flankiert von etwas Teeraromatik und einem feinen Herrenschokoladenton. Während sich das Tannin am ersten Abend noch harsch zeigte, präsentiert es sich nach 36 Stunden in der geöffneten Flasche dann weitaus zugänglicher (ab 2015+ trinken). Insofern kann ich die vergebenen<strong> 89+ Punkte (sehr gut)</strong> dann im Ergebnis auch bestätigt stehen lassen. Offen verkostet.</p>
<p>Als letzten Halt dieser kleinen Weinreise stand ein <strong>2005er Cote Rotie </strong>von<strong> Ogier</strong> auf dem Programm, namentlich der <strong>Reserve de Domaine</strong>. Deutlich fülliger als der Cornas bietet der Ogier eine mollige Nase nach Brombeeren und würzigen Pfefferspuren. Im Mund überrascht er mit einer (mir zu pointierten) kräftigen Säure, die von der zarten Extraktsüße (nahezu) gepuffert wurde. Die Wahrnehmung ging bzgl. der Säurepräsenz ein wenig auseinander, für mich gab es aber einen kleinen Abzug in der B-Note. Einigkeit hingegen bei der schönen Kirschfrucht mit ihrer feingliedrigen Süße, auch das nicht trocknende Tannin gefiel uns, auch wenn der Wein noch einige Jahre benötigt. Mittellanges Finale. Darf, wie gesagt, noch einige Jahre reifen. Aktuell <strong> 89+ Punkte</strong>, wobei ich hier mehr Potential sehe als bei dem Cornas (so er denn die Säure mit mehr Reife besser einbaut).</p>
<p>Eine gelungene &#8220;Kurzreise&#8221; an die nördliche Rhone!</p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/toaster.wordpress.com/14694/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/toaster.wordpress.com/14694/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=toaster.wordpress.com&#038;blog=91545&#038;post=14694&#038;subd=toaster&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Bordeaux Blanc in der Alten Schlosserei in Engelskirchen</title>
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		<pubDate>Mon, 20 May 2013 20:47:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Kaltenecker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Verkostungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bordeaux]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>

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		<description><![CDATA[Wer trinkt heute schon regelmäßig weiße Bordeauxs? Oder wer sammelt die Weine über viele Jahre, denn die Besten von ihnen sollten schon 15 bis 20 Jahre Flaschenreifung hinter sich haben, damit sich die Aromatik voll entfalten kann. Um so verzückter war ich, als im Keller eines guten Weinfreundes zahlreiche dieser Weine lagerten. Beinahe umgehend fing [&#8230;]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=toaster.wordpress.com&#038;blog=91545&#038;post=14732&#038;subd=toaster&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://toaster.files.wordpress.com/2013/05/laville-haut-brion-1983-100-von-1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-14730" alt="Laville Haut Brion, 1983 (100 von 1)" src="http://toaster.files.wordpress.com/2013/05/laville-haut-brion-1983-100-von-1.jpg?w=500&#038;h=270" width="500" height="270" /></a>Wer trinkt heute schon regelmäßig weiße Bordeauxs? Oder wer sammelt die Weine über viele Jahre, denn die Besten von ihnen sollten schon 15 bis 20 Jahre Flaschenreifung hinter sich haben, damit sich die Aromatik voll entfalten kann. Um so verzückter war ich, als im Keller eines guten Weinfreundes zahlreiche dieser Weine lagerten. Beinahe umgehend fing ich an ihn um eine Probe dieser Weine zu bitten. Ich selbst hatte kaum Erfahrung damit. Hier und dort kam mal ein Wein auf den Tisch und die allermeisten gefielen mir sehr gut, besonders wenn zumindest ein geringer Semillion-Anteil mit verschnitten war. Im Frühjahr 2013 hatte ich genug genervt und so folgte ich umgehend der Einladung nach Engelskirchen, um gut 20 Exemplare zu verkosten.</p>
<p>Es gibt nur wenige Clarets, die dem Weißwein eine vergleichbare Aufmerksamkeit schenken, wie dem roten Cuveé. Daher beschränkten wir uns im Wesentlichen auf vier Erzeuger, Laville-Haut Brion (ab 2009 Haut Brion Blanc), Domaine Chevalier, Chateau Fieuzal und Simth Haut Lavite, auch weil sie sehr unterschiedliche Cuveétierungen haben. Laville wird vom Semillon dominiert, Fieuzal hat zumeist je zu Hälfte Semillon und Sauvignon Blanc, Chevailier enthält zwischen 15 und 30 % Semillon und SHL setzt teilweise ganz auf den Sauvignon Blanc. Alle bauen ihren Wein in Barriques aus. Während der Sauvignon Blanc für die Primärfruchtigkeit der Weine sorgt, neigt der Semillon zu Botrytis und verleiht ihnen so ihre üblichen Wachsnoten und Cremigkeit.</p>
<p><a href="http://toaster.wordpress.com/bordeaux-blanc-in-der-alten-schlosserei-in-engelskirchen//">Weiter lesen</a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/toaster.wordpress.com/14732/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/toaster.wordpress.com/14732/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=toaster.wordpress.com&#038;blog=91545&#038;post=14732&#038;subd=toaster&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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		<title>Bürklin-Wolf Riesling Forster Pechstein GC, 2009</title>
		<link>http://toaster.wordpress.com/2013/05/19/burklin-wolf-riesling-forster-pechstein-gc-2009/</link>
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		<pubDate>Sun, 19 May 2013 10:39:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Guido Mueller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Verkostungen]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Pfalz]]></category>

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		<description><![CDATA[Selbstredend ist dieser Wein deutlich vor seiner Blütezeit geöffnet worden, aber die Neugierde, wie sich der Wein seit seiner Premiere im Herbst 2010 entwickelt hat, trieb mich zur vermeintlichen Unvernunft &#8211; vermeintlich deshalb, weil er bereits heute richtig Spass machte, auch wenn er vermutlich erst in drei bis vier Jahren zur Höhe auflaufen wird&#8230; Im [&#8230;]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=toaster.wordpress.com&#038;blog=91545&#038;post=14687&#038;subd=toaster&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://toaster.files.wordpress.com/2013/05/2009-bwfpgc.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-14688" alt="2009-BWFPGC" src="http://toaster.files.wordpress.com/2013/05/2009-bwfpgc.jpg?w=500"   /></a>Selbstredend ist dieser Wein deutlich vor seiner Blütezeit geöffnet worden, aber die Neugierde, wie sich der Wein seit seiner Premiere im Herbst 2010 entwickelt hat, trieb mich zur vermeintlichen Unvernunft &#8211; vermeintlich deshalb, weil er bereits heute richtig Spass machte, auch wenn er vermutlich erst in drei bis vier Jahren zur Höhe auflaufen wird&#8230;</p>
<p>Im Glas ein helles strohgelb,  die wuchtige Nase zeigt sich altholzig-erdig-nussig, Mittelhardt pur, Ansätze von innerer Spannung zeigend, erst hinter den nussig-erdigen Aromen arbeitet sich eine Zitrusfrucht-Apfelaromatik heraus, der noch wenig die Definition fehlt, was aber wohl nur der Jugend des Weines geschuldet ist. Nur leichte Wärme vermittelnd.</p>
<p>Dichter Antrunk, in dem zwei Komponenten die Führung übernehmen: einmal der dichte Mineralkern, der mit dunkler, leicht herber Steinaromatik brilliert und die Lage mustergültig repräsentiert, zum anderen der süßliche gelbe Fruchtkorb, eine Mischung aus Ananas, Orange und gelbem Apfel. Beide Elemente stehen aber noch ein wenig nebeneinander, das klare Aromenbild fehlt etwas, es macht den Eindruck als befinde sich der Wein im Umbau von der Primär- zur Sekundärphäse.</p>
<p>Beeindruckend ist schon jetzt die innere Struktur, dicht und mineralisch satt liegt der Wein im Glas, die pointierende Säure gibt herrliche Frische. Das Finale ist druckvoll und gibt dem Wein eine harmonische Abrundung. Allein im Nachhall zeigt sich der reife Jahrgang etwas störend, hier (und nur hier) ticken retronasal alkoholische Aromen hoch.</p>
<p>Ein Wein, der gleichwohl mit seiner Kraft und inneren Balance zu überzeugen weiss &#8211; dürfte in drei bis fünf Jahren noch etwas schöner werden (vermutlich für bis zu 92 Punkte gut) &#8211; mehr traue ich ihm aber nicht zu.</p>
<p>Eine Stunde dekantiert, offen getrunken.</p>
<p><em><strong>Im Fachhandel, 38 Euro, 88+ Punkte (sehr gut), ab 2016+</strong></em></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/toaster.wordpress.com/14687/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/toaster.wordpress.com/14687/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=toaster.wordpress.com&#038;blog=91545&#038;post=14687&#038;subd=toaster&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>Ein Winzerleben im Glas &#8211; Bernhard Breuer und sein Berg Schlossberg</title>
		<link>http://toaster.wordpress.com/2013/05/18/ein-winzerleben-im-glas-bernhard-breuer-und-sein-berg-schlossberg/</link>
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		<pubDate>Sat, 18 May 2013 19:32:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Kaltenecker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Verkostungen]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Rheingau]]></category>

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		<description><![CDATA[Die großen, trockenen Weine von Bernhard Breuer faszinieren mich seit Anbeginn meiner Leidenschaft für trockene Rieslinge und sie sind mir bis heute ein hochgeschätzter Begleiter geblieben. Leider entdeckte ich die Weine für mich erst nach dem viel zu frühen Tod von Bernhard Breuer (Frühjahr 2004). Aufgrund ihrer Machart benötigen die Weine viele Jahre der Reife [&#8230;]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=toaster.wordpress.com&#038;blog=91545&#038;post=14666&#038;subd=toaster&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://toaster.files.wordpress.com/2013/05/breuer-titel-2-100-von-1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-14660" alt="Breuer Titel 2 (100 von 1)" src="http://toaster.files.wordpress.com/2013/05/breuer-titel-2-100-von-1.jpg?w=500&#038;h=243" width="500" height="243" /></a>Die großen, trockenen Weine von Bernhard Breuer faszinieren mich seit Anbeginn meiner Leidenschaft für trockene Rieslinge und sie sind mir bis heute ein hochgeschätzter Begleiter geblieben. Leider entdeckte ich die Weine für mich erst nach dem viel zu frühen Tod von Bernhard Breuer (Frühjahr 2004). Aufgrund ihrer Machart benötigen die Weine viele Jahre der Reife und offenbaren das ganze Können von ihm und seines Kellermeisters Hermann Schmoranz erst so allmählich. Regelmäßig erblühen diese großen Rieslinge erst nach 10 Jahren Flaschenreifung vollständig und zeigen dann ihre ganze Pracht. Aktuell (2013) steht an ihrer Spitze der Nonnenberg aus dem Spitzenjahr 1993, der eine derartig aristokratische Noblesse verströmt, dass nur die allergrößten Jahrgänge von Trimbach´s Clos Ste Hunes noch Paroli bieten können. Für Deutschland und dem Rheingau sind sie sicherlich einmalig und zählen zu den großen trockenen Rieslingen unseres Landes.</p>
<p><a href="http://toaster.wordpress.com/ein-winzerleben-im-glas-bernhard-breuer-und-sein-berg-schlossberg//">Weiter lesen</a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/toaster.wordpress.com/14666/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/toaster.wordpress.com/14666/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=toaster.wordpress.com&#038;blog=91545&#038;post=14666&#038;subd=toaster&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">lebensart</media:title>
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			<media:title type="html">Breuer Titel 2 (100 von 1)</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Giacomo Conterno Barbera d´Alba Cascina Francia Serralunga d´Alba, 2006</title>
		<link>http://toaster.wordpress.com/2013/05/16/giacomo-conterno-barbera-dalba-cascina-francia-serralunga-dalba-2006/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 May 2013 20:29:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Kaltenecker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Verkostungen]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Piemont]]></category>

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		<description><![CDATA[So langsam kommen die hoch bewerteten Jahrgäne 2004 bis 2007 im Piemont in eine erste Reifephase, zumindest soweit es den Barbera betrifft. Und so durfte heute endlich der Cascina Francia von Giacomo Conterno daran glauben, auf den ich mich schon über Jahr hinweg gefreut habe. Ich sollte nicht enttäuscht werden, hatte aber auch nichts anderes [&#8230;]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=toaster.wordpress.com&#038;blog=91545&#038;post=14617&#038;subd=toaster&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://toaster.files.wordpress.com/2013/05/g-conterno-barbera-cascina-francia-2006-100-von-1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-14618" alt="G.Conterno Barbera Cascina Francia, 2006 (100 von 1)" src="http://toaster.files.wordpress.com/2013/05/g-conterno-barbera-cascina-francia-2006-100-von-1.jpg?w=500&#038;h=371" width="500" height="371" /></a>So langsam kommen die hoch bewerteten Jahrgäne 2004 bis 2007 im Piemont in eine erste Reifephase, zumindest soweit es den Barbera betrifft. Und so durfte heute endlich der Cascina Francia von Giacomo Conterno daran glauben, auf den ich mich schon über Jahr hinweg gefreut habe. Ich sollte nicht enttäuscht werden, hatte aber auch nichts anderes erwartet. Schließlich zählt der Cascina Francia zu den besten Weinbergen der Appelation Serralunga. Bis 2008 kamen alle Weine von G. Conterno aus dieser Lage, auch seine beiden legendären wie teueren Barolos.</p>
<p>Sein Barbera duftet herrlich intensiv nach hochreifen Brombeeren, Blaubeeren und Pflaumen, gut integrierte dunkelwürzige Holzwürze, Herrenschokolade, ein Hauch steiniger Mineralität und im Hintergrund Abrieb von der Limette, insgesamt eine expressive Nase mit Tiefe und Spiel. Mit zunehmender Wärme reizt der Alkohol die Schleimhäute, was bei 14,5 % Vol. kein Wunder ist. Am Gaumen ein kräftiger Körper ohne jede Hitze, gewaltige Konzentration, mit fleischiger Frucht im Antrunk, viel Pflaumen und erneut reife dunkle Waldbeeren, dunkle Herrenschokolade, die rauschende, pinkate Säure bringt Vitalität und Beweglichkeit in den Wein und führt ein herrliches Spiel mit der Frucht auf, erneut Abrieb von Zitrusfrüchten, enormer Biss, steinbetonte Mineralik, die fleischigee Frucht hält der Wein bis zum leider nur mittellangen Nachhall kraftvoll durch, die Zitrusnoten nehmen immer stärker zu und bilden mit den reifen Pflaumen ein stimmiges Duett. Ein packender, ungemein konzentrierter Barbera, der eindeutig als Essenswein komponiert wurde, aber auch als Solist viel zu bieten hat. Wer einmal wissen will was die Rebsorte leisten kann, sollte sich diesen Wein zulegen. Mit knapp 30 Euro sind sie dabei.</p>
<p><em><strong>Vom Fachhandel, 28 Euro, 91 Punkte (ausgezeichnet), jetzt bis 2020</strong></em></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/toaster.wordpress.com/14617/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/toaster.wordpress.com/14617/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=toaster.wordpress.com&#038;blog=91545&#038;post=14617&#038;subd=toaster&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">G.Conterno Barbera Cascina Francia, 2006 (100 von 1)</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Heymann-Löwenstein Riesling vom blauen Schiefer, 1997</title>
		<link>http://toaster.wordpress.com/2013/05/14/heymann-lowenstein-riesling-vom-blauen-schiefer-1997/</link>
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		<pubDate>Mon, 13 May 2013 22:24:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Kaltenecker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Verkostungen]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Mosel]]></category>

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		<description><![CDATA[Über diesen Wein einen Artikel zu verfassen, hatte ich beileibe nicht geplant; zu wenig versprach ich mir von ihm. 1997 gilt heute nicht mehr als besonders vielversprechendes Jahr für (fast) alle trockenen ausgebauten, deutschen Rieslinge. Zu viel Hitze nahm den Weinen über die Jahre ihre Frucht und Frische. Die allermeisten wirken heute breit, manche gar [&#8230;]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=toaster.wordpress.com&#038;blog=91545&#038;post=14612&#038;subd=toaster&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://toaster.files.wordpress.com/2013/05/hl-blauer-schiefer-1997-100-von-1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-14613" alt="HL blauer Schiefer, 1997 (100 von 1)" src="http://toaster.files.wordpress.com/2013/05/hl-blauer-schiefer-1997-100-von-1.jpg?w=500&#038;h=310" width="500" height="310" /></a>Über diesen Wein einen Artikel zu verfassen, hatte ich beileibe nicht geplant; zu wenig versprach ich mir von ihm. 1997 gilt heute nicht mehr als besonders vielversprechendes Jahr für (fast) alle trockenen ausgebauten, deutschen Rieslinge. Zu viel Hitze nahm den Weinen über die Jahre ihre Frucht und Frische. Die allermeisten wirken heute breit, manche gar brandig vom übermäßigem Alkohol geprägt. Nur von der Mosel und dem Rheingau hatte ich kürzlich erfreuliche Ausnahmen im Glas. Dazu zählt nun auch der Riesling vom blauen Schiefer von Heymann-Löwenstein.</p>
<p>Gereifte Nase mit deutlicher Petrolnote, geht aber noch eine schöne Verbindung mit der Frucht ein, die an getrockenete Aprikosen und Apfelscheiben erinnert, auch die Botrytis spielt eine durchaus feine, genehme Rolle. Der Duft erinnert unmittelbar an die Terassenmosel dank seiner Würzigkeit, eher erdigen Mineralität und Wachsnoten. Wenn man etwas für gereifte, trockene Rieslinge übrig hat, eine feinsinnige, schöne Nase, wenngleich es an Tiefe fehlt.</p>
<p>Am Gaumen ohne jede Breite oder Opulenz, aber mit viel Saft, Frucht und natürlich Petrol. Die pikante Säure noch ertaunlich harmonisch mit dem Fruchtextrakt verwoben, sie wirkt reif und vermeidet jede Aufdringlichkeit. Die Jahre haben dem Wein seine ursprünglich reichliche Süße ausgejagt, was ihn nun animierend trinkbar macht und dank 11,5% Vol. kann man ohne Reue die Flasche zu zweit über den Abend spielend leeren. Über den gesamten Verlauf deutlich gereift, zeigt seine Frucht aber stets sehr sauber und frisch, die Süße nimmt im hinteren Verlauf etwas ab, die typische Kräuterwürze scheint dann hindurch, die Botrytis zeigt sich nur dezent mit malzigen Noten, beide verleihen dem mittellangen Nachhall eine feine Herbheit, an die ich mich heute nicht stören kann, vielmehr erfrischt sie und erweckt Vorfreude auf den nächsten Schluck. Wer hebt schon die Basisqualität (heute Schieferterrasse) von HL 15 Jahre auf? Ich kann es nur empfehlen, mal eine Flasche zu vergraben, wenngleich die Stilistik des Gutes sich heute ein wenig verändert hat. Ein ungemein animierender Wein, der eigentlich viel höhere Genusspunkte verdient hätte.</p>
<p><em><strong>Schatzkammer, nicht mehr erhältlich, 86 Punkte, jetzt trinken.</strong> </em></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/toaster.wordpress.com/14612/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/toaster.wordpress.com/14612/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=toaster.wordpress.com&#038;blog=91545&#038;post=14612&#038;subd=toaster&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">lebensart</media:title>
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			<media:title type="html">HL blauer Schiefer, 1997 (100 von 1)</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Elio Grasso Barolo Rüncot, 1998</title>
		<link>http://toaster.wordpress.com/2013/05/12/elio-grasso-barolo-runcot-1998/</link>
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		<pubDate>Sun, 12 May 2013 18:17:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Guido Mueller</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Verkostungen]]></category>
		<category><![CDATA[Italien]]></category>
		<category><![CDATA[Piemont]]></category>

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		<description><![CDATA[Schon vor einigen Monaten hatte ich die sehr genussvolle Gelegenheit, diesen Wein im Glas zu haben. Damals hat er mich nachhaltig begeistert (was sich damals in meinerseits selten vergebenen fünfundneunzig Punkten wiederspiegelte), weshalb ich nochmals auf die Suche nach ihm ging. Eine zum Glück erfolgreiche Mühe, die dieser Wein erneut mit einer beeindruckenden Performance dankte&#8230; [&#8230;]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=toaster.wordpress.com&#038;blog=91545&#038;post=14605&#038;subd=toaster&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p style="text-align:left;"><a href="http://toaster.files.wordpress.com/2013/05/1998-egbr.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-14606" alt="1998-EGBR" src="http://toaster.files.wordpress.com/2013/05/1998-egbr.jpg?w=500"   /></a>Schon vor einigen Monaten hatte ich die sehr genussvolle Gelegenheit, diesen Wein im Glas zu haben. Damals hat er mich nachhaltig begeistert (was sich damals in meinerseits selten vergebenen fünfundneunzig Punkten wiederspiegelte), weshalb ich nochmals auf die Suche nach ihm ging. Eine zum Glück erfolgreiche Mühe, die dieser Wein erneut mit einer beeindruckenden Performance dankte&#8230;</p>
<p style="text-align:left;">Eine ungemein dichte Nase mit Tabak, Kakao und Kirschen en masse, ein Frucht-Schoko-Mix mit Sauer- und prallen Schwarzkirsche, der sich da vehement aus dem Glas drückt. Bei aller Kraft bleibt der Wein aber völlig in der Spur, keine Hitze vom Alkohol.  Dass der Wein reif ist, zeigen die Aromen anhand von Anklängen an Rinderbrühe und Unterholz &#8211; dominierend ist aber durchgehend die schokoladige Kirschfrucht, bereichert von etwas Piment. Ausdrucksstark und tief, diese Nase.</p>
<p style="text-align:left;">Körperreicher Antrunk, leichte Rumtopfaromen, reifes, dunkelrot-fruchtiges, molliges Obst. Dazu wieder Tabak. Sehr spannend, diese Melange. Wieder Reifetöne, die an Waldboden erinnern, doch dann übernimmt sofort wieder die rote Frucht das Zepter. Zusammen mit den Schoko- und Toffeearomen wird diese einfach nur betörend. Ein feiner Säurebiss sorgt &#8211; trotz seiner Dichte &#8211; für kompakten Trinkfluss. Das Tannin ist gänzlich rund und abgeschmolzen, der feine Film der bleibt wirkt saftig. Nachhaltiger  Verlauf, beeindruckend ist die Geschmacksintensität dieses Weines, die auch im Mund nicht zu hitzig wird. Ein in sich ruhender Wein, tiefenentspannt und ausdrucksstark, mit dichtem und langen Finale.</p>
<p style="text-align:left;">30 Minuten dekantiert &#8211; danach über den restlichen Abend begleitet.</p>
<p style="text-align:left;"><em><strong>Aus dem Fachhandel, 65 EUR, ausgezeichnet (94 Punkte), jetzt trinken</strong></em></p>
<p style="text-align:left;">
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/toaster.wordpress.com/14605/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/toaster.wordpress.com/14605/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=toaster.wordpress.com&#038;blog=91545&#038;post=14605&#038;subd=toaster&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Guido</media:title>
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			<media:title type="html">1998-EGBR</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Château Sociando-Mallet Haut-Médoc, 1997</title>
		<link>http://toaster.wordpress.com/2013/04/30/chateau-sociando-mallet-haut-medoc-1997/</link>
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		<pubDate>Tue, 30 Apr 2013 21:33:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Kaltenecker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Verkostungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bordeaux]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>

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		<description><![CDATA[Unmittelbar nach dem Aufziehen bot der Sociando ein ungewöhnliches Bukett nach aufdringlich wirkendem After Eight, dahinter eine ins grünlich  gehende Cassis-Note und dunkle Faßwürze. Mit der Zeit zieht sich glücklicherweise die süßliche Schokonote etwas zurück, es bleibt aber viel Minze und Kirsche neben der Cassis. Insgesamt die Nase nun ausgewogen ohne große Tiefe. Am Gaumen [&#8230;]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=toaster.wordpress.com&#038;blog=91545&#038;post=14600&#038;subd=toaster&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://toaster.files.wordpress.com/2013/04/sociando-mallet-1997-100-von-1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-14601" alt="Sociando Mallet, 1997 (100 von 1)" src="http://toaster.files.wordpress.com/2013/04/sociando-mallet-1997-100-von-1.jpg?w=500&#038;h=357" width="500" height="357" /></a>Unmittelbar nach dem Aufziehen bot der Sociando ein ungewöhnliches Bukett nach aufdringlich wirkendem After Eight, dahinter eine ins grünlich  gehende Cassis-Note und dunkle Faßwürze. Mit der Zeit zieht sich glücklicherweise die süßliche Schokonote etwas zurück, es bleibt aber viel Minze und Kirsche neben der Cassis. Insgesamt die Nase nun ausgewogen ohne große Tiefe. Am Gaumen von knapp mittlerem Körper, das leichte Jahr zeigt sich sofort, hinreichende Saftigkeit im Antrunk, in der Mitte fehlt es aber genau an jener Frucht, hochereife Cassis-Frucht, auch fein süßeliche Herzkirschen, süßliches, ins vanillig gehende Holzwürze, reife, recht milde Säure, die Tannine gut integriert, vielleicht etwas stumpf wirkend, aber nicht trockenend, knapp mittlerer Nachhall in dem sich die Frucht zurückzieht. Das ist von der ganzen Aromatik kein typischer Sociando, es fehlt ihm einfach an seiner üblichen, gelegentlich maskulinen Medoc-Frucht und Würze. 1997 ist halt ein kleines Jahr und das spürt man über den gesamten Verlauf, dafür kann man den Wein eben bereits nach 15 Jahren mit Freude geniessen. Mehr kommt da nicht mehr, im Gegenteil; die Frucht wird sich mit der Zeit immer schneller zurückziehen. Also raus mit dem Korken, das gilt übrigens für die allermeisten 97er.</p>
<p><em><strong>Vom Fachhandel, 20 Euro, 87 Punkte (sehr gut), jetzt trinken</strong></em></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/toaster.wordpress.com/14600/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/toaster.wordpress.com/14600/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=toaster.wordpress.com&#038;blog=91545&#038;post=14600&#038;subd=toaster&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">lebensart</media:title>
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			<media:title type="html">Sociando Mallet, 1997 (100 von 1)</media:title>
		</media:content>
	</item>
		<item>
		<title>Domaine des Remiziers Hermitage, 1985</title>
		<link>http://toaster.wordpress.com/2013/04/29/domaine-des-remiziers-hermitage-1985/</link>
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		<pubDate>Mon, 29 Apr 2013 10:46:51 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Kaltenecker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Verkostungen]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Rhone]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Korken vollständig durchweicht und lässt sich auch nur unter großen Mühen in all seinen Einzelteilen aus dem Flaschenhals herauslocken. Dazu stinkt er noch wie ein altes, vermodertes Ölfass. Oh je, dass kann was werden. Im Glas zeigt er ein sehr helles durchscheinendes Ziegelrot mit orangen Reflexen und deutlichen Wasserrand. Der widerliche Muffton ist nach [&#8230;]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=toaster.wordpress.com&#038;blog=91545&#038;post=14595&#038;subd=toaster&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://toaster.files.wordpress.com/2013/04/remiziers-hermitage-1985-100-von-1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-14596" alt="Remiziers Hermitage, 1985 (100 von 1)" src="http://toaster.files.wordpress.com/2013/04/remiziers-hermitage-1985-100-von-1.jpg?w=500&#038;h=322" width="500" height="322" /></a>Der Korken vollständig durchweicht und lässt sich auch nur unter großen Mühen in all seinen Einzelteilen aus dem Flaschenhals herauslocken. Dazu stinkt er noch wie ein altes, vermodertes Ölfass. Oh je, dass kann was werden. Im Glas zeigt er ein sehr helles durchscheinendes Ziegelrot mit orangen Reflexen und deutlichen Wasserrand. Der widerliche Muffton ist nach 10 Minuten vollständig verfolgen und es entwickelt sich eine erstaunlich tiefe Nase, die sofort an gereifte Shiraz erinnert. Neben der markanten Würze nach eingelegten Oliven, südländischen Gewürzen und luftgetrockneten Schinken, findet sich auch eine saubere rotbeerige Frucht nach Himbeeren und einem Hauch überreifen Erdbeeren, dahinter Assoziationen von Tankstelle. Insgesamt eine wohl balancierte, wenngleich zurückgenommene Nase. Am Gaumen von schlanker Statur, der Wein ist deutlich gereift und gehört jetzt auch getrunken, präsentiert sich aber noch intakt. Im Auftakt saubere, fragile rote Früchte, die spätestens zur Mitte aber deutlich ausdünnen und am Ende nicht mehr vorhanden sind. Es kommt aber eine schöne Würze nach Tapenade, Grillaromen und einem Touch Rosmarin auf, ebenfalls zeigen sich erneut empyreumatische Noten ala Teer und Kerosin, ohne dass sie mich weiter stören würden, hochreife, vollkommen integrierte Säure, er fließt sehr mild und unaufgeregt über den Gaumen, im eher kurzen Finish etwas trocknend. Das klingt jetzt alles nicht so toll, aber wir haben den Wein über den Abend mit Genuss vollkommen geleert, denn er bereite dank seiner schlanken Art viel Trinkfreude &#8211; zudem zeigt er einfach Herkunft.</p>
<p><em><strong>Vom Fachhandel, Preis unbekannt, 86 Punkte (sehr gut), jetzt trinken</strong></em></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/toaster.wordpress.com/14595/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/toaster.wordpress.com/14595/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=toaster.wordpress.com&#038;blog=91545&#038;post=14595&#038;subd=toaster&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">lebensart</media:title>
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			<media:title type="html">Remiziers Hermitage, 1985 (100 von 1)</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Morgan Winery Barrel Selection Reserve Pinot Noir, 1994</title>
		<link>http://toaster.wordpress.com/2013/04/28/morgan-winery-barrel-selection-reserve-pinot-noir-1994/</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Apr 2013 09:02:44 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Kaltenecker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Verkostungen]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Welt]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Helles durchscheinendes Kaminrot mit orangen Reflexen am Rande mit deutlichem Wasserrand. Eine fast burgundisch elegante und fein gezeichnete Nase. Auch die ausdruckstarke Würze nach getrockenten Kräutern und getrocknetem Fleisch erinnert an die alte Weinwelt. Deutlich gereifte rote Waldfrüchte, nussige Anklänge und merklich röstige Fassaromen nach Holzkohle. Wirkt trotzdem sehr elegant, packend und von ansprechender Harmonie. [&#8230;]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=toaster.wordpress.com&#038;blog=91545&#038;post=14589&#038;subd=toaster&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://toaster.files.wordpress.com/2013/04/morgan-pinot-noir-barrel-select-reserve-1994-100-von-1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-14591" alt="Morgan Pinot Noir Barrel Select Reserve, 1994 (100 von 1)" src="http://toaster.files.wordpress.com/2013/04/morgan-pinot-noir-barrel-select-reserve-1994-100-von-1.jpg?w=500"   /></a>Helles durchscheinendes Kaminrot mit orangen Reflexen am Rande mit deutlichem Wasserrand. Eine fast burgundisch elegante und fein gezeichnete Nase. Auch die ausdruckstarke Würze nach getrockenten Kräutern und getrocknetem Fleisch erinnert an die alte Weinwelt. Deutlich gereifte rote Waldfrüchte, nussige Anklänge und merklich röstige Fassaromen nach Holzkohle. Wirkt trotzdem sehr elegant, packend und von ansprechender Harmonie. Am Gaumen von mittelkräftigem Körper, weiche, gereifte und ausdruckstarke Frucht im Antrunk, Himbeeren und rote Johannisbeeren sind prägend, erneut enorme Würze, luftgetrockneter, sehr feiner Schinken, weißer Rauch, getrocknete Früchte, insgesamt harmonisch wirkend, der Reifeverlauf weit fortgeschritten, aber jetzt perfekt zu trinken, hochreifes, vitales Säurespiel, ernsthaft, ohne jede aufdringliche Süße, würde ich blind ins Burgund stecken, einfach herrlich bis zur Mitte, leider hält der Wein dieses Niveau nicht ganz bis zum Ende durch, die Frucht trocknet ein wenig aus, dabei wird er zwar nie uncharmant, aber er is<a href="http://toaster.files.wordpress.com/2013/04/morgan-pinot-noir-barrel-select-reserve-1994-2-100-von-1.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-14590" alt="Morgan Pinot Noir Barrel Select Reserve, 1994 (2) (100 von 1)" src="http://toaster.files.wordpress.com/2013/04/morgan-pinot-noir-barrel-select-reserve-1994-2-100-von-1.jpg?w=500"   /></a>t einfach ein wenig kurz und ausdruckslos im Nachhall. Trotzdem ein überaus ansprechender  Tropfen, der für mich eine neue Facette von Übersee-Pinot Noirs aufzeigte.<br />
<em><strong>Vom Fachhandel, 35 Euro, 90 Punkte (ausgezeichnet), jetzt trinken</strong></em></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/toaster.wordpress.com/14589/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/toaster.wordpress.com/14589/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=toaster.wordpress.com&#038;blog=91545&#038;post=14589&#038;subd=toaster&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">lebensart</media:title>
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			<media:title type="html">Morgan Pinot Noir Barrel Select Reserve, 1994 (100 von 1)</media:title>
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			<media:title type="html">Morgan Pinot Noir Barrel Select Reserve, 1994 (2) (100 von 1)</media:title>
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		<title>Gereifte Weine aus Kalifornien &#8211; Teil 1</title>
		<link>http://toaster.wordpress.com/2013/04/26/gereifte-weine-aus-kalifornien-teil-1/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Apr 2013 21:03:14 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Kaltenecker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Verkostungen]]></category>
		<category><![CDATA[Neue Welt]]></category>
		<category><![CDATA[USA]]></category>

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		<description><![CDATA[Manche Geburtstagskinder wollen nicht eingeladen werden, sondern laden selbst ein und machen daraus eine Weinprobe aller ersten Güte. Fritz, unser Geburtstagskind kochte dazu noch derart souverän und gut, dass er spielend mit jedem ambitionierten Restaurant mithalten könnte – ich lade ihn nur mit professioneller Küchenhilfe ein . Ganz nebenbei kamen 16 herrlich gereifte Kalifornier ins [&#8230;]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=toaster.wordpress.com&#038;blog=91545&#038;post=14579&#038;subd=toaster&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://toaster.files.wordpress.com/2013/04/titel-2-kalifornien-teil-1-100-von-1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-14557" alt="Titel 2 - Kalifornien Teil 1 (100 von 1)" src="http://toaster.files.wordpress.com/2013/04/titel-2-kalifornien-teil-1-100-von-1.jpg?w=500&#038;h=314" width="500" height="314" /></a>Manche Geburtstagskinder wollen nicht eingeladen werden, sondern laden selbst ein und machen daraus eine Weinprobe aller ersten Güte. Fritz, unser Geburtstagskind kochte dazu noch derart souverän und gut, dass er spielend mit jedem ambitionierten Restaurant mithalten könnte – ich lade ihn nur mit professioneller Küchenhilfe ein <img src='http://s0.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' />  . Ganz nebenbei kamen 16 herrlich gereifte Kalifornier ins Glas. Weine, die damals nicht Haus und Hof kosteten, aber heute gereift in beinah höchste Weingenüsse vorzustoßen vermögen. Sie widerlegten erneut sämtliche Vorurteile gegenüber amerikanischen Weinen. Manche Europäer pflegen ja immer noch das leidige Vorurteil Amerikaner sein in ihrem Charakter oftmals schlicht, gelegentlich gar grob und unkultiviert; ein gänzlich blödes und pauschales Vorurteil und gilt noch weniger für ihre vorzüglichen Weine. Denn sie sind oftmals voller Anmut und mit feinem Spiel und wer mag sich daran stören, wenn sie uns dabei mit ihren Vorzügen umschmeicheln. Die Weine kamen offen direkt nach dem Aufziehen ins Glas.</p>
<p><a href="http://toaster.wordpress.com/gereifte-weine-aus-kalifornien-teil-1//">Weiter lesen</a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/toaster.wordpress.com/14579/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/toaster.wordpress.com/14579/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=toaster.wordpress.com&#038;blog=91545&#038;post=14579&#038;subd=toaster&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Titel 2 - Kalifornien Teil 1 (100 von 1)</media:title>
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		<item>
		<title>Château La Croix de Perenne Blaye Côtes de Bordeaux, 2009</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Apr 2013 22:10:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Kaltenecker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Verkostungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bordeaux]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>

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		<description><![CDATA[Intensives, blickdichtes Schwarzkirschenrot, enge gotische Kirchenfenster bildend. Ausladendes Bukett nach Pflaumenkompott, reife Schwarzkirschen, Weihnachtsgewürze ala Nelken und Piment, Milchschokolade und Karamell vom Fassausbau, ein weiche, runde, absolut geschliffene Nase. Da gibt es nichts zu meckern, die tut niemanden weh, begeistert jeden Unbedarften, könnte aus jedem Land der Welt stammen. Am Gaumen auch butterweich, von kräftigem [&#8230;]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=toaster.wordpress.com&#038;blog=91545&#038;post=14541&#038;subd=toaster&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://toaster.files.wordpress.com/2013/04/la-croix-de-pc3a9renne-2009-100-von-1.jpg"><img class="alignleft size-full wp-image-14542" alt="La Croix de Pérenne, 2009 (100 von 1)" src="http://toaster.files.wordpress.com/2013/04/la-croix-de-pc3a9renne-2009-100-von-1.jpg?w=500"   /></a>Intensives, blickdichtes Schwarzkirschenrot, enge gotische Kirchenfenster bildend. Ausladendes Bukett nach Pflaumenkompott, reife Schwarzkirschen, Weihnachtsgewürze ala Nelken und Piment, Milchschokolade und Karamell vom Fassausbau, ein weiche, runde, absolut geschliffene Nase. Da gibt es nichts zu meckern, die tut niemanden weh, begeistert jeden Unbedarften, könnte aus jedem Land der Welt stammen. Am Gaumen auch butterweich, von kräftigem Körper, die Tannine bereits jetzt schon sehr weich, allenfalls ganz zum Schluss zeigen sie noch ihre Samtpfötchen, im Antrunk eine einfach gestrickte, aber satte schwarzbeerige Frucht, eingemachte Pflaumen, erneut diese Weihnachtswürze, Mokka und Milchschokolade vom Fass, seidenweiche Textur, die Frucht dünnt hinten betont aus, jetzt zeigt sich doch eine gewisse trockenede Art. aber für diese Qualitätstufe noch voll im Rahmen, knapp mittellanger Nachhall mit nun dunklen Schokonoten. Ein handwerklich sehr gut gemachter Wein für Liebhaber weicher Merlot-Weine. Der Alkohol von 14,5 % ist bestens integriert und fällt nicht weiter auf. Der Wein lässt sich ob seiner Süße sehr angenehm trinken, auch ein zweites Glas tut nicht weh. Blind weder in der Nase noch im Mund als Bordeaux zu erkennen, aber das gilt wohl für viele sehr junge Weine in dieser Qualität. Ob der Wein seine Herkunft in 10 Jahren zeigt bleibt abzuwarten. Also, liebe Leser, da macht man nichts falsch, schon heute gibt es hier zu einem fairen Kurs einen rund zu trinkenden Merlot ins Glas. Wenn Sie allerdings die Bordeaux-Typizität entdecken möchten, wäre er sicher ein Fehlgriff.</p>
<p><em><strong>Vom Fachhandel, 15 Euro, 85+ Punkte (sehr gut), jetzt bis 2019</strong></em></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/toaster.wordpress.com/14541/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/toaster.wordpress.com/14541/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=toaster.wordpress.com&#038;blog=91545&#038;post=14541&#038;subd=toaster&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">lebensart</media:title>
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			<media:title type="html">La Croix de Pérenne, 2009 (100 von 1)</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Weingut Karthäuserhofberg Eitelsbacher Karthäuserhofberg Riesling Spätlese -28-, 1999</title>
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		<pubDate>Tue, 23 Apr 2013 11:16:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Kaltenecker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Verkostungen]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Ruwer]]></category>

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		<description><![CDATA[Wir wagten es kaum noch zu hoffen, aber Mitte April schien die Sonne vom Himmel und ladete uns zum ersten Wein auf die Terrasse ein. Als Aperitif kommt natürlich nur eine Wahl in Frage, ein verspielter Riesling mit feiner Restsüße ohne jede Schwere. Die Wahl viel auf die 99er-Spätlese von Karthäuserhof; sie zeigte sich ebenso [&#8230;]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=toaster.wordpress.com&#038;blog=91545&#038;post=14547&#038;subd=toaster&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://toaster.files.wordpress.com/2013/04/karthc3a4userhof-sl-1999-100-von-1.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-14548" alt="Karthäuserhof SL, 1999 (100 von 1)" src="http://toaster.files.wordpress.com/2013/04/karthc3a4userhof-sl-1999-100-von-1.jpg?w=500"   /></a>Wir wagten es kaum noch zu hoffen, aber Mitte April schien die Sonne vom Himmel und ladete uns zum ersten Wein auf die Terrasse ein. Als Aperitif kommt natürlich nur eine Wahl in Frage, ein verspielter Riesling mit feiner Restsüße ohne jede Schwere. Die Wahl viel auf die 99er-Spätlese von Karthäuserhof; sie zeigte sich ebenso jugendlich und tänzelnd wie die ersten Sonnenstrahlen auf unserer Haut. Auch nach 13 Jahren jucken frische, glockenklare Pfirsiche und Aprikosen unsere Rezeptoren, herrlich leicht und tänzelnd, verwoben mit nur einer Ahnung von Petrol, Karamell und feuchten Kieselsteinen. Willkommen Zuhause, willkommen Ruwer-Würze, ruft uns der Duft entgegen. Am Gaumen von leichtem Körper, feine, niemals aufdringlich Fruchtfülle nach reifen, aufgeschnittene Pfirsiche. Ihr kennt die Früchte, bei denen beim ersten Biss der Saft über den Handrücken läuft, genau so saftig und frisch wirkt die Frucht,  die Süße nimmt im weiteren Verlauf ein wenig zu, Kandiszucker, mineralisches Fundament, die Säure spielt ihr perfektes Duett mit der Frucht, viel Würze, mittlere Tiefe und Länge. Der Wein schwebt über unseren Gaumen und so ist die Flasche binnen einer Stunde geleert, was dank 9 % vol. kein Problem darstellt. Eine herrlich zu trinkende Spätlese ohne jede Altererscheinung, wenngleich sie sicherlich nicht all zu vielschichtig ist. Aber in Sachen Trinkigkeit sind hier 100 Punkte im Glas.</p>
<p><em><strong>Vom Weingut, um die 15 Euro, 90 Punkte (ausgezeichnet), jetzt bis 2019</strong></em></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/toaster.wordpress.com/14547/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/toaster.wordpress.com/14547/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=toaster.wordpress.com&#038;blog=91545&#038;post=14547&#038;subd=toaster&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">lebensart</media:title>
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			<media:title type="html">Karthäuserhof SL, 1999 (100 von 1)</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Bordeaux 1983 – 30 Jahre danach</title>
		<link>http://toaster.wordpress.com/2013/04/22/bordeaux-1983-30-jahre-danach/</link>
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		<pubDate>Mon, 22 Apr 2013 14:15:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Kaltenecker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Verkostungen]]></category>
		<category><![CDATA[Bordeaux]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach dem Jahrhundertjahrgang 1982 im Bordeaux, ereilte dem Folgejahrgang das übliche Schicksal; er ging ein wenig unter. Hielt man zu Beginn recht wenig von ihm, entwickelte er sich auf der Flasche deutlich besser als allgemein erwartet. Es ist, im Gegensatz zu seinem Vorgänger, ein überaus klassisches Bordeaux-Jahr, obwohl die klimatischen Bedingungen extrem waren. Ein tropischer [&#8230;]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=toaster.wordpress.com&#038;blog=91545&#038;post=14500&#038;subd=toaster&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://toaster.files.wordpress.com/2013/04/83er-bdx-titelbild-2-100-von-1.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-14525" alt="83er-BDX Titelbild 2 (100 von 1)" src="http://toaster.files.wordpress.com/2013/04/83er-bdx-titelbild-2-100-von-1.jpg?w=500&#038;h=195" width="500" height="195" /></a>Nach dem Jahrhundertjahrgang 1982 im Bordeaux, ereilte dem Folgejahrgang das übliche Schicksal; er ging ein wenig unter. Hielt man zu Beginn recht wenig von ihm, entwickelte er sich auf der Flasche deutlich besser als allgemein erwartet. Es ist, im Gegensatz zu seinem Vorgänger, ein überaus klassisches Bordeaux-Jahr, obwohl die klimatischen Bedingungen extrem waren. Ein tropischer Sommer brachte Trockenstress und die Trauben rosinierten bereits Anfang September. Viele Winzer ernteten früh, obwohl zahlreiche Traubenkerne noch nicht gänzlich ausgereift waren. Insbesondere der Merlot musste früh runter und die Weine neigten in den Premieurverkostungen zu rosinigen und überreifen Aromen. Zu Beginn zeigten sich auch regelmäßig grüne Tannine, die aber mit der Flaschenreife erstaunlich gepuffert wurden. Viele Weine sind allgemein schneller gereift als die 82er und die meisten über ihren Zenit. Für die Spitze gilt dies nicht, sie sollte sich heute im besten Reifestadium befinden. Und meine Erfahrung aus den letzten Jahren gab mir große Hoffnung. Schön öfters war ich über die Frische überrascht, selbst bei Gütern aus der zweiten oder dritten Reihe und so entwickelte sich der Jahrgang zu einer meiner Lieblingen, auch weil es ein herrlich klassisches Bordeaux-Jahr geworden ist, sprich es sind feine, überaus finessenreiche Weine. Beim Kauf gilt es eben genau auszuwählen, da die Schwankungen größer sind. Gemäß meinen Erfahrungen würde ich grob sagen, man bevorzuge das linke Ufer und hier besonders Margaux, gefolgt von Weinen aus Pessac-Leognan. Das gilt natürlich nur für die Roten, die trockenen Weißweine sind von ausgezeichneter Güte und Sauternes-Kenner schätzen den 83er als großes Jahr ein.</p>
<p><a href="http://toaster.wordpress.com/bordeaux-1983-30-jahre-danach//">Weiter lesen</a></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/toaster.wordpress.com/14500/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/toaster.wordpress.com/14500/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=toaster.wordpress.com&#038;blog=91545&#038;post=14500&#038;subd=toaster&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">lebensart</media:title>
		</media:content>

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			<media:title type="html">83er-BDX Titelbild 2 (100 von 1)</media:title>
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	</item>
		<item>
		<title>Domaine Alain Burguet Gevrey-Chambertin Mes Favorites Vieilles Vignes, 2003</title>
		<link>http://toaster.wordpress.com/2013/04/22/domaine-alain-burguet-gevrey-chambertin-mes-favorites-vieilles-vignes-2003/</link>
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		<pubDate>Sun, 21 Apr 2013 22:19:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Rainer Kaltenecker</dc:creator>
				<category><![CDATA[Alle Verkostungen]]></category>
		<category><![CDATA[Burgund]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>

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		<description><![CDATA[Der erste Eindruck in der Nase entspricht meinen Erwartungen an den Jahrgang. Sehr würzige Nase mit rosinigen dunklen Beerenfrüchten, gerösteter Schinkenspeck, überreife Pflaumen, das Holz wirkt ein wenig staubig, viel erdige Kräuterwürze, nicht sehr charmant, aber zeigt deutlich Herkunft. Auch am Gaumen ist das kein sonderlich raffinierter Wein, sondern eher rustikal und röstig unterwegs. Betont [&#8230;]<img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=toaster.wordpress.com&#038;blog=91545&#038;post=14529&#038;subd=toaster&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://toaster.files.wordpress.com/2013/04/burguet-gevrey-chambertin-mes-favorites-2003-100-von-1.jpg"><img class="alignright size-full wp-image-14530" alt="Burguet Gevrey-Chambertin Mes Favorites, 2003 (100 von 1)" src="http://toaster.files.wordpress.com/2013/04/burguet-gevrey-chambertin-mes-favorites-2003-100-von-1.jpg?w=500"   /></a>Der erste Eindruck in der Nase entspricht meinen Erwartungen an den Jahrgang. Sehr würzige Nase mit rosinigen dunklen Beerenfrüchten, gerösteter Schinkenspeck, überreife Pflaumen, das Holz wirkt ein wenig staubig, viel erdige Kräuterwürze, nicht sehr charmant, aber zeigt deutlich Herkunft. Auch am Gaumen ist das kein sonderlich raffinierter Wein, sondern eher rustikal und röstig unterwegs. Betont mittelkräftiger Körper, im Antunk sehr animierend saftig nach dunklen Waldbeeren, kandierten Orangenscheiben, Zitrusschale, viel erdige Kräuterwürze und abgehangener Schinken, die Frucht wirkt rosinig, die Hitze des Jahrgangs zeigt sich hier, aber keineswegs im Alkohol, wirkt durchaus animierend zu trinken, leider kommen im weiteren Verlauf die Tannine recht rustikal auf und trockenen die Mundhöhle deutlich aus, dies beinträchtigt und verkürzt auch den wohl höchstens mittellangen Nachhall. Keine Frage, es steht ein überaus hochwertiger Villagewein, von über 60-jährigen Reben vor uns, aber für das Geld erwarte ich mir die Qualität des Antrunks über den gesamten Verlauf.</p>
<p><strong>Vom Fachhandel, 49 Euro, 88 Punkte (sehr gut), jetzt bis 2020</strong></p>
<br />  <a rel="nofollow" href="http://feeds.wordpress.com/1.0/gocomments/toaster.wordpress.com/14529/"><img alt="" border="0" src="http://feeds.wordpress.com/1.0/comments/toaster.wordpress.com/14529/" /></a> <img alt="" border="0" src="http://stats.wordpress.com/b.gif?host=toaster.wordpress.com&#038;blog=91545&#038;post=14529&#038;subd=toaster&#038;ref=&#038;feed=1" width="1" height="1" />]]></content:encoded>
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			<media:title type="html">Burguet Gevrey-Chambertin Mes Favorites, 2003 (100 von 1)</media:title>
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