Kraftakt Spätburgunder 3: Pinot Noir aus Frankreich, Deutschland und Österreich

Kraftakt Pinot Noir Aufzug 3 stand an und so pilgerten die üblichen Weinverrückten mal wieder nach ins Gelpetal bei Wuppertal um bei Heiko 16 Spätburgunder auf Herz und Nieren zu testen. Und erneut ging es um das alte Spiel zwischen den Franzosen und Deutschen. Ja, wer macht denn nun den besseren roten Burgunder? Wie schön, dass man über Wein so trefflich streiten kann. Und so konnte auch dieser Kraftakt keine endgültige Antwort auf diese Frage geben, nur einen eindeutigen Tagessieger. Man kann sogar fast von einer Klatsche für die deutsche Mannschaft reden, denn alle Podestplätze wurden von den Franzosen eingenommen. Aber im nächsten Jahr schlagen die Deutschen zurück, zumindest sind schon heute einige Teilnehmer auf der Suche nach den „Burgunder-Killern“.


Wie immer meldete jeder Teilnehmer einige mögliche Kandidaten unserem Master of Wine, dessen Rolle dieses Jahr Steffen perfekt ausführte und so kannte nur er das Line-Up und die Reihenfolge sowieso.
Die Gewinner waren für mich die Weine von Robert Chevillion. Gewächse, die deutlich die gekonnte Handschrift des Winzers tragen und die dank ihrer animierenden Frische, Klarheit und Fruchtigkeit direkt große Freude bereiten und trotzdem viel Spiel und Komplexität haben, damit auch während des dritten Glases die Spannung nicht nachlässt.
Bei vielen Deutschen hingegen nichts Neues: Viel und kräftiges Holz, zu oft zu viel Kompott und Körbeweise Erdbeeren, nichts gegen Erdbeeren, doch ich habe sie lieber auf einem Kuchen oder solo. Ja, ich weiß Freunde, es gibt auch anderes, aber davon war an dem Abend einfach zu wenig im Glas. Pardon.


1 August Kesseler Spätburgunder Weissherbst Spätlese Rheingau, 1994
Ein Spitzenjahr im Rheingau, aber bei einem Weißherbst nützt das wohl auch nichts mehr, so mein Vorurteil zumindest. Und so war ich dann ziemlich plat wie intakt der Wein noch war. Bemerkenswerte Nase nach Kamille, Trockenkräuter, etwas malzigen Töne, nicht unangenehm. Im Mund überraschend süß ohne übermäßige Opulenz, eher von mittlerem Körper, gute Struktur, Mandarinen und leicht angetrocknete Steinfrüchte, manchen Tischnachbarn sprechen eher von gelierten Früchte, keine sonderliche Tiefe oder Raffinesse, aber mit intakter Struktur und passablen Verlauf und Länge. 84/85 Punkte.


2 Bernhard Huber R Baden, 2001
Der Tradition folgend gab es den Vorjahressieger der deutschen Fraktion als „0er-Wein“ vorweg und enttäuschte. In der Nase Spätburgunder deutscher Machart, wie ich sie noch nie sonderlich leiden konnte – eingekochte Erdbeeren, Kräuter und etwas Gemüse, rustikales, wenig charmantes Holz nach Schinken und Rauch, im Hintergrund tickt eine Ahnung von Minze hoch. Der Auftakt im Mund klar und fruchtbetont. Die Früchte erinnern erneut an Erdbeeren, daneben noch eingekochte Pflaumen und Waldbeeren. Was dann wirklich etwas nervt ist der übermäßige Holzeinsatz, weniger wäre hier eindeutig mehr gewesen. Kein schlechter Wein; seine Ambitionen sind klar zu erkennen und zeigen sich dank eine feinen Säure und einem harmonischen Verlauf. Passabler bis höchstens mittellangen Abgang. Knappe 85 Punkte.


3 Holger Koch Spätburgunder Baden, 2001
Nicht viel besser der Wein von Koch. In der Nase unangenehme Milchsäure und Sauerkraut-Aromen; verfliegt etwas mit der Zeit. Schöne, recht klare Frucht nach Kirschen und Walderdbeeren und mal wieder mal die rustikalen Röstaromen, erinnern an Karamell, Vanille und weiße Pfeffer. Im Mund ein saftiger Auftakt, viel Waldfrüchte mit herben Einschlag, frische Sauerkirsche, aber wieder dieser unangenehme Sauerkrautton, die Säure passt sich gut ein, weiche Tannine, zu viel Holz, mittlere Länge. 86 Punkte


4 Domaine Patrick Landanger La Pousse d´Or Volnay 1er Cru En Caillerets Burgund, 2002
Zum ersten Mal eine klare, fruchtbetonte Nase nach frischen, nicht eingekochten Früchten, erinnert mich an Orangenschalen und rote Johannisbeeren, leider zeigt sich der Alkohol bereits in der Nase. Im Mund der erwartete kräftige Körper, erneut deutliche Orangennoten mit herben Einschlag, heftig viel Holznoten, die aber etwas feiner wirken, die Tannine haben ein Spur zu viel Biss und der Alkohol tickt ein wenig zu sehr hervor. Sehr guter, stimmiger Verlauf mit fast langem, angenehm fruchtbetonten Nachhall. 88 Punkte


5 Domaine Vincent Sauvestre Savingy-Les-Beaune Les Laviéres, 2003
Vielschichtige, harmonische Nase mit feinem Früchtespiel. Erinnert nach Kirschkonfit und reifen Brombeeren. Das erste Bukett, das einen wirklich gekonnten Holzeinsatz zeigt; milde Bitterschokolade, Süßholz und ein paar Schaden Rauch. Im Mund ist der Wein ungemein elegant, eher auf der schlanken Seite, aber mit viel animierender, frischer Frucht und pikanter Säure. Da macht auch noch das zweite Glas Freude. Mineralische Anklänge bringen Spiel und Komplexität in den Wein, perfekter Holzeinsatz, etwas Kardamom und Nelken notiere ich. Durchaus langer, fester und vielschichtiger Verlauf. Allemal 92 Punkte.


6 Adeneuer Walporzheimer Gärkammer Spätburgunder Ahr, 2005
Vollständig erblühe Nase nach Backpflaumen, reifen Kirschen, reichlich Vanille und Specknoten (ah, wir sind mal wieder in der Heimat) und wärmenden Alkohol. Trotzdem ein durchaus stimmige, harmonische Nase. Am Gaumen viel Druck, der Alkohol wird sofort spürbar, brennt aber nicht. Viel Schmelz, viel Röstaromen, Vanille ohne Ende, fast zu süßlich Frucht nach Pflaumen, Erd- und Himbeeren, sehr gefällig aber ohne großes Spiel und Eleganz. Langer Abgang, der aber hauptsächlich über den Alkohol getragen wird. Nach dem Aufdecken sitzen wir alle recht sprachlos am Tisch und ich blicke in lange Gesichter. Den Wein hatte ich schon viel besser im Glas und ich Rätzel ob es an der Flasche liegt, oder sich einfach langsam mein Geschmack wandelt. 87 Punkte.


7 Knipser Kirschgarten „GG“ Pfalz, 2005
Eigentlich eine recht feine, fast elegante Nase nach Kirschen und Waldbeeren, dann jedoch tritt der Alkohol massiv auf und schärft bereits in der Nase. Dies setzt sich im Mund unvermindert fort und führt zu einer deutlichen Abwertung, denn der Wein ist betont brandig und unausgewogen. Sehr bedauerlich, denn die Fruchtaromen sind klar und frisch und der Umgang mit dem Holz erscheint mir für deutsche Verhältnis noch einigermaßen gelungen. In diesem Zustand kein sonderlicher Genuss. 84 Punkte


8 Umathum Unter den Terrassen zu Jois Burgenland, 2007
Letztes Jahr war sein Vorgänger aus 2006 einer der positiven Überraschungen des letzten Kraftaktes. Der 2007er konnte hier nicht mithalten und war ein interessantes Beispiel, was ein gutes und mittelmäßiges Jahr ausmachen kann. Die Nase hatte ein intensives Gewürzbukett mit viel Lorbeer, daneben recht süße, auslandende Früchte mit deutlichem überreifem Einschlag, etwas daneben eine rustikale Holzwürze nach Zimt, Vanille und Nelken. Na ja. Extrem dichter und kompakter Antrunk, dunkle, kompottige Waldfrüchte und reife Erdbeeren. Trotz einer guten Säurestruktur fehlt es ihm an Frische, denn der Wein wirkt über den gesamten Verlauf überkonzentriert, ja fast eindimensional auf Kraft gemotzt. Kein Vergleich zu 2006 der ein feines, nuanciertes Spiel besaß. Recht langer Nachhall. Keine Frage, die Ambitionen sind klar zu erkennen und natürlich hat der Wein eine gewissen Klasse, aber kaufen würde ich ihn trotzdem nicht. 86 Punkte.


9 Chat Sauvage Pinot Noir Johannisberger Hölle, 2008
Wer meinte, dass wir das Tal der Tränen so langsam durchschritten hatte, irrte. Was wir jetzt im Glas hatte, war der schönste Sauvignon Blanc des Abends, hatte nur mit Spätburgunder wenig zu tun. Ungemein parfümierte Nase nach Stachelbeere und leicht künstlichem Cassis-Touch. Am Gaumen grüne Töne vermischt mit Grapefruit, Blutorangen und vegetabilen Noten. Blendet man die Frucht aus, erkennt man eine gute Struktur, keinen schlechten Holzeinsatz und eine gefällige Säure. Der Nachhall ist von mittlerer Länge ohne sonderliches Spiel. Vielleicht Flaschenfehler, aber so braucht das kein Mensch. Punkte gibt es erst ab 80.


10 August Kessler Cuvée Max, 2009
Süßliche Nase nach herrlichen, reifen Himbeeren, etwas Früchtepunsch, Hagebuttentee und floralen Anklänge. Die Ausfälle von vorhin sind sofort vergessen. Endlich mal eine verspielte, animierende Nase. Ich freue mich auf den ersten Schluck und sollte diesen auch nicht bereuen. Saftiger, reintöniger fruchtige Auftritt, enorme Extraktdichte mit lebendiger, aber wunderbar eingebundener Säure. Die Frucht eine Cuvée aus Himbeerextrakt, roten Johannisbeeren und einer Ahnung von weißem Pfeffer, das Holz präsent aber verbindet sich sehr schön mit der Frucht, mittellanger Nachhall mit mineralischen Nuancen und schokoladigem Einschlag. Das ist richtig lecker, für eine ganz hohe Wertung fehlt es ihm vielleicht an der nötigen Tiefe und Ernsthaftigkeit, aber wir haben hier einen Spaßmacher auf ordentlichem Niveau vor uns. 89/90+ Punkte.


11 Domaine Robert Chevillon Nuits-Saint-Georges Les Vaucrains, 2007
Noble, sehr reintöniger Duft nach Brombeeren, Schwarzkirschen und Krokant. Zum ersten Mal ein Holz wie ich es liebe – es hält sich im Hintergrund, gibt dem Duft Kontur und Tiefe und deutet nur ein Hauch milden Kaffee und Rauch an. Große Klasse. Im Mund von ähnlicher Güte. Sehr glockenklare und saftige Frucht im Antrunk, eher auf der dunklen Beerenseite, erinnert mich an Heidelbeer-Jogurt, Blaubeeren und jungen Zwetschgen, sehr vitale, verspielte Säure, die Tannine haben noch ein wenig Krallen und das Holz gibt dem Wein hinreichend Kontur und Biss. Kompakter, straffer Verlauf, sehr langer, leicht kühler Nachhall. Ungemein trinkanimierend und verspielt. Der Wein spielt in einer anderen Liga und sicherlich wird von einer längeren Lagerung noch profitieren. 92 + Punkte.


12 Domaine Robert Chevillon Nuits-Saint-Georges Les Vaucrains, 2006
Unsere Master of Wein, Steffen, spielte Schabernack mit uns und so stellte er uns gleich den nächsten Chevillon aus derselben Lage vor die Nase und wieder war die gesamte Runde begeistert. Man erkannte die Handschrift des Winzers, denn erneut ein Wein von klarer Fruchtaromatik und gekonntem Holzeinsatz. Den Weinen liegt eine fast zwingende Frische inne, dass es eine wahre Freude ist. Das ist Pinot Noir von großer Klasse. Die Nase hier tief und komplex nach frischen Schattenmorellen, Zitruszesten und Kalkstein. Insgesamt noch schlanker und kühler als der 2007er. Im Mund auch eher ein schlanker Vertreter mit reintöniger Frucht, Sauerkirsche, Orangen und Rote Johannisbeeren notieren wir. Feinporige Tannine, das Holz zeigt sich kaum, im Nachhall noch etwas trocknend und man muss das schlankere Jahr eindeutig mögen, denn der Wein ist sehr auf der eleganten, feinen Seite und wirkt daher fast kühl und ätherisch. Langer, graziler Nachhall. Ich bin begeistert und notiere erneut 92 + Punkte.
Ähnelt ein wenig den Topweinen von Friedrich Becker, die aber oft das Dreifache kosten, womit ich hier mal mit der Mär aufräumen möchte, dass Burgunder teuer sind. Nein, die Deutschen rufen derzeit Preise auf, die mich die Augen reiben lassen.


13 Weingut Knab Endinger Engelsberg Spätburgunder Baden, 2006
Holzbetonter Duft mit etwas eingekochten Erdbeeren, Kokos und Butterscotch, zeigt eine gewisse Tiefe an. Im Mund fällt erneut das massive Holz auf, hier hat der Winzer zu viel gewollt. Dahinter zeigt sich aber ein klasse Wein. Erfreulich klare, und vielschichtige Fruchtaromen, die an Waldbeeren und süße Erdbeeren erinnern. Animierende, feine Säurestruktur, über den gesamten Verlauf gibt sie dem Wein Frische und Spiel. Die Tannine sind vollständig abgeschmolzen und binden sich bestens ein, auch der Alkohol ist sehr moderat. Guter Nachhall, mit halt einer Menge Holz, insbesondere Sahne-Karamell. 88 Punkte


14 Domaine Confuron-Cotetidot Vosne-Romanée Les Suchots, 2002
Eigenwillige Nase nach Weihnachtsgewürzen, Kräutern und noblem Kirschkonfit. Gefällt mir spontan sehr gut, wird aber auf Dauer etwas anstrengend ob seinem süßlich, opulentem Hang. Im Mund gefällt mir den Wein besser, wegen seiner straffen Art. Eher schlanker Körper, knochentrocken, mit einer Essenz aus Kirschen, Brombeeren und Himbeeren ohne große Süße. Zu meiner Freude ist die Säure sehr weich und geschmeidig und haucht dem Wein damit eine leicht weiche Zeichnung ein. Sehr langer Nachhall mit viel Spiel. Ich schreibe nichts vom Holz, weil es nicht auftritt. Auch vom Alkohol war nichts zu spüren. Pinot Noir wie ich es gerne habe, wenngleich der Wein schon sehr schlank ist. Öffnet sich vielleicht noch ein wenig. 90 + Punkte.


15 Domaine Amiot – Servielle Chambolle – Musigny Derriere La Grange
Verspielte, fruchtbetonte Nase nach Heidelbeer-Joghurt und roten Waldfrüchten. Sehr kompakt und betörend. Der Auftakt von großer Eleganz und verführerischer Extraktsüße. Pikante Säure, Tannine mit Gripp und ein Hauch Röstaromen balancieren den Wein ganz wunderbar aus. Bis dahin ein ganz wunderbarer Wein. Leider zeigen sich im langen Nachhall dann recht überreife Früchte, die dem Wein dann ein wenig von seiner Eleganz nehmen, auch der Alkohol wärmt ein ganz klein wenig. Trotzdem macht er ungemein Spaß und ist auf jeden Fall hervorragend. 91 Punkte.


16 Bernhard Huber Wildenstein „R“, 2004
Zum Schluss durfte Huber nochmal ran und entschädigte für den mäßigen Start ganz zu Beginn. Tiefe, fruchtbetonte Nase nach Backpflaumen, Waldbeeren, etwas Schlehen, ohne jede Überreife. Im Mund sehr kräftig mit einer enormen Extraktdichte ausgestattet, die Frucht erinnert an Blaubeeren und Pflaumen. Kräftiges, aber nobles Holz – erinnert mich an dunkle Schokolade, blond-gebrannter Kaffee, Zimt und etwas Bleistift. Reife Säure, weiches Tannin. Guter Nachhall mit Schmelz und Spiel. 90+ Punkte

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9 Kommentare zu “Kraftakt Spätburgunder 3: Pinot Noir aus Frankreich, Deutschland und Österreich

  1. Pingback: Spätburgunder Kraftakt 2012 « Nur ein paar Verkostungen …

  2. Die Bemerkung: „Ähnelt ein wenig den Topweinen von Friedrich Becker, die aber oft das Dreifache kosten, womit ich hier mal mit der Mär aufräumen möchte, dass Burgunder teuer sind. Nein, die Deutschen rufen derzeit Preise auf, die mich die Augen reiben lassen“, lässt mich auch ein wenig die Augen reiben; denn der Wein von Chevillon kostet meines Wissens hart an die 70,- Euronen.

  3. Hallo Cedric,
    unser Gastgeber hat diese Weine von Chevillon ab Hof bezogen, dort lagen Sie noch deutlich unter 50 EUR.

    Vielleicht ist der Faktor „mal drei“ nicht präzise genug, aber „mal zwei“ passt sicherlich. Dass die Weine in D im Fachhandel üppig beaufschlagt werden, ist sicher ein ganz anderes Thema, aber auch wieder eines der Abteilung „Augen reiben“…

    VG
    Guido

    • Die Chevillons kosten ab Weingut knapp unter 40 Euro. Aufgrund der geringen Mengen sind die Aufschläge in Deutschland viel höher, als der Konsument von Überseeweinen oder Bordeauxs gewohnt ist. Aus meiner Sicht ist der Aufschlag nicht ganz ungerechtfertigt, da der Aufwand viel höher einzuschätzen ist.

      Aber es bleibt natürlich; meine Aussage war etwas provokant. Ich dachte dabei an den 2009er Wildenstein „R“ von Huber, der mittlerweile 120 Euro kostet.

  4. Hallo Guido,

    ja, das ist in der Tat ein kräftiger Aufschlag, zumal der Händler vermutlich deutlich billiger beim Erzeuger einkauft als der Endverbraucher (aber im Burgund vielleicht auch nicht). Die Weine von Chevillon sind mir in den 90ern schon mal empfohlen worden. Und ihr seid ja auch sehr angetan. Also, jetzt sollte ich sie wirklich mal versuchen.
    Grüße,
    Cedric

  5. Pingback: Der Beginn einer wunderbaren Freundschaft « Der Schnutentunker

  6. Wow, da habt Ihr ja mal wieder werturteilsmäßig in die Vollen gegriffen ;). Was mich überrascht hat, ist die sehr gute Vorstellung des Weins von Vincent Sauvestre. Die Flasche dürfte nämlich wirklich nicht erschreckend teuer gewesen sein. Ich kenne die Domaine aus belgischen Supermärkten, wo das Portfolio so ab 5 € startet. Wenn ich mich nicht täusche, habe ich den Savigny 1er Cru für etwa 15 € im Cora gesehen, kann aber natürlich auch eine ähnliche Lage gewesen sein… Schon der Kleine hatte mich übrigens überzeugt, wenn auch eine Nuance zu technisch für meinen Geschmack. Aber wie Ihr schreibt, elegant, frisch, animierend. Naja, in vier Wochen bin ich ja zurück aus Asien, da gibt’s dann auch wieder Wein ;).

  7. Hallo zusammen,
    eine kleine Korrektur/Ergänzung von mir, da die betreffenden Weine aus meinem Keller kamen:
    Der 2007er Chevillon „Les Vaucrains“ war tatsächlich ein 2002, ein großes Jahr bei ihm. 2006 war in Nuits-Saint-Georges und bei Chevillon auch ein großes Jahr, 2005 ebenbürtig. Insgesamt sind aber die Jahrgangsunterschiede selten so gering wie bei Chevillon. Nicht nur deshlab einer meiner Lieblingswinzer.
    Der Amiot-Servelle „Derrière la Grange“ (eine selten zu findende Spitzenlage unter den 1ers in Chambolle) war ein 2003er.
    Liebe Grüße
    Heiko

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