Ein Ausflug an die Finger Lakes, New York State

„Um Gottes Willen: ein Jahr Zinfandel!“, „Steigst du jetzt auf Budweiser um?“, „Nimm dir ein paar Flaschen Riesling mit!“ Soweit die mehr oder weniger besorgt-freundlichen oder auch mal dezent-boshaften Kommentare von Freunden und Bekannten auf meine Ankündigung, meinen Wohnsitz für ein Jahr in die Staaten zu verlegen. Aber: Große Unternehmungen sollte man niemals ohne Backup-Plan angehen, und ich hatte einen.

Seit meiner Vorschulzeit haben mich Landkarten und Satellitenbilder fasziniert. Bis heute kann ich beim Blick auf Landkarten in Träumereien verfallen, mir vorstellen, wie es in besonderen Gegenden aussieht, wie die Landschaften sich geologisch gebildet haben mögen etc. Mit der Realität hat das manchmal wenig zu tun, das ist aber egal. Wichtig ist das, was mir beim Blick auf die Karte in den Sinn kommt. Und ich bin schon bei weit weniger ins Träumen geraten als der bizarren Formation der Finger Lakes:

Als ich das vor Jahren zum ersten Mal in einem Weinatlas gesehen hatte, wollte ich direkt dahin. Von meinem derzeitigen Wohnort aus sind das gute sechs Stunden Fahrt. Was macht man nicht alles, um solcherlei Sehnsüchte zu befriedigen (und nebenbei Riesling einzukaufen und bislang unbekannte Verwandtschaft im nahe gelegenen Rochester für ein verlängertes Memorial-Day-Wochenende zu besuchen)?

Die Finger Lakes sind durch sich südlich bewegende Gletscher entstanden, die von nördlich fließenden Flüssen unterlaufen wurden. Durch diese gegenläufigen Bewegungen haben sich extrem tiefe Furchen gebildet – die großen Seen Seneca und Cayuga sind 188 und 132 Meter tief. Die im Vergleich zur Grundfläche enormen Wassermassen, die im Herbst und Winter Ihre Wärmeenergie an die umliegenden Weinberge abgeben und im Sommer abends für Abkühlung sorgen, sind der Grund für das besondere Klima. Begünstigte Rebsorten sind zwei liebe Bekannte, die an der Westküste von der kalifornischen Sonne gerne zu Kompott gekocht werden: Riesling und Spätburgunder. An den Finger Lakes bekommen Sie jedoch das Klima, das sie brauchen: Zeit zum Ausreifen und genügend Kühlung in der Nacht.

Neben diesen beiden Reben werden an den Finger Lakes auch Chardonnay, Grauburgunder, Gewürztraminer, Rkatsiteli (sic!), Merlot, Cabernet Sauvignon und Franc sowie Lemberger angebaut. Die Signature-Rebe ist jedoch eindeutig der Riesling und zwar in erster Linie in der trockenen Ausbauart (bis 9 g Restzucker, was auch meistens ungefähr ausgeschöpft wird). Aber natürlich gibt es auf jedem Gut auch die klassische US-Variante („semi-dry“, ca. 25 g), gelegentlich die restsüße („semi-sweet“, um die 50 g) und bei den Freaks auch die edelsüße („sweet“, bzw. „Berry Selection“ und „Trockenbeeren“).

Auf meinem Reiseprogramm standen vier Weingüter, die ich nach reiflicher Überlegung und Konsultation von Hugh Johnson ausgewählt hatte. Ein überschaubares Programm, aber ich kenne mich: Ungern hätte ich in einem Jahr mehrere Kisten Wein hier zurückgelassen. Also lieber Qualität statt Quantität (und Fahrspaß statt eine Nacht im Gewahrsam der New York State Police).


Fox Run Winery, Penn Yan, Seneca Lake

Die erste Station, Fox Run, ist gleich ein sehr gutes Beispiel dafür, wie Weinkaufen in den USA geht: der Parkplatz voll, auch zwei Stretch-Limos da, angeschlossen an die Winery ein Café, im Verkostungs- und Verkaufsraum ein Tresen von 15 Metern Länge, dahinter sechs Verkäuferinnen und Verkäufer. Der Deal: Aus der Karte der zur Verkostung offenen Weine wählt der Kunde fünf aus und zahlt dafür $2. Jeder weitere kostet $1. Zuerst irritiert, dann aber schnell den großen Vorteil schätzen gelernt: Wenn das Zeug nicht schmeckt, dreht man sich um und geht, ohne was zu kaufen. Nicht zwingend bleibt also ein Winzer zurück, der sich eine halbe Stunde Zeit nimmt und dann pikiert schaut, wenn man mit drei Flaschen vom Hof geht. Im Gegenteil: Signifikante Rabatte von 10% gibt es schon ab fünf oder sechs Flaschen. Und will man doch mal mit dem Personal ein Fachgespräch führen, ist auch das möglich; im Zweifelsfall wird der Patron eben herangeholt.

2007 Chardonnay Reserve: Schönes, kräftiges, aber keinesfalls übertriebenes Holz (französische Eiche), buttrige Cremigkeit, mit angenehm gegenläufiger Säure; ein insgesamt sehr gut gebauter Chardonnay nach burgundischem Vorbild, der sicher noch zwei Jahre reifen kann. $12,99, 87+.

2008 Riesling Dry: Wirklich und wahrhaftig trocken (nun ja, doch immerhin 9g RZ)!, Zitrusnoten, leichte Mineralität, mit gewisser Tiefe und beachtlicher Nachhaltigkeit im Abgang. $15,99, 86+.

Arctic Fox: Der Marken-Tischwein des Hauses, ohne Jahrgangsangabe. 21g RZ. Zu süß; sonderbare, undefinierbare Frucht, wenngleich dem ganzen eine gute, kräftige Säure entgegensteht. Dennoch: nein. $8,99, 78.

2006 Merlot: Noch junges Holz, Pflaume und Nüsse, macht einen schlanken Eindruck und mit nur 12% auf dem Etikett scheint er das auch zu sein; man ist gespannt auf die Eindrücke am Gaumen. Ordentliche Säure, schöne Kräuternote, ein wenig wärmend; die Frucht etwas zu eindimensional und im Abgang leicht bitter, Säure bleibt hier etwas stehen. $14,99, 84.

2008 Gewürztraminer: Dass es diese Traube hier gibt, hatte mich echt überrascht. In diesem Fall ist das Ergebnis aber ein wenig ernüchternd: sortentypisch, aber zu dünn, hier würde mehr als die 6g RZ gut tun. $19,99, 81.

2008 Riesling Semi-Dry: Eine wieder sehr beeindruckende Säure im gelungenen Zusammenspiel mit 25g RZ; Apfel, Zitrus, eine gewisse Tiefe, eindeutig von der gleichen Handschrift wie der trockene Riesling und ebenfalls sehr gelungen; eine Frage des Geschmacks. $13,99, 87.

2007 Pinot Noir: Auf meine Frage, ob hier französische Eiche im Spiel sei, musste die bezaubernde Verkäuferin sich bei ihrem Kollegen nochmal rückversichern: „Chips or cask?“ Es ist: Cask. Bereits jetzt schön integriert, ganz leichte Schokonote, Nüsse, am Gaumen mit toller Säure und dennoch gewisser Cremigkeit, glasklare Furcht ohne jegliche Kompottigkeit, kein Wunder bei gerade mal 12%. Sauschön. $19,99, 89.

2008 Riesling Reserve: Ein Fruchtstrauß deutet sich schon an, kann sich aber noch nicht wirklich auffächern; dahinter vermisse ich aber das, was mich bei einem GG oft so fasziniert, die ziehende Mineralität; beeindruckende Säure. Insgesamt noch nicht wirklich zu beurteilen. $30,00, o.B.

Eine schöne, in sich geschlossene Serie, aus der für mich der Chardonnay und insbesondere der Pinot Noir herausragen. Die Rieslinge deutlich im Bereich „sehr gut“.


Anthony Road Winery, Penn Yan, Seneca Lake

Viele Weingüter an den Finger Lakes haben deutsche Wurzeln – Anthony Road hat sich damit nicht begnügt, sondern gleich auch einen deutschen Kellermeister angestellt, Johannes Reinhardt aus Franken. Er wirkt seit dem Jahr 2000 bei AR, und hat hier eine beeindruckende Kollektion aufgebaut, die in der Spitze bis zur TBA reicht. Ich hatte das Glück, in einem Moment auf dem Weingut aufzuschlagen, als gerade eine entsprechende Verkostung unter seiner Leitung lief.

2007 Pinot Gris: Eine sonderbare Aromatik für einen Pinot Gris, Zitrus, die üblichen Nüsse, aber auch eine kraftvolle Säure, grüne Birne und eine leicht chemische Note; ganz dezente Mineralik. Irgendwie fremdartig, aber in einem fremden Land einen Kauf wert. $12,99, 85.

2008 Riesling Dry: Abgefüllt in der ungewohnten Burgunderflasche. Schöne, interessante, aber irritierende Nase: Zitrone, ein Hauch Botrytis, ein Touch Holz? Sonderbar. Am Gaumen steinig, nachhaltig und mit gewisser Tiefe. Mit diesem Wein muss man sich nochmal ausführlicher befassen. $15,99, 87+ von mir, WS vergab 90.

2009 Riesling Semi-Dry: Klassischer U.S.-Stil mit 26g RZ, verschiedene Zitrusfrüchte, eingemachte Mandarinen, ebenfalls mit Nachhall und kraftvoller Säure, hinter dem Zucker – so mein Eindruck – tut sich aber nicht so furchtbar viel. Gut, aber nicht mein Stil. $14,99, 85.

2008 Pinot Noir: Sehr hell im Glas, fast fahl. Klassische deutsche Kitschnase, Kräuter, gute Säure, kippt aber in Richtung Schnapskirsche. Prüfender Blick auf’s Etikett: ah ja, 13,9%. Nein. $19,98, wohlwollende 82.

2007 Martini-Reinhardt Cabernet Franc: Unter diesem Namen (Besitzer + Kellermeister) wird die Premiumlinie vermarktet, in erster Linie Edelsüßes, aber auch ein paar Rote. Schwarze und rote Beeren, dicht gepackt, Kräuter, kraftvoll und warm, verdammt jung. Toller Wein sicherlich, aber mit der Rebe werde ich einfach nicht warm. $30,00, o.B.

2009 Riesling Semi-Sweet: Am Tag meines Besuches released. Elend jung, es fehlt ihm noch erkennbar an Tiefe, Mandarine, Kräuter, leichter Gerbstoff, der erste Wein des Tages, bei dem es mir ein wenig an Säure fehlt. $13,99, 84+

Die weiteren Weine verkostete ich dann in der Kellerei, im Rahmen des Sonder-Tastings mit Johannes Reinhardt:

2006 „Tierce“ Riesling Dry: Dieser Wein ist eine Kooperation dreier Weingüter, AR, Fox Run und Red Newt. Schon in der Nase und später erst recht am Gaumen macht er klar, was er sein will und was er auch ist: ein Großes Gewächs. Steinig, tief, elegant, mit Fruchtnoten von gelbem Steinobst. Ein Wein, von dem man eine ganze Flasche will; leider, leider ausverkauft! $30,00, 91 Punkt von mir, bester Wein der Tour. Wine & Spirits gab gar 94.

2008 Riesling Semi-Dry: Auch dieser Wein ist bereits vergriffen, im Verkostungsraum hatte ich ja den gerade frisch herausgekommenen Nachfolger. Dieser hier gefällt mir deutlich besser, tolle Säure, Zitruscreme und Mandarine, sehr rund und in sich ruhend. schön. $13,99, 89.

2008 Martini-Reinhardt Bellaria Late Harvest Pinot Gris: Zwar als „Spätlese“ tituliert, das trifft es aber nur unzureichend, das hier ist edelsüß, 145g RZ. Enorm dunkel im Glas, mit dezenter Mineralik, Rauch, am Gaumen kreidig, eingedoste Mandarine. Halbe Flasche $20,00. Im edelsüßen Bereich kenne ich mich nicht aus, daher keine Punkte von mir, Wine & Spirits sieht ihn bei 90.

2008 Martini-Reinhardt Riesling Berry Selection: 165g RZ. Extrem dicht und sehr kühl, mineralisch, mit guter Säurestruktur und feinem Gerbstoff. Halbe Flasche $65,00, 91 Punkte WS, keine von mir.

2008 Martini-Reinhardt Riesling Trockenbeeren: 230g RZ. Klare, dichte TBA, kühl und kreidig, sehr ausgewogene Süße-Säure-Balance, jedoch nicht ewig lang. Halbe Flasche $100,00, 93 Punkte WS, keine von mir.

Auch auf diesem Weingut habe ich mich gut aufgehoben gefühlt: Sehr nette Leute, der trockene Riesling aus 2008 und der Semi-Dry aus 2009 gefallen mir sehr gut, der Tierce sticht als mein erstes GG aus den USA heraus. Die edelsüßen Sachen sicher beachtlich, aber von mir nicht wirklich zu beurteilen und weit jenseits meines Budgets. Ein wenig enttäuschend der Pinot Noir.


Dr. Konstantin Frank, Hammondsport, Keuka Lake

Dieses Gut gilt allgemein als die Nummer 1 an den Finger Lakes, Hugh Johnson vergibt in seinem kleinen Weinführer gar vier von vier Sternen. Die Lage ist durch die recht große Entfernung zum See nicht ganz so malerisch wie bei den beiden ersten Gütern, dafür liegt es mitten in den Weinbergen. Auch hier ist ein kleines Restaurant angeschlossen, und die Verkostung ist kostenlos.

2002 Blanc de Blanc: Beginnen wir doch mal mit einem Schaumwein. Gelbe Frucht, feine Perlage, aber für meinen Geschmack etwas zu viel Zucker und zu fruchtbetont. Teuer. $29,99, 84.

2008 Gewürztraminer: Schöne, saubere, typische Nase, Rosen, cremig; im Mund etwas Zucker, hier für meinen Geschmack zu wenig, keine besondere Tiefe und auch nicht die Länge, die ich mir wünschen würde. $17,99, 84.

2008 Riesling Dry: Schöne, kühle, mineralische Nase mit Feuerstein, Apfel und Zitrus; am Gaumen etwas grüne Frucht zurückhaltendere Säure als bei den Gütern davor, gute Nachhaltigkeit. $14,99, 86.

2007 Salmon Run Meritage: Bei Dr. Frank gibt es eine Serie für die noch nicht ganz so prachtvollen Reben: Salmon Run. Meist kaufen sie die Trauben für diese Weine zu. Der Meritage ist ein Bordeaux-Blend, damit kann ja bekanntlich einiges verkehrt machen. In diesem Fall finde ich das Ergebnis durchaus gelungen: trocken, schöne Abmischung aus CabSauv und Merlot, Kräuter, Pflaume und ein Hauch Zimt, weiche Tannine, fast ein wenig cremig, in keinster Weise überreif. Jetzt schon gut zu trinken und seinen Preis wert. $13,99, 85.

2007 Pinot Noir: Etwas brandig in der Nase? Fleischig, etwas medizinal, am Gaumen schöne Kreidigkeit, Kirsche, vielleicht auf der Frucht ein wenig zu einseitig. $19,99, 86.

2007 Pinot Gris: Den wollte ich außer der Reihe noch hinten draufhaben auf das Standardprogramm. Sonderbare, etwas chemische Nase, fruchtig, mit grüner Birne und Nüssen. $14,99, 82.

Ich muss zugeben, hier bin ich ein wenig enttäuscht. Vielleicht lag es an der Erwartung, die der exzellente Ruf in mir geweckt hat, aber so richtig vom Hocker gerissen hat mich nichts. Der trockene Riesling ist sehr gut, der Bordeaux-Blend sein Geld wert, aber für ein Gut der höchsten Klasse ist das zu wenig.


Hermann J. Wiemer, Dundee, Seneca Lake

Wiemer stand eigentlich auf der Streichliste, da er doch nochmal ein ganzes Stück teurer ist als der Rest der Güter, die infrage kamen. Gottseidank hatte ich bei Anthony Road zwei kundige Weinfreunde aus Rochester getroffen, die mich überzeugten, meine Pläne zu ändern. Wiemer erwies sich als das Highlight des Wochenendes, in Ermangelung eines ausreichend großen Stück Papieres sind meine Notizen hierzu leider etwas zu knapp geraten, ich werde aber bei Gelegenheit Einzelbeiträge zu den Weinen verfassen.

2008 Riesling Dry: 9g RZ. Tolle mineralische Nase, Apfel und Zitrone, schön tief und nachhaltig. $17,50, 88.

2008 Riesling Reserve Dry: 8g RZ. Bereits in der Nase definitiv ein Großes Gewächs. Derzeit ziehende Mineralik pur, noch vollkommen verschlossene Frucht, aber mit sehr schöner Struktur und Wumms. $25,00, 90/91.

2008 Riesling Semi-Dry: 24g RZ. Schöne Kräuternase, Zitrus, im Mund gute Säure, aber für meinen Geschmack natürlich zu süß, verfügt nicht ganz über die Nachhaltigkeit des trockenen Rieslings. $17,00, 86/87.

2008 Gewürztraminer: 17 g RZ. Schon beim Blick auf die Karte war ich aufgrund dieses Zuckerwertes positiv für den Wein eingenommen. GT gehört einfach halbtrocken bis süß. Klassische Nase mit Litschi und Orange, im Mund Pfeffer und Gewürze, endlich ein Gewürztraminer mit gewisser Tiefe und auch Nachhaltigkeit, obwohl er noch einen Tacken länger sein dürfte. Teuer. $22,00, 87.

2008 Late Harvest Riesling: 59g RZ. Schöne süße Spätlese, jung, gute Säure im Zusammenspiel mit dem Zucker, Zitrus, gelbes Steinobst, gute, aber nicht überragende Nachhaltigkeit. $23,00, 87.

2007 Pinot Noir: Ahhh, tolle erdige Nase, Laub, Kirsche, etwas Holz, am Gaumen recht fruchtarm, dafür sehr elegant, tolle Säurestruktur, länglich und mit 12,5% Alkohol angenehm schlank. $19,50, 89.

2006 Pinot Noir: Beim Auschecken an der Kasse wurde mir dann noch der 2006er angeboten: Klar, warum nicht? Nur 0,1% Alk mehr, aber sonderbarerweise kompottig-überreif, ebenfalls mit schöner Säure, aber die Frucht over the top.

Wiemer gehörte nicht nur zu den nettesten der Weingüter, sondern war meiner Ansicht nach auch eindeutig das beste. Insbesondere beeindruckt hat mich, dass hier alle Weine überzeugt haben, ob Riesling trocken, halb-„trocken“ oder süß, GT oder Pinot. Allerdings auch der Teuerste unter den Vieren.

Insgesamt war das ein sehr schöner und interessanter Ausflug, der mir erstmal einen Kühlschrank voller Supplies für die nächsten Monate beschert hat. Als nächstes auf dem Reiseplan: Long Island. Stay tuned.

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2 Kommentare zu “Ein Ausflug an die Finger Lakes, New York State

  1. Hi Florian!

    Klasse geschriebener Bericht und Weine, die neugierig machen. Gell, Du sammelst doch das beste ein und bereitest eine nette Probe auf Umlagebasis vor?

    Ein vorgeschlagenes Thema in der Bonner Runde ist nämlich „Kann außerhalb von D, Ö und F guter Riesling vinifiziert werden?“

    Und die Pinots wären auch nicht uninteressant. Aber das hast Du Dir wahrscheinlich schon selber gedacht.

    I’m staying tuned!

    • Danke, Thomas! Das mit der Probe juckt mich in den Fingern — schon als Backup, um sicherzustellen, dass man sich nicht einfach nur blind und stumpf gesoffen hat und kein verlässlicher Geschmack mehr vorhanden ist. Die Bonner würden mir Kopf und Papillen im Zweifelsfall schon wieder zurechtrücken 🙂 Allein, es scheint mir fast einfacher, die üblichen Verdächtigen hierher zu bringen als den Riesling zu vernünftigen Preisen nach Deutschland. Ich werde mich aber mit Anfang des nächsten Jahres genauer umtun und rechtzeitig Bescheid geben. Viele Grüße, Florian

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